Neu hier aus dem Ruhrpott - Fragen zur Roten Beete
Zitat von rotebeete_rosi am Juni 12, 2026, 11:43 Uhr@rote_socke_83 Zitat von rote_socke_83macht das überhaupt Sinn so zu denken
ja, das macht sogar sehr viel Sinn. Rote Beete ist kein Sportriegel den man sich beim Fahren reinschieben kann, das ist Alltagsküche und die Wirkung - falls die überhaupt kommt - baut sich über Wochen auf und nicht in der Stunde vorher. Was dein Kollege dir da mit dem Saft erzählt hat, das ist so eine Halbwahrheit die ich hier im Forum schon oft gelesen hab. Nicht falsch, aber auch nicht das ganze Bild. Was ich dir sagen würd: lauf nicht dem Gedanken nach dass du an Tag X vor der Granfondo irgendwas einwerfen musst. Das ist Marketinglogik, kein Küchenverstand. Wenn du die nächsten Wochen regelmäßig Rote Beete isst - als normales Essen, so wie wir das hier besprochen haben - dann hast du mehr davon als von irgendeinem Saftkonzentrat zwei Stunden vor dem Start. @rennradbernd hat das eigentlich schon angedeutet ohne es direkt zu sagen: Vorbereitung und Renntag sind zwei verschiedene Fragen. Die Renntag-Frage solltest du vielleicht mal in nem Radsport-Thread stellen, da kenn ich mich nu wirklich nicht aus was die Leute da so essen unterwegs in der Eifel. Aber die Küchenfrage - die ist hier richtig aufgehoben finde ich. Was mich bei deinem ganzen Ansatz übrigens freut: du fragst nach Zubereitung und nicht nach Kapseln. Das ist schon mal mehr als die Hälfte. --
Eingemachtes schlägt Konzentrat. Jeden Tag. Edit: Nur zur Klarstellung - mit "regelmäßig" meine ich 2-3x die Woche über mehrere Wochen, nicht täglich. Dosierung ist auch beim Gemüse ein Ding.
@rote_socke_83 Zitat von rote_socke_83macht das überhaupt Sinn so zu denken
ja, das macht sogar sehr viel Sinn. Rote Beete ist kein Sportriegel den man sich beim Fahren reinschieben kann, das ist Alltagsküche und die Wirkung - falls die überhaupt kommt - baut sich über Wochen auf und nicht in der Stunde vorher. Was dein Kollege dir da mit dem Saft erzählt hat, das ist so eine Halbwahrheit die ich hier im Forum schon oft gelesen hab. Nicht falsch, aber auch nicht das ganze Bild. Was ich dir sagen würd: lauf nicht dem Gedanken nach dass du an Tag X vor der Granfondo irgendwas einwerfen musst. Das ist Marketinglogik, kein Küchenverstand. Wenn du die nächsten Wochen regelmäßig Rote Beete isst - als normales Essen, so wie wir das hier besprochen haben - dann hast du mehr davon als von irgendeinem Saftkonzentrat zwei Stunden vor dem Start. @rennradbernd hat das eigentlich schon angedeutet ohne es direkt zu sagen: Vorbereitung und Renntag sind zwei verschiedene Fragen. Die Renntag-Frage solltest du vielleicht mal in nem Radsport-Thread stellen, da kenn ich mich nu wirklich nicht aus was die Leute da so essen unterwegs in der Eifel. Aber die Küchenfrage - die ist hier richtig aufgehoben finde ich. Was mich bei deinem ganzen Ansatz übrigens freut: du fragst nach Zubereitung und nicht nach Kapseln. Das ist schon mal mehr als die Hälfte. --
Eingemachtes schlägt Konzentrat. Jeden Tag. Edit: Nur zur Klarstellung - mit "regelmäßig" meine ich 2-3x die Woche über mehrere Wochen, nicht täglich. Dosierung ist auch beim Gemüse ein Ding.
Zitat von rote_socke_83 am Juni 12, 2026, 11:58 UhrZitat von rotebeete_rosidu fragst nach Zubereitung und nicht nach Kapseln
okay das ist jetzt fast ein Kompliment und ich nehm's mal so an auch wenn ich weiß dass der Seitenhieb auf Betanio und Co. da mitschwingt. Kann ich so nicht unterschreiben dass Kapseln grundsätzlich nichts taugen - aber ich versteh den Punkt. Was mich an deinem letzten Beitrag aber wirklich beschäftigt ist der Satz mit der Marketinglogik. Ich sag dir, ich hab das selbst gedacht als mein Kollege mir das erste Mal von dem Saftzeug erzählt hat, und dann hab ich's trotzdem ausprobiert. Ist mir zu teuer für das was's bringt, das hab ich hier schonmal gesagt. Aber die Logik "Woche vor dem Start einfach einwerfen" - die steckt halt tief drin wenn man aus nem Umfeld kommt wo man Ernährung bisher nicht so ernst genommen hat. Was ich noch nicht gefragt hab: du sagst regelmäßig essen über Wochen. Wie regelmäßig ist das für dich konkret? Ich mein, täglich? Dreimal die Woche? Ich frag weil ich wissen will ob das für mich realistisch ist bevor ich mir irgendwas einbilde. Jeden Tag dieselbe Knolle ist mir auf Dauer zu monoton, das kenn ich von mir. Und die Frage mit dem Radsport-Thread - da schau ich mal rein, aber ich hab dort noch keinen Account. Vielleicht erstmal hier bleiben solange die Küchenfragen noch nicht alle durch sind.
Zitat von rotebeete_rosidu fragst nach Zubereitung und nicht nach Kapseln
okay das ist jetzt fast ein Kompliment und ich nehm's mal so an auch wenn ich weiß dass der Seitenhieb auf Betanio und Co. da mitschwingt. Kann ich so nicht unterschreiben dass Kapseln grundsätzlich nichts taugen - aber ich versteh den Punkt. Was mich an deinem letzten Beitrag aber wirklich beschäftigt ist der Satz mit der Marketinglogik. Ich sag dir, ich hab das selbst gedacht als mein Kollege mir das erste Mal von dem Saftzeug erzählt hat, und dann hab ich's trotzdem ausprobiert. Ist mir zu teuer für das was's bringt, das hab ich hier schonmal gesagt. Aber die Logik "Woche vor dem Start einfach einwerfen" - die steckt halt tief drin wenn man aus nem Umfeld kommt wo man Ernährung bisher nicht so ernst genommen hat. Was ich noch nicht gefragt hab: du sagst regelmäßig essen über Wochen. Wie regelmäßig ist das für dich konkret? Ich mein, täglich? Dreimal die Woche? Ich frag weil ich wissen will ob das für mich realistisch ist bevor ich mir irgendwas einbilde. Jeden Tag dieselbe Knolle ist mir auf Dauer zu monoton, das kenn ich von mir. Und die Frage mit dem Radsport-Thread - da schau ich mal rein, aber ich hab dort noch keinen Account. Vielleicht erstmal hier bleiben solange die Küchenfragen noch nicht alle durch sind.
Zitat von rotebeete_rosi am Juni 12, 2026, 12:13 Uhr@rote_socke_83
Zitat von rote_socke_83Wie regelmäßig ist das für dich konkret
nu ja "täglich" wäre übertrieben und das würde ich dir auch nicht empfehlen weil dann hast du irgendwann wirklich keine Lust mehr drauf. Bei mir ist das so zwei bis dreimal die Woche, und das nicht weil ich da groß nachdenke sondern weil ich beim Einkaufen einfach immer eine Tüte mitnehme. 25 Jahre im Einzelhandel - ich greif die vom Wühltisch ohne nachzudenken. Was mich bei deiner Frage aber mehr beschäftigt: du sagst täglich dieselbe Knolle ist dir zu monoton. Das stimmt, aber da steckt der Denkfehler. Du musst nicht immer dasselbe draus machen. Die gegarte Knolle ist eine Basis, und was du draus machst wechselst du. Einmal mit Meerrettich, einmal mit Apfelessig und Kümmel wie @ralf_d gesagt hat, einmal unter nen grünen Salat gemischt wenn du mal mehr Zeit hast. Das ist nicht mehr dieselbe Knolle, auch wenn sie aus demselben Ofen kommt. Was ich mir vorstelle ist das du die Monotonie-Frage stellst weil du noch keinen richtigen Dreh drin hast. Das geht weg. Meinem Mann war das am Anfang auch zu viel "immer das gleiche rote Zeug" bis ich angefangen hab es einfach unter andere Sachen zu mischen ohne groß Aufhebens darum zu machen. Rote Beete unter Kartoffeln ist halt... weniger sichtbar.
--
Eingemachtes schlägt Konzentrat — jeden Tag.
Zitat von rote_socke_83Wie regelmäßig ist das für dich konkret
nu ja "täglich" wäre übertrieben und das würde ich dir auch nicht empfehlen weil dann hast du irgendwann wirklich keine Lust mehr drauf. Bei mir ist das so zwei bis dreimal die Woche, und das nicht weil ich da groß nachdenke sondern weil ich beim Einkaufen einfach immer eine Tüte mitnehme. 25 Jahre im Einzelhandel - ich greif die vom Wühltisch ohne nachzudenken. Was mich bei deiner Frage aber mehr beschäftigt: du sagst täglich dieselbe Knolle ist dir zu monoton. Das stimmt, aber da steckt der Denkfehler. Du musst nicht immer dasselbe draus machen. Die gegarte Knolle ist eine Basis, und was du draus machst wechselst du. Einmal mit Meerrettich, einmal mit Apfelessig und Kümmel wie @ralf_d gesagt hat, einmal unter nen grünen Salat gemischt wenn du mal mehr Zeit hast. Das ist nicht mehr dieselbe Knolle, auch wenn sie aus demselben Ofen kommt. Was ich mir vorstelle ist das du die Monotonie-Frage stellst weil du noch keinen richtigen Dreh drin hast. Das geht weg. Meinem Mann war das am Anfang auch zu viel "immer das gleiche rote Zeug" bis ich angefangen hab es einfach unter andere Sachen zu mischen ohne groß Aufhebens darum zu machen. Rote Beete unter Kartoffeln ist halt... weniger sichtbar.
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Eingemachtes schlägt Konzentrat — jeden Tag.
Zitat von rote_socke_83 am Juni 12, 2026, 12:23 UhrZitat von rotebeete_rosiRote Beete unter Kartoffeln ist halt... weniger sichtbar
okay das ist ehrlich gesagt der pragmatischste Tipp den ich heute gehört hab. Nicht "überzeug deine Frau vom Gemüse" sondern einfach - versteck's. Ich respektiere das. Was mich bei dem Gedanke "Basis wechseln was draus wird" aber gerade beschäftigt: du sagst einmal unter grünen Salat. Ich mach mir manchmal nach der Spätschicht noch schnell was und da ist "grüner Salat" bei mir meistens Eisbergsalat aus der Tüte weil mehr ist da nicht. Taugt das überhaupt als Unterlage oder muss das dann irgendwas mit mehr Eigengeschmack sein damit das mit der Roten Beete zusammenpasst? Ich frag weil ich keine Ahnung hab ob das dann einfach nur komisch aussieht und nach nichts schmeckt. @ralf_d du hast damals den Kümmel erwähnt - hast du das auch schon in Kombination mit Kartoffeln gemacht? Ich hab da keine Intuition für ob das funktioniert oder ob ich da irgendwas kombiniere was sich gegenseitig killt. Das mit "weniger sichtbar" gefällt mir jedenfalls als Strategie für zuhause. Ich bin kein großer Fan von heimlichen Aktionen aber wenn's funktioniert
Zitat von rotebeete_rosiRote Beete unter Kartoffeln ist halt... weniger sichtbar
okay das ist ehrlich gesagt der pragmatischste Tipp den ich heute gehört hab. Nicht "überzeug deine Frau vom Gemüse" sondern einfach - versteck's. Ich respektiere das. Was mich bei dem Gedanke "Basis wechseln was draus wird" aber gerade beschäftigt: du sagst einmal unter grünen Salat. Ich mach mir manchmal nach der Spätschicht noch schnell was und da ist "grüner Salat" bei mir meistens Eisbergsalat aus der Tüte weil mehr ist da nicht. Taugt das überhaupt als Unterlage oder muss das dann irgendwas mit mehr Eigengeschmack sein damit das mit der Roten Beete zusammenpasst? Ich frag weil ich keine Ahnung hab ob das dann einfach nur komisch aussieht und nach nichts schmeckt. @ralf_d du hast damals den Kümmel erwähnt - hast du das auch schon in Kombination mit Kartoffeln gemacht? Ich hab da keine Intuition für ob das funktioniert oder ob ich da irgendwas kombiniere was sich gegenseitig killt. Das mit "weniger sichtbar" gefällt mir jedenfalls als Strategie für zuhause. Ich bin kein großer Fan von heimlichen Aktionen aber wenn's funktioniert