Rote Beete einfrieren – lohnt sich das oder wird's matschig?
Zitat von leni_k am September 25, 2026, 02:16 UhrIch bin gerade in einer Phase, wo ich öfter frische Rote Beete kaufe und merke, dass ich nie die ganze Menge auf einmal verbrauche. Letzte Woche hab ich mir beim Naschmarkt gleich vier Knollen mitgenommen (die haben so gut ausgeschaut) und dann stand ich da mit zwei übrigen Beeten und keine Ahnung was ich damit machen soll. Meine erste Idee war einfrieren, aber ich hab so ein ungutes Gefühl dabei. Ich kenn das von Zucchini oder Gurke - rein gefroren, raus matschig, fertig. Bei Roter Beete weiß ich's echt nicht. Friert man die roh ein? Oder lieber erst garen und dann einfrieren? Und ändert sich danach der Geschmack oder die Textur so stark dass man sie nur noch in Suppe oder Smoothie verwenden kann? Eine Kollegin hat mir gesagt sie kocht die Beete immer zuerst durch, friert dann Scheiben ein und verwendet die dann direkt aus dem Gefrierer für Salate. Klingt praktisch aber ich kann mir nicht vorstellen dass das nach dem Auftauen noch irgendwie angenehm zu essen ist. Das andere Thema wäre einlegen, aber ehrlich gesagt hab ich damit null Erfahrung und ein bisschen Respekt vor dem ganzen Aufwand. Ich hab auch keinen Vorrat an Einmachgläsern oder sowas, das würde bei mir in einem Spontankauf-Chaos enden der nie fertig wird 😅
Also kurz gefragt: macht Einfrieren bei Roter Beete Sinn, und wenn ja roh oder gegart? Und falls jemand Erfahrungen mit eingelegter Roter Beete hat ohne großen Equipment-Aufwand, her damit!
Ich bin gerade in einer Phase, wo ich öfter frische Rote Beete kaufe und merke, dass ich nie die ganze Menge auf einmal verbrauche. Letzte Woche hab ich mir beim Naschmarkt gleich vier Knollen mitgenommen (die haben so gut ausgeschaut) und dann stand ich da mit zwei übrigen Beeten und keine Ahnung was ich damit machen soll. Meine erste Idee war einfrieren, aber ich hab so ein ungutes Gefühl dabei. Ich kenn das von Zucchini oder Gurke - rein gefroren, raus matschig, fertig. Bei Roter Beete weiß ich's echt nicht. Friert man die roh ein? Oder lieber erst garen und dann einfrieren? Und ändert sich danach der Geschmack oder die Textur so stark dass man sie nur noch in Suppe oder Smoothie verwenden kann? Eine Kollegin hat mir gesagt sie kocht die Beete immer zuerst durch, friert dann Scheiben ein und verwendet die dann direkt aus dem Gefrierer für Salate. Klingt praktisch aber ich kann mir nicht vorstellen dass das nach dem Auftauen noch irgendwie angenehm zu essen ist. Das andere Thema wäre einlegen, aber ehrlich gesagt hab ich damit null Erfahrung und ein bisschen Respekt vor dem ganzen Aufwand. Ich hab auch keinen Vorrat an Einmachgläsern oder sowas, das würde bei mir in einem Spontankauf-Chaos enden der nie fertig wird 😅
Also kurz gefragt: macht Einfrieren bei Roter Beete Sinn, und wenn ja roh oder gegart? Und falls jemand Erfahrungen mit eingelegter Roter Beete hat ohne großen Equipment-Aufwand, her damit!
Zitat von elvira_k am September 25, 2026, 07:39 UhrZitat von leni_kfriert man die roh ein? Oder lieber erst garen und dann einfrieren?
Also bei mir im Garten habe ich das so gehandhabt, dass ich die Beete immer erst gar gekocht habe, bevor ich sie eingefroren habe. Roh einfrieren würde ich nicht machen, da stimme ich Ihrer Kollegin zu - gekocht ist da wirklich sinnvoller. Das Ding ist nur, dass Sie dann beim Auftauen nicht erwarten dürfen dass die Struktur noch knackig ist wie frisch aus dem Beet. Das ist einfach Realität bei Rote Beete. Aber für Suppen, Eintöpfe oder auch zu pürierten Sachen - da funktioniert das sehr gut und der Geschmack leidet gar nicht so sehr wie man denkt. Ich habe da gute Erfahrungen gemacht. Nur eben nicht für rohe Salate hinterher das ist ehrlich gesagt eine Illusion was Ihre Kollegin da macht. Zum Einlegen würde ich sagen, Sie müssen sich da nicht so viel Druck machen. Das ist nicht kompliziert, aber es braucht tatsächlich etwas Planung. Essig, Zucker, ein paar Gewürze - mehr braucht es nicht. Normale Gläser tun's auch, müssen nicht speziell Einmachgläser sein. Aber wenn Sie das spontan nebenbei machen wollen, dann wird das nichts, da gebe ich Ihnen recht. Die ehrliche Frage ist eher: wie oft essen Sie denn Rote Beete wirklich? Wenn es nur alle paar Wochen ist, lohnt sich das Konservieren überhaupt nicht. Dann kaufen Sie einfach kleinere Mengen.
Zitat von leni_kfriert man die roh ein? Oder lieber erst garen und dann einfrieren?
Also bei mir im Garten habe ich das so gehandhabt, dass ich die Beete immer erst gar gekocht habe, bevor ich sie eingefroren habe. Roh einfrieren würde ich nicht machen, da stimme ich Ihrer Kollegin zu - gekocht ist da wirklich sinnvoller. Das Ding ist nur, dass Sie dann beim Auftauen nicht erwarten dürfen dass die Struktur noch knackig ist wie frisch aus dem Beet. Das ist einfach Realität bei Rote Beete. Aber für Suppen, Eintöpfe oder auch zu pürierten Sachen - da funktioniert das sehr gut und der Geschmack leidet gar nicht so sehr wie man denkt. Ich habe da gute Erfahrungen gemacht. Nur eben nicht für rohe Salate hinterher das ist ehrlich gesagt eine Illusion was Ihre Kollegin da macht. Zum Einlegen würde ich sagen, Sie müssen sich da nicht so viel Druck machen. Das ist nicht kompliziert, aber es braucht tatsächlich etwas Planung. Essig, Zucker, ein paar Gewürze - mehr braucht es nicht. Normale Gläser tun's auch, müssen nicht speziell Einmachgläser sein. Aber wenn Sie das spontan nebenbei machen wollen, dann wird das nichts, da gebe ich Ihnen recht. Die ehrliche Frage ist eher: wie oft essen Sie denn Rote Beete wirklich? Wenn es nur alle paar Wochen ist, lohnt sich das Konservieren überhaupt nicht. Dann kaufen Sie einfach kleinere Mengen.
Zitat von leni_k am September 25, 2026, 09:37 Uhr@elvira_k
Zitat von elvira_kwie oft essen Sie denn Rote Beete wirklich?
okay das ist die Frage die mich gerade ein bisschen erwischt hat. Ehrlich gesagt... nicht so oft. Vielleicht zweimal im Monat eher weniger. Das heißt du hast wahrscheinlich recht dass sich der ganze Aufwand für mich im Moment gar nicht lohnt. Aber was mich trotzdem beschäftigt: wenn ich die Beete gegart einfriere und danach nur noch Suppe oder Püree draus machen kann, dann verliere ich eigentlich die Flexibilität komplett. Ich hab sie ja frisch gekauft weil ich genau das wollte - je nach Laune mal was anderes draus machen. Eingefroren ist das dann quasi schon entschieden. Vielleicht wär für mich realistischer: kleinere Mengen kaufen, so zwei Knollen maximal, und die einfach die Woche durch verarbeiten. Ich mach sowieso meistens sonntags ein bisschen Meal Prep, da könnte ich eine Beete mitgaren ohne großen Mehraufwand. Die zweite dann unter der Woche noch frisch verwenden bevor sie schlecht wird. Was ich mich noch frag - du hast geschrieben normale Gläser tun's auch fürs Einlegen. Meinst du damit wirklich einfach ein altes Gurkenglas oder so? Ich frag weil ich von irgendwoher im Hinterkopf hab dass das ohne Vakuum nicht haltbar ist, aber ich weiß nicht mehr woher ich das hab.
Zitat von elvira_kwie oft essen Sie denn Rote Beete wirklich?
okay das ist die Frage die mich gerade ein bisschen erwischt hat. Ehrlich gesagt... nicht so oft. Vielleicht zweimal im Monat eher weniger. Das heißt du hast wahrscheinlich recht dass sich der ganze Aufwand für mich im Moment gar nicht lohnt. Aber was mich trotzdem beschäftigt: wenn ich die Beete gegart einfriere und danach nur noch Suppe oder Püree draus machen kann, dann verliere ich eigentlich die Flexibilität komplett. Ich hab sie ja frisch gekauft weil ich genau das wollte - je nach Laune mal was anderes draus machen. Eingefroren ist das dann quasi schon entschieden. Vielleicht wär für mich realistischer: kleinere Mengen kaufen, so zwei Knollen maximal, und die einfach die Woche durch verarbeiten. Ich mach sowieso meistens sonntags ein bisschen Meal Prep, da könnte ich eine Beete mitgaren ohne großen Mehraufwand. Die zweite dann unter der Woche noch frisch verwenden bevor sie schlecht wird. Was ich mich noch frag - du hast geschrieben normale Gläser tun's auch fürs Einlegen. Meinst du damit wirklich einfach ein altes Gurkenglas oder so? Ich frag weil ich von irgendwoher im Hinterkopf hab dass das ohne Vakuum nicht haltbar ist, aber ich weiß nicht mehr woher ich das hab.
Zitat von elvira_k am September 25, 2026, 09:39 UhrZitat von leni_kkleinere Mengen kaufen, so zwei Knollen maximal
Jetzt reden Sie Sinn! Das ist ehrlich gesagt die pragmatischere Lösung für jemanden der nicht täglich damit kocht. Und ja, zum Thema Gläser - ein altes Gurkenglas funktioniert völlig, aber Sie haben da einen berechtigten Punkt mit dem Vakuum. Das ist tatsächlich eine Sache. Wenn Sie einfach nur eingelegte Beete im Glas haben ohne richtige Sterilisierung, dann halten die vielleicht drei, vier Wochen im Kühlschrank, nicht monatelang wie die gekauften Varianten. Das ist nicht gefährlich oder so, aber halt nicht für längere Lagerung gemacht. Ich glaube das Wichtigere ist eher - wenn Sie sowieso sonntags Meal Prep machen, dann rechnen Sie doch einfach mal aus ob eine ganze Beete in Ihre Routine passt. Bei mir im Garten habe ich festgestellt dass die Lagerung im Keller viel unkomplizierter war als all die Konserviererei. Eine Rote Beete hält im kühlen, dunklen Platz locker zwei, drei Wochen ohne Probleme. Das ist ehrlich gesagt unterschätzt. Dann haben Sie immer noch die Flexibilität wie Sie sie wollen und der Aufwand ist null. Was mich neugierig macht - wenn Sie zweimal im Monat Rote Beete essen, welche Form nehmen Sie denn dann meistens? Suppe, Salat, oder eher bunt gemischt?
Zitat von leni_kkleinere Mengen kaufen, so zwei Knollen maximal
Jetzt reden Sie Sinn! Das ist ehrlich gesagt die pragmatischere Lösung für jemanden der nicht täglich damit kocht. Und ja, zum Thema Gläser - ein altes Gurkenglas funktioniert völlig, aber Sie haben da einen berechtigten Punkt mit dem Vakuum. Das ist tatsächlich eine Sache. Wenn Sie einfach nur eingelegte Beete im Glas haben ohne richtige Sterilisierung, dann halten die vielleicht drei, vier Wochen im Kühlschrank, nicht monatelang wie die gekauften Varianten. Das ist nicht gefährlich oder so, aber halt nicht für längere Lagerung gemacht. Ich glaube das Wichtigere ist eher - wenn Sie sowieso sonntags Meal Prep machen, dann rechnen Sie doch einfach mal aus ob eine ganze Beete in Ihre Routine passt. Bei mir im Garten habe ich festgestellt dass die Lagerung im Keller viel unkomplizierter war als all die Konserviererei. Eine Rote Beete hält im kühlen, dunklen Platz locker zwei, drei Wochen ohne Probleme. Das ist ehrlich gesagt unterschätzt. Dann haben Sie immer noch die Flexibilität wie Sie sie wollen und der Aufwand ist null. Was mich neugierig macht - wenn Sie zweimal im Monat Rote Beete essen, welche Form nehmen Sie denn dann meistens? Suppe, Salat, oder eher bunt gemischt?
Zitat von leni_k am September 25, 2026, 09:46 Uhr@elvira_k
Zitat von elvira_kwelche Form nehmen Sie denn dann meistens?
ehrlich gesagt... meistens fertig vakuumverpackt aus dem Supermarkt, als Salat aus dem Becher. Was ich ja eigentlich vermeiden wollte, das ist mir grad unangenehm aufgefallen. Das ist wahrscheinlich auch der Grund warum ich die frischen Knollen dann nicht so konsequent verarbeite - ich bin's einfach nicht gewohnt von Grund auf. Der Hinweis mit dem Keller hat mich übrigens erwischt. Ich hab keinen Keller, ich wohn in einer Altbau-Wohnung in Neubau, da gibt's einen Kellerabteil aber der ist voll mit Zeug das ich seit drei Jahren nicht angerührt hab. Kühlschrank ist also meine einzige Option. Weißt du zufällig ob das wirklich so einen großen Unterschied macht - Keller vs. Kühlschrank - bei der Lagerung? Ich stell mir vor dass es im Kühlschrank trockener ist und das vielleicht nicht so gut ist für die Beete. Was die Form angeht: ich glaub was ich wirklich will ist sie mal roh ausprobieren, gerieben vielleicht, irgendwie als Beilage. Ich hab das noch nie selbst gemacht, nur irgendwo gelesen dass geriebene rohe Rote Beete mit Kren ziemlich gut sein soll. Kren krieg ich am Naschmarkt problemlos. Das wäre dann auch kein großer Aufwand.
Zitat von elvira_kwelche Form nehmen Sie denn dann meistens?
ehrlich gesagt... meistens fertig vakuumverpackt aus dem Supermarkt, als Salat aus dem Becher. Was ich ja eigentlich vermeiden wollte, das ist mir grad unangenehm aufgefallen. Das ist wahrscheinlich auch der Grund warum ich die frischen Knollen dann nicht so konsequent verarbeite - ich bin's einfach nicht gewohnt von Grund auf. Der Hinweis mit dem Keller hat mich übrigens erwischt. Ich hab keinen Keller, ich wohn in einer Altbau-Wohnung in Neubau, da gibt's einen Kellerabteil aber der ist voll mit Zeug das ich seit drei Jahren nicht angerührt hab. Kühlschrank ist also meine einzige Option. Weißt du zufällig ob das wirklich so einen großen Unterschied macht - Keller vs. Kühlschrank - bei der Lagerung? Ich stell mir vor dass es im Kühlschrank trockener ist und das vielleicht nicht so gut ist für die Beete. Was die Form angeht: ich glaub was ich wirklich will ist sie mal roh ausprobieren, gerieben vielleicht, irgendwie als Beilage. Ich hab das noch nie selbst gemacht, nur irgendwo gelesen dass geriebene rohe Rote Beete mit Kren ziemlich gut sein soll. Kren krieg ich am Naschmarkt problemlos. Das wäre dann auch kein großer Aufwand.
Zitat von elvira_k am September 25, 2026, 09:57 Uhr@leni_k, mit dem Kühlschrank ist es tatsächlich nicht ideal, aber Sie müssen sich da keine Sorgen machen - das funktioniert trotzdem. Der Unterschied zum Keller ist hauptsächlich dass es eben wärmer ist und die Luft trockener, aber zwei, drei Wochen im Kühlschrank sind völlig in Ordnung. Sie werden nur merken dass die Beete schneller anfängt zu schrumpeln, wenn Sie sie ganz lange lagern. Das ist alles. Aber jetzt zum spannenden Teil - roh gerieben mit Kren, das ist wirklich eine gute Idee! Das habe ich selbst lange nicht gemacht bis meine Nachbarin hier nebenan mir das eines Tages empfohlen hat. Das Zeug schmeckt tatsächlich völlig anders als gekocht viel würziger und lebendiger. Der erdige Geschmack, den manche ja ablehnen, der kommt da ganz anders rüber - weniger aufdringlich. Nur eine praktische Sache: wenn Sie geriebene Rote Beete machen, nehmen Sie sich Handschuhe. Das ist nicht dramatisch aber lästig, wenn Sie danach aussehen wie Sie gerade einen Unfall gehabt hätten. Und falls Sie keine Küchenreibe haben - mit einem normalen Gemüsehobel funktioniert das auch, da kriegen Sie ganz dünne Scheiben statt geraspelt. Das ist manchmal sogar schöner im Biss. Probieren Sie das einfach mal so, ohne Umschweife, mit einer Beete von nächste Woche. Dann sehen Sie ob das wirklich Ihre Richtung ist, bevor Sie überhaupt über Lagerung nachdenken müssen.
@leni_k, mit dem Kühlschrank ist es tatsächlich nicht ideal, aber Sie müssen sich da keine Sorgen machen - das funktioniert trotzdem. Der Unterschied zum Keller ist hauptsächlich dass es eben wärmer ist und die Luft trockener, aber zwei, drei Wochen im Kühlschrank sind völlig in Ordnung. Sie werden nur merken dass die Beete schneller anfängt zu schrumpeln, wenn Sie sie ganz lange lagern. Das ist alles. Aber jetzt zum spannenden Teil - roh gerieben mit Kren, das ist wirklich eine gute Idee! Das habe ich selbst lange nicht gemacht bis meine Nachbarin hier nebenan mir das eines Tages empfohlen hat. Das Zeug schmeckt tatsächlich völlig anders als gekocht viel würziger und lebendiger. Der erdige Geschmack, den manche ja ablehnen, der kommt da ganz anders rüber - weniger aufdringlich. Nur eine praktische Sache: wenn Sie geriebene Rote Beete machen, nehmen Sie sich Handschuhe. Das ist nicht dramatisch aber lästig, wenn Sie danach aussehen wie Sie gerade einen Unfall gehabt hätten. Und falls Sie keine Küchenreibe haben - mit einem normalen Gemüsehobel funktioniert das auch, da kriegen Sie ganz dünne Scheiben statt geraspelt. Das ist manchmal sogar schöner im Biss. Probieren Sie das einfach mal so, ohne Umschweife, mit einer Beete von nächste Woche. Dann sehen Sie ob das wirklich Ihre Richtung ist, bevor Sie überhaupt über Lagerung nachdenken müssen.
Zitat von leni_k am September 25, 2026, 10:26 Uhr@elvira_k
Zitat von elvira_kdann aussehen wie Sie gerade einen Unfall gehabt hätten
okay das hat mich kurz zum Lachen gebracht, danke dafür 😄 aber ich glaub genau das ist das was mich immer so ein bisschen abhält - nicht wegen der Handschuhe an sich, sondern weil ich weiß dass ich dann die Reibe auch noch abschrubben muss und die Arbeitsfläche und... ich kenn mich. Ich bin genau der Typ der das dann doch sein lässt und zum Becher greift. Was mich aber wirklich beschäftigt seit du das mit dem Hobel erwähnt hast: ich hab tatsächlich so einen Gemüsehobel irgendwo im Schrank, den ich seit dem Kauf einer Küche quasi nie benutzt hab. Das wäre mal ein ehrlicher Test ob ich das Gerät überhaupt bedienen kann ohne mich zu schneiden. Was ich mich noch frag - beim Kren: frischer oder der aus dem Glas? Ich kauf am Naschmarkt eigentlich immer frischen aber der ist halt ziemlich intensiv. Ich weiß nicht ob das bei roher Beete dann nicht schon zu viel auf einmal ist, wenn beides so kräftig schmeckt. Oder ist das gerade der Punkt?
Zitat von elvira_kdann aussehen wie Sie gerade einen Unfall gehabt hätten
okay das hat mich kurz zum Lachen gebracht, danke dafür 😄 aber ich glaub genau das ist das was mich immer so ein bisschen abhält - nicht wegen der Handschuhe an sich, sondern weil ich weiß dass ich dann die Reibe auch noch abschrubben muss und die Arbeitsfläche und... ich kenn mich. Ich bin genau der Typ der das dann doch sein lässt und zum Becher greift. Was mich aber wirklich beschäftigt seit du das mit dem Hobel erwähnt hast: ich hab tatsächlich so einen Gemüsehobel irgendwo im Schrank, den ich seit dem Kauf einer Küche quasi nie benutzt hab. Das wäre mal ein ehrlicher Test ob ich das Gerät überhaupt bedienen kann ohne mich zu schneiden. Was ich mich noch frag - beim Kren: frischer oder der aus dem Glas? Ich kauf am Naschmarkt eigentlich immer frischen aber der ist halt ziemlich intensiv. Ich weiß nicht ob das bei roher Beete dann nicht schon zu viel auf einmal ist, wenn beides so kräftig schmeckt. Oder ist das gerade der Punkt?
Zitat von elvira_k am September 25, 2026, 10:30 Uhr@leni_k,
Zitat von leni_kfrischer oder der aus dem Glas?
Ah, das ist eigentlich eine sehr gute Überlegung von Ihnen! Ich würde Ihnen zum frischen raten, ja. Der aus dem Glas ist zwar praktisch, aber irgendwie schon vorgearbeitet und verliert da seinen Biss. Beim frischen Kren - ja, der ist intensiv, aber genau das ist doch der Punkt. Die rohe Beete braucht etwas das kräftig genug ist um nicht völlig unterzugehen. Das passt eigentlich perfekt zusammen, nicht gegeneinander. Es ist nicht zu viel, es ist ausgewogen. Was mich aber mehr reizt ist das andere - Sie mit dem Gemüsehobel und der Angst vor der Schneiderei. Ehrlich gesagt, das ist völlig berechtigt. Das Ding ist tückisch wenn man es nicht regelmäßig nutzt. Aber wissen Sie was, das ist genau der Grund warum ich damals zur Reibe gegriffen habe statt zum Hobel - weniger Verletzungspotenzial, und ehrlich gesagt auch weniger Aufwand nachher. Der Hobel klingt praktisch, aber wenn Sie mit sowas nicht vertraut sind, dann wird das eher eine Frustration als eine Hilfe. Vergessen Sie den Hobel. Nehmen Sie eine normale Küchenreibe, die kennen Sie schon, und eine Beete - geriebene Rote Beete mit frischem Kren ist schneller gemacht als Sie denken. Die Reibe braucht eine Minute unter fließendem Wasser, fertig. Das ist nicht dieses große Chaos-Drama das Sie im Kopf haben.
Zitat von leni_kfrischer oder der aus dem Glas?
Ah, das ist eigentlich eine sehr gute Überlegung von Ihnen! Ich würde Ihnen zum frischen raten, ja. Der aus dem Glas ist zwar praktisch, aber irgendwie schon vorgearbeitet und verliert da seinen Biss. Beim frischen Kren - ja, der ist intensiv, aber genau das ist doch der Punkt. Die rohe Beete braucht etwas das kräftig genug ist um nicht völlig unterzugehen. Das passt eigentlich perfekt zusammen, nicht gegeneinander. Es ist nicht zu viel, es ist ausgewogen. Was mich aber mehr reizt ist das andere - Sie mit dem Gemüsehobel und der Angst vor der Schneiderei. Ehrlich gesagt, das ist völlig berechtigt. Das Ding ist tückisch wenn man es nicht regelmäßig nutzt. Aber wissen Sie was, das ist genau der Grund warum ich damals zur Reibe gegriffen habe statt zum Hobel - weniger Verletzungspotenzial, und ehrlich gesagt auch weniger Aufwand nachher. Der Hobel klingt praktisch, aber wenn Sie mit sowas nicht vertraut sind, dann wird das eher eine Frustration als eine Hilfe. Vergessen Sie den Hobel. Nehmen Sie eine normale Küchenreibe, die kennen Sie schon, und eine Beete - geriebene Rote Beete mit frischem Kren ist schneller gemacht als Sie denken. Die Reibe braucht eine Minute unter fließendem Wasser, fertig. Das ist nicht dieses große Chaos-Drama das Sie im Kopf haben.
Zitat von leni_k am September 25, 2026, 10:38 Uhr@elvira_k
Zitat von elvira_kDie Reibe braucht eine Minute unter fließendem Wasser, fertig.
okay ich glaub du hast mich da gerade wirklich überzeugt, aber nicht weil ich's nicht glauben wollte - sondern weil ich mir das jetzt tatsächlich vorstellen kann. Eine Minute unter Wasser, das ist machbar. Was mich aber grad beschäftigt: ich hab so eine Vierkant-Reibe, die hat vier verschiedene Seiten und ich weiß ehrlich gesagt nie welche ich für was benutzen soll. Beim Käse reib ich immer auf der groben Seite, aber ob das bei roher Beete auch passt oder ob ich die mittlere nehmen soll - keine Ahnung. Klingt vielleicht blöd aber das ist so eine Kleinigkeit die mich dann im entscheidenden Moment doch aufhält. Das andere was mich noch beschäftigt: du hast gesagt rohe Beete schmeckt "viel würziger und lebendiger" - ich frag mich ob das auch für jemanden gilt der den Erdgeschmack generell eher okay findet und nicht liebt. Weil wenn roh das noch intensiver ist könnte das kippen. Ich hab keinen direkten Vergleich, ich kenn die Beete eigentlich nur gekocht oder vakuumverpackt-lau. Am Samstag bin ich eh am Naschmarkt, schauen wir mal ob ich mich da zu einer Knolle überreden kann.
Zitat von elvira_kDie Reibe braucht eine Minute unter fließendem Wasser, fertig.
okay ich glaub du hast mich da gerade wirklich überzeugt, aber nicht weil ich's nicht glauben wollte - sondern weil ich mir das jetzt tatsächlich vorstellen kann. Eine Minute unter Wasser, das ist machbar. Was mich aber grad beschäftigt: ich hab so eine Vierkant-Reibe, die hat vier verschiedene Seiten und ich weiß ehrlich gesagt nie welche ich für was benutzen soll. Beim Käse reib ich immer auf der groben Seite, aber ob das bei roher Beete auch passt oder ob ich die mittlere nehmen soll - keine Ahnung. Klingt vielleicht blöd aber das ist so eine Kleinigkeit die mich dann im entscheidenden Moment doch aufhält. Das andere was mich noch beschäftigt: du hast gesagt rohe Beete schmeckt "viel würziger und lebendiger" - ich frag mich ob das auch für jemanden gilt der den Erdgeschmack generell eher okay findet und nicht liebt. Weil wenn roh das noch intensiver ist könnte das kippen. Ich hab keinen direkten Vergleich, ich kenn die Beete eigentlich nur gekocht oder vakuumverpackt-lau. Am Samstag bin ich eh am Naschmarkt, schauen wir mal ob ich mich da zu einer Knolle überreden kann.
Zitat von elvira_k am September 25, 2026, 10:55 Uhr@leni_k,
Zitat von leni_kich weiß ehrlich gesagt nie welche ich für was benutzen soll
- da können Sie sich das Leben einfach machen! Bei roher Beete nehmen Sie die mittlere Seite, die ist nicht zu grob und nicht zu fein. Die grobe Seite ist eher für Käse, stimmt, aber bei Gemüse wird das schnell zu fluffig. Mit der mittleren kriegen Sie schöne dünne Fasern die noch Biss haben, und beim Kren dazu passt das perfekt zusammen. Zum anderen Punkt - ob roh für Sie zu intensiv wird - das kann ich ehrlich nicht für Sie beantworten, das müssen Sie selbst probieren. Aber ich kann Ihnen sagen dass es ein anderes intensiv ist als gekocht. Gekocht schmeckt die Beete eher süßlich und der Erdgeschmack ist dann dumpf, wenn das Sinn macht. Roh ist es würzig und knackig, aber nicht unbedingt erdiger, eher anders. Manche Leute die gekochte Beete nicht mögen finden die rohe Version plötzlich gut, bei anderen ist es umgekehrt. Das kann man wirklich nur selbst merken. Samstag am Naschmarkt - nehmen Sie eine kleinere Knolle mit, nicht so eine große. Dann haben Sie den Druck raus und wenn es Ihnen nicht schmeckt, haben Sie nicht das Gefühl dass Sie noch was damit anfangen müssen. Das ist die entspannteste Art das zu testen, ehrlich gesagt.
Zitat von leni_kich weiß ehrlich gesagt nie welche ich für was benutzen soll
- da können Sie sich das Leben einfach machen! Bei roher Beete nehmen Sie die mittlere Seite, die ist nicht zu grob und nicht zu fein. Die grobe Seite ist eher für Käse, stimmt, aber bei Gemüse wird das schnell zu fluffig. Mit der mittleren kriegen Sie schöne dünne Fasern die noch Biss haben, und beim Kren dazu passt das perfekt zusammen. Zum anderen Punkt - ob roh für Sie zu intensiv wird - das kann ich ehrlich nicht für Sie beantworten, das müssen Sie selbst probieren. Aber ich kann Ihnen sagen dass es ein anderes intensiv ist als gekocht. Gekocht schmeckt die Beete eher süßlich und der Erdgeschmack ist dann dumpf, wenn das Sinn macht. Roh ist es würzig und knackig, aber nicht unbedingt erdiger, eher anders. Manche Leute die gekochte Beete nicht mögen finden die rohe Version plötzlich gut, bei anderen ist es umgekehrt. Das kann man wirklich nur selbst merken. Samstag am Naschmarkt - nehmen Sie eine kleinere Knolle mit, nicht so eine große. Dann haben Sie den Druck raus und wenn es Ihnen nicht schmeckt, haben Sie nicht das Gefühl dass Sie noch was damit anfangen müssen. Das ist die entspannteste Art das zu testen, ehrlich gesagt.