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Selbstexperiment Rote-Beete-Konzentrat: wie misst ihr echte Regeneration?

Ich beschäftige mich seit ca. einem Jahr mit Nitrat-Supplementierung im Kontext Halbmarathon-Training, konkret hab ich Betanio PLUS über mehrere Wochen getestet. Das Produkt liefert laut Hersteller standardisierte Nitratmengen, was mich interessiert hat, weil ich in einer Übersichtsarbeit von Larsen et al. (2010, Acta Physiologica) gelesen hab, dass anorganisches Nitrat aus Roter Beete die mitochondriale Effizienz beeinflussen kann. Soweit so gut. Das Problem: Ich merke subjektiv nach langen Läufen (18 km+) eine etwas kürzere gefühlte Erschöpfungsphase, wenn ich das Konzentrat ca. 2-3 Stunden vor dem Training nehme. Aber wie verlässlich ist dieses "gefühlt"? Ich dokumentiere Puls, Pace und Schlafqualität (via Garmin und Whoop), aber einen isolierten Regenerations-Biomarker hab ich nicht. Was mich wirklich interessiert: wie testet ihr das bei euch methodisch halbwegs sauber? Ich hab versucht, Wochen mit und ohne Konzentrat zu vergleichen, aber das scheitert schon daran, dass Schlaf, Stress (bei mir grad Projektdruck bei der Arbeit) und Wetter nie konstant sind. Das ist halt kein kontrolliertes Labor. Ich bin nicht der Typ, der sagt "wirkt alles nicht weil kein RCT", ich probier Sachen aus. Aber ich will auch nicht mir einreden, dass ein Produkt hilft, weil ich dafür bezahlt hab. Hat jemand konkrete Metriken oder einen Ansatz, mit dem ihr Regenerationsunterschiede im Alltag einigermaßen eingrenzbar macht? Laktatmessung ist mir zu aufwändig, aber vielleicht gibt es was dazwischen. Orthostatic Heart Rate Tests morgens hab ich kurz probiert, das fühlte sich nicht reproduzierbar an.