Regeneration über 50 - merkt ihr dass sich was verändert hat?
Zitat von rennradhorst am Juli 3, 2026, 00:48 Uhrich frag mich das grad weil ich heute nach nem Intervalltraining echt lang gebraucht hab bis ich wieder klar im Kopf war. Früher war das nach nem halben Liter Wasser und einem Brot mit Käse erledigt. Jetzt sitz ich da und brauch gefühlt zwei Stunden bis der Akku wieder oben ist. Ich bin net krank, Blutdruckwerte okay, schlaf gut - aber die Regeneration zieht sich halt einfach länger. Meine Hausärztin hat neulich gesagt das ist völlig normal ab 50, der Körper braucht mehr Zeit zum Einpendeln nach Belastung. Schön und gut, aber was mach ich damit konkret. Was ich bisher geändert hab: ich nehm die Kohlenhydrate jetzt direkt nach dem Training, net erst nach ner Stunde wie ich's früher gemacht hab. Das bringt mir tatsächlich schon was, der Unterschied ist merkbar. Und das Rote Beete Konzentrat trink ich weiter, da bin ich überzeugt dass es zumindest beim Blutdruck was tut und subjektiv fühl ich mich weniger platt danach - aber ich kann dir net sagen ob das das Konzentrat ist oder die Kohlenhydrate oder einfach dass ich insgesamt bewusster drauf achte. Genau das ist halt das Problem beim Selbstexperiment. Ich verändere nie nur eine Variable, immer gleich drei auf einmal und dann weiß ich's net. Was mich interessiert: macht ihr konkret was anders als mit Anfang 40, und habt ihr irgendwann gemerkt wann genau sich das gedreht hat? Bei mir wars so um die 49 rum glaub ich. Und falls ihr Konzentrate oder Säfte trinkt - nehmt ihr das unmittelbar nach dem Training oder eher vorher.
ich frag mich das grad weil ich heute nach nem Intervalltraining echt lang gebraucht hab bis ich wieder klar im Kopf war. Früher war das nach nem halben Liter Wasser und einem Brot mit Käse erledigt. Jetzt sitz ich da und brauch gefühlt zwei Stunden bis der Akku wieder oben ist. Ich bin net krank, Blutdruckwerte okay, schlaf gut - aber die Regeneration zieht sich halt einfach länger. Meine Hausärztin hat neulich gesagt das ist völlig normal ab 50, der Körper braucht mehr Zeit zum Einpendeln nach Belastung. Schön und gut, aber was mach ich damit konkret. Was ich bisher geändert hab: ich nehm die Kohlenhydrate jetzt direkt nach dem Training, net erst nach ner Stunde wie ich's früher gemacht hab. Das bringt mir tatsächlich schon was, der Unterschied ist merkbar. Und das Rote Beete Konzentrat trink ich weiter, da bin ich überzeugt dass es zumindest beim Blutdruck was tut und subjektiv fühl ich mich weniger platt danach - aber ich kann dir net sagen ob das das Konzentrat ist oder die Kohlenhydrate oder einfach dass ich insgesamt bewusster drauf achte. Genau das ist halt das Problem beim Selbstexperiment. Ich verändere nie nur eine Variable, immer gleich drei auf einmal und dann weiß ich's net. Was mich interessiert: macht ihr konkret was anders als mit Anfang 40, und habt ihr irgendwann gemerkt wann genau sich das gedreht hat? Bei mir wars so um die 49 rum glaub ich. Und falls ihr Konzentrate oder Säfte trinkt - nehmt ihr das unmittelbar nach dem Training oder eher vorher.
Zitat von derbär am Juli 4, 2026, 01:37 Uhr@rennradhorst ich bin 38 also noch net ganz bei dir - aber das mit der einen Variable kenn ich echt gut und das nervt mich auch.
Zitat von rennradhorstich verändere nie nur eine Variable, immer gleich drei auf einmal
ja genau DAS ist das Problem. ich hab das bei mir auch versucht irgendwie auseinanderzuhalten und komm da net wirklich raus. Ich bin halt kein Wissenschaftler und mein Alltag sieht auch net aus wie ein Labor. was mich bei deinem Beitrag aber mehr beschäftigt als das Konzentrat-Thema: du sagst der "Akku" braucht zwei Stunden. meinst du körperlich oder auch mental? weil ich hab letztens nach ner langen Samstagsausfahrt gemerkt dass der Kopf viel länger braucht als die Beine. Beine okay nach nem Stündchen, aber ich saß da wie... ich weiß nicht. Denkfaulheit halt. Und das kenn ich von früher net so. meine Hausarztin hat mal was zu Magnesium gesagt nach intensiven Einheiten, nicht als Allheilmittel aber die meinte der Mangel macht sich manchmal eben auch im Kopf bemerkbar. Ich probier das grad aus aber bin noch net lang genug dabei um was zu sagen. das Rote Beete nehm ich übrigens VOR der Ausfahrt net danach. Hab ich durch Probieren rausgefunden dass mir das mehr bringt. Danach mach ich eher Kohlenhydrate + Eiweiß, also irgendwas mit Quark oder so. Aber ob das "die Lösung" ist - keine Ahnung echt jetzt.
--
Schaltwerk ölen ist auch Ernährung.
@rennradhorst ich bin 38 also noch net ganz bei dir - aber das mit der einen Variable kenn ich echt gut und das nervt mich auch.
Zitat von rennradhorstich verändere nie nur eine Variable, immer gleich drei auf einmal
ja genau DAS ist das Problem. ich hab das bei mir auch versucht irgendwie auseinanderzuhalten und komm da net wirklich raus. Ich bin halt kein Wissenschaftler und mein Alltag sieht auch net aus wie ein Labor. was mich bei deinem Beitrag aber mehr beschäftigt als das Konzentrat-Thema: du sagst der "Akku" braucht zwei Stunden. meinst du körperlich oder auch mental? weil ich hab letztens nach ner langen Samstagsausfahrt gemerkt dass der Kopf viel länger braucht als die Beine. Beine okay nach nem Stündchen, aber ich saß da wie... ich weiß nicht. Denkfaulheit halt. Und das kenn ich von früher net so. meine Hausarztin hat mal was zu Magnesium gesagt nach intensiven Einheiten, nicht als Allheilmittel aber die meinte der Mangel macht sich manchmal eben auch im Kopf bemerkbar. Ich probier das grad aus aber bin noch net lang genug dabei um was zu sagen. das Rote Beete nehm ich übrigens VOR der Ausfahrt net danach. Hab ich durch Probieren rausgefunden dass mir das mehr bringt. Danach mach ich eher Kohlenhydrate + Eiweiß, also irgendwas mit Quark oder so. Aber ob das "die Lösung" ist - keine Ahnung echt jetzt.
--
Schaltwerk ölen ist auch Ernährung.
Zitat von markus_b82 am Juli 4, 2026, 10:13 UhrZitat von rennradhorstder Akku wieder oben ist
@rennradhorst das trifft's eigentlich ganz gut, aber ich würd da gern unterscheiden was du meinst - derbär hat ja auch schon nach körperlich vs. mental gefragt, und ich finde die Frage ist nicht trivial. Ich bin zwar erst 42, aber ich hab genau dieses Muster bei mir registriert: Beine erholen sich vergleichsweise schnell, aber so eine Art kognitive Trägheit zieht sich manchmal noch Stunden. Ich hab letztens nach meinem Mittwochlauf (war ein längeres Tempo-Intervall, so 10x800m) gemerkt dass ich danach kaum noch Code reviewen wollte, obwohl ich körperlich eigentlich okay war. Zur Magnesium-Sache die derbär erwähnt: meine Hausärztin hat mir da auch was gesagt, aber sie hat explizit auf die Form hingewiesen - Magnesiumoxid zum Beispiel hat laut ihr eine schlechte Bioverfügbarkeit, sie empfiehlt Magnesiumcitrat oder -malat. Hast du da eine Quelle für, derbär, was deine Ärztin konkret empfohlen hat? Ich frag weil ich das gerne abgleichen würde. Was ich noch nicht im Thread gelesen hab: hat jemand das Timing von Rote Beete systematischer getestet, also wirklich über mehrere Wochen nur die Einnahmzeit verschoben und sonst nichts? Das deckt sich mit meinen Erfahrungen dass man da schnell in die Konfundierungs-Falle tappt. Ich hab Betanio PLUS eine Weile ausprobiert, aber immer in Kombination mit anderen Anpassungen, und dann ist die Aussagekraft halt
Zitat von rennradhorstder Akku wieder oben ist
@rennradhorst das trifft's eigentlich ganz gut, aber ich würd da gern unterscheiden was du meinst - derbär hat ja auch schon nach körperlich vs. mental gefragt, und ich finde die Frage ist nicht trivial. Ich bin zwar erst 42, aber ich hab genau dieses Muster bei mir registriert: Beine erholen sich vergleichsweise schnell, aber so eine Art kognitive Trägheit zieht sich manchmal noch Stunden. Ich hab letztens nach meinem Mittwochlauf (war ein längeres Tempo-Intervall, so 10x800m) gemerkt dass ich danach kaum noch Code reviewen wollte, obwohl ich körperlich eigentlich okay war. Zur Magnesium-Sache die derbär erwähnt: meine Hausärztin hat mir da auch was gesagt, aber sie hat explizit auf die Form hingewiesen - Magnesiumoxid zum Beispiel hat laut ihr eine schlechte Bioverfügbarkeit, sie empfiehlt Magnesiumcitrat oder -malat. Hast du da eine Quelle für, derbär, was deine Ärztin konkret empfohlen hat? Ich frag weil ich das gerne abgleichen würde. Was ich noch nicht im Thread gelesen hab: hat jemand das Timing von Rote Beete systematischer getestet, also wirklich über mehrere Wochen nur die Einnahmzeit verschoben und sonst nichts? Das deckt sich mit meinen Erfahrungen dass man da schnell in die Konfundierungs-Falle tappt. Ich hab Betanio PLUS eine Weile ausprobiert, aber immer in Kombination mit anderen Anpassungen, und dann ist die Aussagekraft halt
Zitat von derbär am Juli 4, 2026, 10:18 Uhr@markus_b82 die Form-Sache bei Magnesium - meine Ärztin hat das ehrlich gesagt nicht so genau spezifiziert. Sie hat einfach gesagt "Magnesium nehmen nach intensiven Einheiten" und das wars. Keine Ahnung welche Form. Ich hab dann im Drogeriemarkt das genommen was da stand, Magnesiumcitrat stand drauf, also passt wohl zufällig.
Zitat von markus_b82hat jemand das Timing von Rote Beete systematischer getestet
nein. und ich glaub auch nicht dass ich das hin kriege - zumindest net so dass es irgendwas aussagt. weil selbst wenn ich nur das Timing ändere schläf ich ja net jeden Tag gleich gut, trink net gleich viel, fahr net die gleiche Strecke. Das ist halt mein Alltag und kein Versuchsaufbau. was mich bei Betanio PLUS aber interessiert weil du's erwähnst: ich hab das auch ne Weile genommen. Was war dein Eindruck bevor du andere Sachen gleichzeitig geändert hast? Ich frag weil ich selbst da net durchsteig ob der Geschmack einfach anders ist als normaler Rote-Beete-Saft oder ob da irgendwas anderes drin ist. Konzentrationsmäßig mein ich. und zur kognitiven Trägheit - also das Kopf-Ding nach intensiven Einheiten. ich glaub ich hab das unterschätzt wie lange das bei mir manchmal anhält. Heute morgen war ich nach der Frühschicht so müde dass ich kaum noch... naja. aber das ist Arbeit net Sport. Ist vielleicht auch ein Faktor der sich mit rein mischt wenn man's net sauber trennt
--
Schaltwerk ölen ist auch Ernährung.
@markus_b82 die Form-Sache bei Magnesium - meine Ärztin hat das ehrlich gesagt nicht so genau spezifiziert. Sie hat einfach gesagt "Magnesium nehmen nach intensiven Einheiten" und das wars. Keine Ahnung welche Form. Ich hab dann im Drogeriemarkt das genommen was da stand, Magnesiumcitrat stand drauf, also passt wohl zufällig.
Zitat von markus_b82hat jemand das Timing von Rote Beete systematischer getestet
nein. und ich glaub auch nicht dass ich das hin kriege - zumindest net so dass es irgendwas aussagt. weil selbst wenn ich nur das Timing ändere schläf ich ja net jeden Tag gleich gut, trink net gleich viel, fahr net die gleiche Strecke. Das ist halt mein Alltag und kein Versuchsaufbau. was mich bei Betanio PLUS aber interessiert weil du's erwähnst: ich hab das auch ne Weile genommen. Was war dein Eindruck bevor du andere Sachen gleichzeitig geändert hast? Ich frag weil ich selbst da net durchsteig ob der Geschmack einfach anders ist als normaler Rote-Beete-Saft oder ob da irgendwas anderes drin ist. Konzentrationsmäßig mein ich. und zur kognitiven Trägheit - also das Kopf-Ding nach intensiven Einheiten. ich glaub ich hab das unterschätzt wie lange das bei mir manchmal anhält. Heute morgen war ich nach der Frühschicht so müde dass ich kaum noch... naja. aber das ist Arbeit net Sport. Ist vielleicht auch ein Faktor der sich mit rein mischt wenn man's net sauber trennt
--
Schaltwerk ölen ist auch Ernährung.
Zitat von markus_b82 am Juli 4, 2026, 10:25 Uhr@derbär die Sache mit der Frühschicht die sich reinmischt - das ist eigentlich der Punkt den ich bei solchen Selbstbeobachtungen am meisten unterschätze. Kumulativer Stress, also Arbeit plus Sport plus schlechter Schlaf, lässt sich im Nachhinein kaum noch sauber auseinanderrechnen. Das ist kein methodisches Problem das man irgendwie lösen kann, das ist einfach die Realität. Zur Betanio-Frage: ich hatte den Eindruck dass die Konzentration tatsächlich höher ist als bei normalen Rote-Beete-Säften aus dem Supermarkt, aber ich hab das nie nachgemessen. Auf der Verpackung stand irgendwas mit Nitratgehalt pro Portion, ich weiß aber nicht mehr ob das vergleichbar war mit dem was in den Studien verwendet wird - da taucht meistens ein Richtwert von ~400mg Nitrat auf (hab ich bei Lansley et al. 2011 gelesen, Journal of Applied Physiology). Ob Betanio da rankommt, keine Ahnung, ich hab das damals nicht nachgerechnet. Was mich bei deiner Antwort aber mehr beschäftigt: du sagst deine Ärztin hat "einfach Magnesium" empfohlen ohne Form zu spezifizieren. Das finde ich ehrlich gesagt schwach, weil die Resorptionsunterschiede zwischen den Verbindungen nicht trivial sind. Citrat war zufällig die richtige Wahl, aber das hätte auch anders ausgehen können. Ich wäre da nochmal nachhaken. Rennradhorst hat übrigens noch gar nicht geantwortet auf die körperlich/mental-Frage - mich würd das wirklich interessieren weil ich das Gefühl hab dass die zwei Aspekte unterschiedliche Ursachen haben könnten und dann auch unterschiedliche Gegenmaßnahmen brauchen.
@derbär die Sache mit der Frühschicht die sich reinmischt - das ist eigentlich der Punkt den ich bei solchen Selbstbeobachtungen am meisten unterschätze. Kumulativer Stress, also Arbeit plus Sport plus schlechter Schlaf, lässt sich im Nachhinein kaum noch sauber auseinanderrechnen. Das ist kein methodisches Problem das man irgendwie lösen kann, das ist einfach die Realität. Zur Betanio-Frage: ich hatte den Eindruck dass die Konzentration tatsächlich höher ist als bei normalen Rote-Beete-Säften aus dem Supermarkt, aber ich hab das nie nachgemessen. Auf der Verpackung stand irgendwas mit Nitratgehalt pro Portion, ich weiß aber nicht mehr ob das vergleichbar war mit dem was in den Studien verwendet wird - da taucht meistens ein Richtwert von ~400mg Nitrat auf (hab ich bei Lansley et al. 2011 gelesen, Journal of Applied Physiology). Ob Betanio da rankommt, keine Ahnung, ich hab das damals nicht nachgerechnet. Was mich bei deiner Antwort aber mehr beschäftigt: du sagst deine Ärztin hat "einfach Magnesium" empfohlen ohne Form zu spezifizieren. Das finde ich ehrlich gesagt schwach, weil die Resorptionsunterschiede zwischen den Verbindungen nicht trivial sind. Citrat war zufällig die richtige Wahl, aber das hätte auch anders ausgehen können. Ich wäre da nochmal nachhaken. Rennradhorst hat übrigens noch gar nicht geantwortet auf die körperlich/mental-Frage - mich würd das wirklich interessieren weil ich das Gefühl hab dass die zwei Aspekte unterschiedliche Ursachen haben könnten und dann auch unterschiedliche Gegenmaßnahmen brauchen.
Zitat von jana_w am Juli 4, 2026, 10:55 UhrZitat von markus_b82dann ist die Aussagekraft halt
ja, und? du brichst da mitten im Satz ab und ich würd schon gern wissen was du eigentlich sagen wolltest. War das Absicht oder einfach abgeschickt bevor du fertig warst. Zum Nitrat-Richtwert den du nennst - ich hab das auch irgendwo gelesen, die ~400mg, aber ich ehrlich gesagt nie nachgezählt ob Betanio das erreicht. Auf der Packung steht was drauf, aber ob das mit Lansley et al. vergleichbar ist... ich weiß es nicht und ich werd nicht so tun als ob. Was ich sagen kann: ich merk seit ich das nehme subjektiv nen Unterschied, aber ich bin die letzte die behauptet das ist Beweis für irgendwas. Ich mein, ich laufe auch anders wenn ich ausgeschlafen bin. Das ist genau das Konfundierungs-Ding das du ansprichst. Was mich aber bei deinem Beitrag wirklich triggert: du sagst die Körper/Kopf-Frage hat "möglicherweise unterschiedliche Ursachen und damit unterschiedliche Gegenmaßnahmen". Das finde ich eigentlich den interessantesten Punkt im ganzen Thread bisher, und keiner redet drüber wirklich. Ich hab das bei mir auch gemerkt - nach nem harten Intervalllauf bin ich körperlich nach nem Shake okay, aber mental? Da sitze ich dann und starre auf mein Projekt und bring nix zustande. Das kenn ich erst seit ungefähr zwei Jahren so ausgeprägt. Ob das Alter ist oder einfach dass ich intensiver trainiere als früher, keine Ahnung. @rennradhorst antwortet übrigens tatsächlich nicht - vielleicht war der Thread einfach Impuls und er ist jetzt wieder draußen.
Zitat von markus_b82dann ist die Aussagekraft halt
ja, und? du brichst da mitten im Satz ab und ich würd schon gern wissen was du eigentlich sagen wolltest. War das Absicht oder einfach abgeschickt bevor du fertig warst. Zum Nitrat-Richtwert den du nennst - ich hab das auch irgendwo gelesen, die ~400mg, aber ich ehrlich gesagt nie nachgezählt ob Betanio das erreicht. Auf der Packung steht was drauf, aber ob das mit Lansley et al. vergleichbar ist... ich weiß es nicht und ich werd nicht so tun als ob. Was ich sagen kann: ich merk seit ich das nehme subjektiv nen Unterschied, aber ich bin die letzte die behauptet das ist Beweis für irgendwas. Ich mein, ich laufe auch anders wenn ich ausgeschlafen bin. Das ist genau das Konfundierungs-Ding das du ansprichst. Was mich aber bei deinem Beitrag wirklich triggert: du sagst die Körper/Kopf-Frage hat "möglicherweise unterschiedliche Ursachen und damit unterschiedliche Gegenmaßnahmen". Das finde ich eigentlich den interessantesten Punkt im ganzen Thread bisher, und keiner redet drüber wirklich. Ich hab das bei mir auch gemerkt - nach nem harten Intervalllauf bin ich körperlich nach nem Shake okay, aber mental? Da sitze ich dann und starre auf mein Projekt und bring nix zustande. Das kenn ich erst seit ungefähr zwei Jahren so ausgeprägt. Ob das Alter ist oder einfach dass ich intensiver trainiere als früher, keine Ahnung. @rennradhorst antwortet übrigens tatsächlich nicht - vielleicht war der Thread einfach Impuls und er ist jetzt wieder draußen.
Zitat von markus_b82 am Juli 4, 2026, 11:09 UhrZitat von jana_wkeiner redet drüber wirklich
@jana_w stimmt, und ich glaub ich weiß warum - weil es unbequem wird sobald man versucht das auseinanderzuhalten. Körperliche Erschöpfung hat wenigstens noch halbwegs messbare Korrelate, Laktat, Herzratenvariabilität, was auch immer. Aber kognitive Erschöpfung nach Sport? Da gibt's zwar Forschung zu "mental fatigue" im Sportkontext (Marcora hat da einiges gemacht, soweit ich mich erinnere), aber die meisten Alltagssportler haben da keinen Zugang zu sinnvollen Messinstrumenten. Was mich konkret interessieren würde: du sagst das ist bei dir erst seit zwei Jahren so ausgeprägt. Hat sich gleichzeitig auch das Trainingsvolumen oder die Intensität verändert? Weil ich vermute da liegt öfter der Hund begraben als das Alter allein. Und ja, der abgebrochene Satz war kein Absicht, ich war abgelenkt. Die Aussagekraft ist halt sehr gering wenn man gleichzeitig Timing, Ernährung und Schlafverhalten ändert. Das ist eigentlich alles was ich sagen wollte, nichts Weltbewegendes. Was mich aber noch beschäftigt: du schreibst "nach nem Shake okay" - was ist da drin? Ich frag weil Eiweiß allein nach intensiven Intervallen ohne ausreichend Kohlenhydrate möglicherweise nicht optimal ist, zumindest nicht für die kognitive Komponente, da die Glukoseabhängigkeit des Gehirns im erschöpften Zustand
Zitat von jana_wkeiner redet drüber wirklich
@jana_w stimmt, und ich glaub ich weiß warum - weil es unbequem wird sobald man versucht das auseinanderzuhalten. Körperliche Erschöpfung hat wenigstens noch halbwegs messbare Korrelate, Laktat, Herzratenvariabilität, was auch immer. Aber kognitive Erschöpfung nach Sport? Da gibt's zwar Forschung zu "mental fatigue" im Sportkontext (Marcora hat da einiges gemacht, soweit ich mich erinnere), aber die meisten Alltagssportler haben da keinen Zugang zu sinnvollen Messinstrumenten. Was mich konkret interessieren würde: du sagst das ist bei dir erst seit zwei Jahren so ausgeprägt. Hat sich gleichzeitig auch das Trainingsvolumen oder die Intensität verändert? Weil ich vermute da liegt öfter der Hund begraben als das Alter allein. Und ja, der abgebrochene Satz war kein Absicht, ich war abgelenkt. Die Aussagekraft ist halt sehr gering wenn man gleichzeitig Timing, Ernährung und Schlafverhalten ändert. Das ist eigentlich alles was ich sagen wollte, nichts Weltbewegendes. Was mich aber noch beschäftigt: du schreibst "nach nem Shake okay" - was ist da drin? Ich frag weil Eiweiß allein nach intensiven Intervallen ohne ausreichend Kohlenhydrate möglicherweise nicht optimal ist, zumindest nicht für die kognitive Komponente, da die Glukoseabhängigkeit des Gehirns im erschöpften Zustand
Zitat von derbär am Juli 4, 2026, 11:19 Uhr@markus_b82 der abgebrochene Satz von dir war übrigens das was mich am meisten genervt hat in dem ganzen Thread - nicht bös gemeint aber echt jetzt, du fängst an und dann... nix. gut dass du's aufgelöst hast. aber zum Glukose-Ding das du gerade anreißt - das find ich eigentlich interessant weil ich da noch nie so drüber nachgedacht hab. ich mach nach der Ausfahrt immer Quark + irgendwas Fruchtiges, also Kohlenhydrate sind da schon drin, aber ob das REICHT für den Kopf speziell - keine Ahnung. ich hab das nie so getrennt betrachtet, Beine vs. Gehirn. Für mich war das immer einfach "bin ich erholt oder net". was mich da gerade beschäftigt: vielleicht ist das gar nicht die Menge sondern wie schnell das reinkommt. Ich hab letztens nach ner mittelangen Tour (so 80km, nix wildes) erst ne halbe Stunde gewartet bevor ich gegessen hab - und der Kopf war danach merkbar länger... wattelig. Zufall? Wahrscheinlich. Aber halt auffällig. Zitat von markus_b82Eiweiß allein nach intensiven Intervallen ohne ausreichend Kohlenhydrate
das klingt logisch aber ich frag mich ob das wirklich so ein großer Unterschied ist wenn man eh den ganzen Tag normal isst. Also ich mein - ich fahr morgens und dann gibt's mittags sowieso ne vollständige Mahlzeit. Ist das Timing-Fenster dann überhaupt noch so entscheidend? --
Schaltwerk ölen ist auch Ernährung. Edit: "net" → "nicht" korrigiert, hatte das beim Schreiben übersehen.
@markus_b82 der abgebrochene Satz von dir war übrigens das was mich am meisten genervt hat in dem ganzen Thread - nicht bös gemeint aber echt jetzt, du fängst an und dann... nix. gut dass du's aufgelöst hast. aber zum Glukose-Ding das du gerade anreißt - das find ich eigentlich interessant weil ich da noch nie so drüber nachgedacht hab. ich mach nach der Ausfahrt immer Quark + irgendwas Fruchtiges, also Kohlenhydrate sind da schon drin, aber ob das REICHT für den Kopf speziell - keine Ahnung. ich hab das nie so getrennt betrachtet, Beine vs. Gehirn. Für mich war das immer einfach "bin ich erholt oder net". was mich da gerade beschäftigt: vielleicht ist das gar nicht die Menge sondern wie schnell das reinkommt. Ich hab letztens nach ner mittelangen Tour (so 80km, nix wildes) erst ne halbe Stunde gewartet bevor ich gegessen hab - und der Kopf war danach merkbar länger... wattelig. Zufall? Wahrscheinlich. Aber halt auffällig. Zitat von markus_b82Eiweiß allein nach intensiven Intervallen ohne ausreichend Kohlenhydrate
das klingt logisch aber ich frag mich ob das wirklich so ein großer Unterschied ist wenn man eh den ganzen Tag normal isst. Also ich mein - ich fahr morgens und dann gibt's mittags sowieso ne vollständige Mahlzeit. Ist das Timing-Fenster dann überhaupt noch so entscheidend? --
Schaltwerk ölen ist auch Ernährung. Edit: "net" → "nicht" korrigiert, hatte das beim Schreiben übersehen.
Zitat von markus_b82 am Juli 4, 2026, 11:26 Uhr@derbär die Frage ob das Timing-Fenster noch relevant ist wenn man eh mittags normal isst - das ist eigentlich nicht so leicht abzutun wie es klingt. Was ich dazu gelesen hab (u.a. bei Ivy & Portman, "Nutrient Timing", ist zwar kein Paper sondern ein Buch, aber die stützen sich auf ältere Glykogen-Resynthese-Daten): in den ersten 30-45 Minuten nach intensiver Belastung läuft die Glykogeneinlagerung schneller ab als danach. Ob das bei moderater Intensität wie 80km Rollen genauso gilt, weiß ich ehrlich gesagt nicht.
Zitat von derbärvielleicht ist das gar net die Menge sondern wie schnell das reinkommt
Das ist eigentlich der interessantere Gedanke. Weil wenn du eine halbe Stunde wartest und dann was merkst - das ist natürlich kein Beweis für gar nichts, aber es passt zumindest zur Hypothese. Was mich da aber skeptisch macht: du sagst "wattelig". Ist das wirklich ein Post-Sport-Effekt oder war das einfach eine warme Tour und du warst dehydriert? Ich verwechsle das manchmal. Was ich noch nicht im Thread gehört hab: trinkt ihr nach dem Training eigentlich auch auf Natrium? Ich hab letztens gelesen (war irgendein Artikel bei Examine.com, ich glaub zum Thema Elektrolyte nach Ausdauerbelastung) dass reines Wasser ohne Natrium die Rehydration unter bestimmten Umständen sogar verlangsamen kann, weil der Verdünnungseffekt das Durstgefühl dämpft bevor der Flüssigkeitshaushalt wirklich ausgeglichen ist. Ich bin da selbst noch unsicher ob das in der Praxis relevant ist oder eher ein Edge Case für extreme Belastungen
@derbär die Frage ob das Timing-Fenster noch relevant ist wenn man eh mittags normal isst - das ist eigentlich nicht so leicht abzutun wie es klingt. Was ich dazu gelesen hab (u.a. bei Ivy & Portman, "Nutrient Timing", ist zwar kein Paper sondern ein Buch, aber die stützen sich auf ältere Glykogen-Resynthese-Daten): in den ersten 30-45 Minuten nach intensiver Belastung läuft die Glykogeneinlagerung schneller ab als danach. Ob das bei moderater Intensität wie 80km Rollen genauso gilt, weiß ich ehrlich gesagt nicht.
Zitat von derbärvielleicht ist das gar net die Menge sondern wie schnell das reinkommt
Das ist eigentlich der interessantere Gedanke. Weil wenn du eine halbe Stunde wartest und dann was merkst - das ist natürlich kein Beweis für gar nichts, aber es passt zumindest zur Hypothese. Was mich da aber skeptisch macht: du sagst "wattelig". Ist das wirklich ein Post-Sport-Effekt oder war das einfach eine warme Tour und du warst dehydriert? Ich verwechsle das manchmal. Was ich noch nicht im Thread gehört hab: trinkt ihr nach dem Training eigentlich auch auf Natrium? Ich hab letztens gelesen (war irgendein Artikel bei Examine.com, ich glaub zum Thema Elektrolyte nach Ausdauerbelastung) dass reines Wasser ohne Natrium die Rehydration unter bestimmten Umständen sogar verlangsamen kann, weil der Verdünnungseffekt das Durstgefühl dämpft bevor der Flüssigkeitshaushalt wirklich ausgeglichen ist. Ich bin da selbst noch unsicher ob das in der Praxis relevant ist oder eher ein Edge Case für extreme Belastungen
Zitat von derbär am Juli 4, 2026, 11:38 UhrZitat von markus_b82reines Wasser ohne Natrium die Rehydration unter bestimmten Umständen sogar verlangsamen kann
das wusst ich net - klingt aber irgendwie logisch wenn ich drüber nachdenk. ich trink nach langen Touren meistens einfach Leitungswasser und dazu irgendwas zu essen, fertig. Natrium kommt dann halt übers Essen rein. ob das "ausreicht" - keine Ahnung. was mich bei deiner Frage zum Wattelig-Sein aber echt beschäftigt: du hast recht dass ich da vielleicht zu schnell "zu wenig gegessen" gedacht hab. Es war Samstag, hat sich so angefühlt wie 28 Grad oder so, ich hab auch net besonders viel getrunken unterwegs. Könnte also genausogut Dehydration gewesen sein. Oder beides. Oder keins von beidem und ich war einfach platt weil die Tour länger war als geplant. das ist halt das Ding - ich merke immer mehr dass ich die Ursachen gar net auseinanderhalten kann im Nachhinein. Hitze, Trinken, Essen, Schlaf der Nacht davor... das kommt alles zusammen und dann sitz ich da und sag "heute Rote Beete probieren" als ob das die Variable wäre die's ausmacht. @markus_b82 das Natrium-Ding interessiert mich aber wirklich - hast du selbst was geändert deswegen oder lässt du das erstmal so stehen?
--
Schaltwerk ölen ist auch Ernährung.
Zitat von markus_b82reines Wasser ohne Natrium die Rehydration unter bestimmten Umständen sogar verlangsamen kann
das wusst ich net - klingt aber irgendwie logisch wenn ich drüber nachdenk. ich trink nach langen Touren meistens einfach Leitungswasser und dazu irgendwas zu essen, fertig. Natrium kommt dann halt übers Essen rein. ob das "ausreicht" - keine Ahnung. was mich bei deiner Frage zum Wattelig-Sein aber echt beschäftigt: du hast recht dass ich da vielleicht zu schnell "zu wenig gegessen" gedacht hab. Es war Samstag, hat sich so angefühlt wie 28 Grad oder so, ich hab auch net besonders viel getrunken unterwegs. Könnte also genausogut Dehydration gewesen sein. Oder beides. Oder keins von beidem und ich war einfach platt weil die Tour länger war als geplant. das ist halt das Ding - ich merke immer mehr dass ich die Ursachen gar net auseinanderhalten kann im Nachhinein. Hitze, Trinken, Essen, Schlaf der Nacht davor... das kommt alles zusammen und dann sitz ich da und sag "heute Rote Beete probieren" als ob das die Variable wäre die's ausmacht. @markus_b82 das Natrium-Ding interessiert mich aber wirklich - hast du selbst was geändert deswegen oder lässt du das erstmal so stehen?
--
Schaltwerk ölen ist auch Ernährung.