Hallo zusammen, bin neu hier und baue Rote Beete an
Zitat von hannelore_b am August 27, 2026, 05:28 Uhrguten Tag allerseits, ich bin die Hannelore und komme aus der Gegend von Dresden. Bin Rentnerin und halte mich hauptsächlich im Garten auf wenn das Wetter mitspielt. Seit ein paar Jahren baue ich Rote Beete an, erst aus Neugier, aber inzwischen koche ich regelmäßig damit. Mein Arzt hat mal erwähnt, dass das gut für den Blutdruck sein soll, also dachte ich mir, probiere ich es einfach. Ich bin eher zufällig auf dieses Forum gestoßen und habe mir gedacht, vielleicht kann ich ja hier ein paar Tipps bekommen oder auch selbst was beitragen. Bei mir im Garten schmeckt das Gemüse einfach viel besser als das aus dem Supermarkt, das habe ich festgestellt. Aber ich mache mir auch Gedanken übers Einmachen und Haltbarmachen, weil ich nicht möchte, dass so Wissen einfach verloren geht. Falls jemand Tipps hat, wie man Rote Beete am besten lagert oder verarbeitet, würde ich mich freuen. Liebe Grüße!
guten Tag allerseits, ich bin die Hannelore und komme aus der Gegend von Dresden. Bin Rentnerin und halte mich hauptsächlich im Garten auf wenn das Wetter mitspielt. Seit ein paar Jahren baue ich Rote Beete an, erst aus Neugier, aber inzwischen koche ich regelmäßig damit. Mein Arzt hat mal erwähnt, dass das gut für den Blutdruck sein soll, also dachte ich mir, probiere ich es einfach. Ich bin eher zufällig auf dieses Forum gestoßen und habe mir gedacht, vielleicht kann ich ja hier ein paar Tipps bekommen oder auch selbst was beitragen. Bei mir im Garten schmeckt das Gemüse einfach viel besser als das aus dem Supermarkt, das habe ich festgestellt. Aber ich mache mir auch Gedanken übers Einmachen und Haltbarmachen, weil ich nicht möchte, dass so Wissen einfach verloren geht. Falls jemand Tipps hat, wie man Rote Beete am besten lagert oder verarbeitet, würde ich mich freuen. Liebe Grüße!
Zitat von sina_w am August 27, 2026, 06:16 Uhrwillkommen @hannelore_b! Sehr cool dass du selbst anbaust, das macht eh einen riesigen Unterschied beim Geschmack. Ich hab das auch schon gemerkt - gekaufte Rote Beete schmeckt einfach fader, irgendwie wässrig. zum Thema Haltbarmachen - ich hab da ehrlich gesagt wenig Erfahrung, weil ich eher zu faul bin dafür. Aber ich probier seit kurzem aus, die rohen zu schälen, in Stücke zu schneiden und einzufrieren. Geht überraschend gut, und dann hab ich sie griffbereit wenn ich Lust auf einen Shot habe oder für Smoothies. Das Einmachen interessiert mich aber auch - wie machst du das denn? Essig-Lake oder eher fermentiert? Eine Frage hätte ich noch - wenn du sie im Garten anbaust, merkst du da auch den erdigen Geschmack so krass wie bei den Supermarkt-Dingern? Bei mir ist das quasi gar nicht vorhanden wenn sie von irgendwo frisch kommt, aber sobald die ein paar Tage rumliegen wird das intensiver. Vielleicht ist das ja auch nur ein Lagerungsding, keine Ahnung. Bin gespannt auf deine Tipps - so alte Kochtradition ist im Forum immer interessant 🙂
willkommen @hannelore_b! Sehr cool dass du selbst anbaust, das macht eh einen riesigen Unterschied beim Geschmack. Ich hab das auch schon gemerkt - gekaufte Rote Beete schmeckt einfach fader, irgendwie wässrig. zum Thema Haltbarmachen - ich hab da ehrlich gesagt wenig Erfahrung, weil ich eher zu faul bin dafür. Aber ich probier seit kurzem aus, die rohen zu schälen, in Stücke zu schneiden und einzufrieren. Geht überraschend gut, und dann hab ich sie griffbereit wenn ich Lust auf einen Shot habe oder für Smoothies. Das Einmachen interessiert mich aber auch - wie machst du das denn? Essig-Lake oder eher fermentiert? Eine Frage hätte ich noch - wenn du sie im Garten anbaust, merkst du da auch den erdigen Geschmack so krass wie bei den Supermarkt-Dingern? Bei mir ist das quasi gar nicht vorhanden wenn sie von irgendwo frisch kommt, aber sobald die ein paar Tage rumliegen wird das intensiver. Vielleicht ist das ja auch nur ein Lagerungsding, keine Ahnung. Bin gespannt auf deine Tipps - so alte Kochtradition ist im Forum immer interessant 🙂
Zitat von hannelore_b am August 27, 2026, 06:28 Uhrliebe @sina_w das mit dem Einfrieren ist eine gute Idee, das muss ich ehrlich sagen. Ich habe das bisher nicht so systematisch gemacht eher sporadisch was in die Gefriertruhe geworfen wenn gerade zu viel da war. Aber deine Methode mit dem Schälen vorher - das spart sich ja später die halbe Arbeit, stimmt. Zum erdigen Geschmack - da muss ich sagen das ist bei mir im Garten tatsächlich viel weniger ausgeprägt als bei den gekauften. Aber ich glaube, das liegt auch daran wie ich sie lagere. Ich lasse sie nicht einfach so rumliegen, sondern mache sie relativ zeitnah nach der Ernte in Gläser ein, mit Essig und ein paar Gewürzen. Das hat mir geholfen dass sie diesen intensiven erdigen Ton nicht so entwickeln. Das Lagerungsding von dir ergibt da durchaus Sinn. Zum Fermentieren - Zitat von sina_w: "Essig-Lake oder eher fermentiert" - ich mache eigentlich immer die Essig-Variante, weil ich das von meiner Mutter so kenne. Aber fermentieren interessiert mich schon lange, ich traue mir das aber irgendwie noch nicht so richtig zu. Das ist ja nochmal was anderes, ne? Mit den richtigen Kulturen und so, da kann man auch was falsch machen wenn ich das richtig verstehe. Wie lange hältst du deine eingefrorenen Stücke denn ungefähr? Und schmecken die später noch intensiv genug für deinen Shot? Edit: Kleine Anmerkung - beim Fermentieren bin ich dann doch nochmal nachgelesen, ist weniger kompliziert als ich dachte. Vielleicht trau ich mich diesen Winter doch mal ran!
liebe @sina_w das mit dem Einfrieren ist eine gute Idee, das muss ich ehrlich sagen. Ich habe das bisher nicht so systematisch gemacht eher sporadisch was in die Gefriertruhe geworfen wenn gerade zu viel da war. Aber deine Methode mit dem Schälen vorher - das spart sich ja später die halbe Arbeit, stimmt. Zum erdigen Geschmack - da muss ich sagen das ist bei mir im Garten tatsächlich viel weniger ausgeprägt als bei den gekauften. Aber ich glaube, das liegt auch daran wie ich sie lagere. Ich lasse sie nicht einfach so rumliegen, sondern mache sie relativ zeitnah nach der Ernte in Gläser ein, mit Essig und ein paar Gewürzen. Das hat mir geholfen dass sie diesen intensiven erdigen Ton nicht so entwickeln. Das Lagerungsding von dir ergibt da durchaus Sinn. Zum Fermentieren - Zitat von sina_w: "Essig-Lake oder eher fermentiert" - ich mache eigentlich immer die Essig-Variante, weil ich das von meiner Mutter so kenne. Aber fermentieren interessiert mich schon lange, ich traue mir das aber irgendwie noch nicht so richtig zu. Das ist ja nochmal was anderes, ne? Mit den richtigen Kulturen und so, da kann man auch was falsch machen wenn ich das richtig verstehe. Wie lange hältst du deine eingefrorenen Stücke denn ungefähr? Und schmecken die später noch intensiv genug für deinen Shot? Edit: Kleine Anmerkung - beim Fermentieren bin ich dann doch nochmal nachgelesen, ist weniger kompliziert als ich dachte. Vielleicht trau ich mich diesen Winter doch mal ran!
Zitat von sina_w am August 27, 2026, 06:54 Uhrah, das mit der Essig-Variante ist ja eigentlich auch fermentieren, nur halt anders 😄 naja, kommt drauf an wie man es sieht. aber zum Fermentieren ohne Essig - ich glaub da wird's wirklich komplizierter und ehrlich gesagt: wenn deine Mutter-Methode seit Jahren funktioniert, warum was ändern, ne?
Zitat von hannelore_bWie lange hältst du deine eingefrorenen Stücke denn ungefähr?
- naja, länger als ein paar Monate halten die bei mir eh nicht, weil ich die relativ regelmäßig vernichte. Aber ich merk auch, dass die nach nem halben Jahr anfangen, ein bisschen an Geschmack zu verlieren - nicht krass, aber merkbar. Die Konsistenz bleibt eigentlich ok, aber für den Shot brauch ich eh intensiv, sonst lohnt sich das ganze Ritual nicht. was mich interessiert: du machst die Essig-Variante ja relativ zeitnah nach der Ernte. merkst du da einen Unterschied, ob du sie noch warm oder eher kalt eingmachst? ich hab letztens irgendwo gelesen, dass die Temperatur was ausmachen soll bei der Haltbarkeit, aber konkret gesagt: keine Ahnung ob das wirklich stimmt oder nur Schein. bei dir im Garten müsste das ja relativ kontrollierbar sein, anders als wenn man beim Supermarkt rumsteht und improvisiert.
ah, das mit der Essig-Variante ist ja eigentlich auch fermentieren, nur halt anders 😄 naja, kommt drauf an wie man es sieht. aber zum Fermentieren ohne Essig - ich glaub da wird's wirklich komplizierter und ehrlich gesagt: wenn deine Mutter-Methode seit Jahren funktioniert, warum was ändern, ne?
Zitat von hannelore_bWie lange hältst du deine eingefrorenen Stücke denn ungefähr?
- naja, länger als ein paar Monate halten die bei mir eh nicht, weil ich die relativ regelmäßig vernichte. Aber ich merk auch, dass die nach nem halben Jahr anfangen, ein bisschen an Geschmack zu verlieren - nicht krass, aber merkbar. Die Konsistenz bleibt eigentlich ok, aber für den Shot brauch ich eh intensiv, sonst lohnt sich das ganze Ritual nicht. was mich interessiert: du machst die Essig-Variante ja relativ zeitnah nach der Ernte. merkst du da einen Unterschied, ob du sie noch warm oder eher kalt eingmachst? ich hab letztens irgendwo gelesen, dass die Temperatur was ausmachen soll bei der Haltbarkeit, aber konkret gesagt: keine Ahnung ob das wirklich stimmt oder nur Schein. bei dir im Garten müsste das ja relativ kontrollierbar sein, anders als wenn man beim Supermarkt rumsteht und improvisiert.
Zitat von hannelore_b am August 27, 2026, 06:57 Uhrah, interessante Frage @sina_w! Mit der Temperatur beim Einmachen habe ich ehrlich gesagt nie bewusst drauf geachtet, aber jetzt wo du es sagst... ich mache das immer so, dass ich die Rote Beete direkt nach dem Kochen - also noch warm - in die Gläser fülle und dann den heißen Essig drüber gieße. Das soll ja auch für die Konservierung helfen denke ich zumindest. Ob das wirklich einen Unterschied macht bei der Haltbarkeit, kann ich dir nicht mit Sicherheit sagen, mein Arzt interessiert sich da auch nicht für solche Details. Was ich aber festgestellt habe ist eher ein Geschmacks-Ding: wenn ich sie kalt einmache, also wenn alles schon abgekühlt ist, schmeckt das Ganze irgendwie weniger intensiv. Das könnte natürlich auch Einbildung sein, aber bei mir im Garten habe ich ja die Ruhe, das mehrfach zu testen. Letzte Woche war noch so schönes Wetter hier, da habe ich mal eine Portion warm eingekocht und eine kalt - mal sehen was ich davon halte wenn ich sie in ein paar Wochen probiere. Was mich bei deinem Shot-Ritual neugierig macht: trinkst du die wirklich pur oder machst du da noch was dran? Ich könnte mir vorstellen, dass das ganz schön intensiv ist. Bei mir landet die Rote Beete eher in Suppen oder als Beilage, aber das klingt ja nach nem ganz anderen Ansatz.
ah, interessante Frage @sina_w! Mit der Temperatur beim Einmachen habe ich ehrlich gesagt nie bewusst drauf geachtet, aber jetzt wo du es sagst... ich mache das immer so, dass ich die Rote Beete direkt nach dem Kochen - also noch warm - in die Gläser fülle und dann den heißen Essig drüber gieße. Das soll ja auch für die Konservierung helfen denke ich zumindest. Ob das wirklich einen Unterschied macht bei der Haltbarkeit, kann ich dir nicht mit Sicherheit sagen, mein Arzt interessiert sich da auch nicht für solche Details. Was ich aber festgestellt habe ist eher ein Geschmacks-Ding: wenn ich sie kalt einmache, also wenn alles schon abgekühlt ist, schmeckt das Ganze irgendwie weniger intensiv. Das könnte natürlich auch Einbildung sein, aber bei mir im Garten habe ich ja die Ruhe, das mehrfach zu testen. Letzte Woche war noch so schönes Wetter hier, da habe ich mal eine Portion warm eingekocht und eine kalt - mal sehen was ich davon halte wenn ich sie in ein paar Wochen probiere. Was mich bei deinem Shot-Ritual neugierig macht: trinkst du die wirklich pur oder machst du da noch was dran? Ich könnte mir vorstellen, dass das ganz schön intensiv ist. Bei mir landet die Rote Beete eher in Suppen oder als Beilage, aber das klingt ja nach nem ganz anderen Ansatz.
Zitat von ms_77 am August 27, 2026, 07:05 Uhrmoin, ich les hier mal mit weil mein Schwager mich auf das Thema gebracht hat. @hannelore_b das mit dem warm einmachen ist eigentlich keine Magie - das ist schlicht Physik. Heißer Inhalt, heißer Essig, Deckel drauf, beim Abkühlen zieht sich das zusammen und du hast Unterdruck im Glas. Das kennt jeder der mal Marmelade gemacht hat. Da braucht man keinen Arzt für. Was mich bei dem ganzen Thread hier aber ehrlich stört: @sina_w redet von "Shots" und "Ritual" und ich glaub da steckt schon der nächste Schritt drin - dann kommen die Kapseln und Extrakte und was weiß ich. Das Gemüse selbst, klar. Meine Frau macht das auch mal als Beilage. Aber dieses ganze Optimierungs-Gedöns darum herum... Zitat von sina_wdann lohnt sich das ganze Ritual nicht
da muss ich lachen. Rote Beete essen ist jetzt ein Ritual. Is mir schnuppe wie jeder das für sich macht aber sag mir einer warum man nicht einfach was kocht und ißt. @hannelore_b deine Methode klingt eigentlich vernünftig. Einfach, funktioniert seit Jahren, kommt aus der Familie. Das ist doch Quatsch mit dem ganzen Optimieren drüber. Edit: wollte noch sagen - natürlich kann jeder machen was er will. Aber wenns um Gesundheit geht find ich sollte man nicht alles glauben was im Internet steht.
moin, ich les hier mal mit weil mein Schwager mich auf das Thema gebracht hat. @hannelore_b das mit dem warm einmachen ist eigentlich keine Magie - das ist schlicht Physik. Heißer Inhalt, heißer Essig, Deckel drauf, beim Abkühlen zieht sich das zusammen und du hast Unterdruck im Glas. Das kennt jeder der mal Marmelade gemacht hat. Da braucht man keinen Arzt für. Was mich bei dem ganzen Thread hier aber ehrlich stört: @sina_w redet von "Shots" und "Ritual" und ich glaub da steckt schon der nächste Schritt drin - dann kommen die Kapseln und Extrakte und was weiß ich. Das Gemüse selbst, klar. Meine Frau macht das auch mal als Beilage. Aber dieses ganze Optimierungs-Gedöns darum herum... Zitat von sina_wdann lohnt sich das ganze Ritual nicht
da muss ich lachen. Rote Beete essen ist jetzt ein Ritual. Is mir schnuppe wie jeder das für sich macht aber sag mir einer warum man nicht einfach was kocht und ißt. @hannelore_b deine Methode klingt eigentlich vernünftig. Einfach, funktioniert seit Jahren, kommt aus der Familie. Das ist doch Quatsch mit dem ganzen Optimieren drüber. Edit: wollte noch sagen - natürlich kann jeder machen was er will. Aber wenns um Gesundheit geht find ich sollte man nicht alles glauben was im Internet steht.
Zitat von rolf_nrw am August 27, 2026, 07:22 Uhrwillkommen @hannelore_b is ganz erfrischend wenn jemand kommt der noch weiß wie sowas funktioniert. Ohne ganzen Hokuspokus. @ms_77 hat da recht mit dem Unterdruck-Ding, aber naja. @sina_w mit den Shots - da fang ich jetzt schon wieder an zu lachen. Kommt mir vor wie diese ganzen Rote-Beete-Saft-Flaschen für 6 Euro im Bio-Laden. Teuer und am Ende auch nur Rote Beete. Wenn man's täglich trinken soll weil der Blutdruck sinkt, dann sag mir einer warum man nicht einfach ne Rote Beete kocht und ißt. Meine Frau hat mir das Zeugs letztens mitgebracht weil sie irgendwo gelesen hat dass das gut sein soll. Schmeckt wie verdünnter Boden. Mein Hausarzt hat mir auch so was vorgeschlagen - "Ernährung umstellen" - aber mit ner Kapsel oder nem Ritual kriegt man den Druck nicht in den Griff. Da muss man schon mehr tun. @hannelore_b deine klassische Methode funktioniert einfach. Warm einmachen, fertig. Das hältst du 1-2 Jahre und gut is. Die Frage die mich interessiert: wie lange brauchst du vom Ernten bis Einmachen. Weil bei dir im Garten hast du ja den Luxus dass die noch Morgens im Beet stecken und Mittags im Glas sind. Das is was anderes als die Dinger die im Supermarkt schon ne Woche rumliegen bevor die überhaupt in die Küche kommen.
willkommen @hannelore_b is ganz erfrischend wenn jemand kommt der noch weiß wie sowas funktioniert. Ohne ganzen Hokuspokus. @ms_77 hat da recht mit dem Unterdruck-Ding, aber naja. @sina_w mit den Shots - da fang ich jetzt schon wieder an zu lachen. Kommt mir vor wie diese ganzen Rote-Beete-Saft-Flaschen für 6 Euro im Bio-Laden. Teuer und am Ende auch nur Rote Beete. Wenn man's täglich trinken soll weil der Blutdruck sinkt, dann sag mir einer warum man nicht einfach ne Rote Beete kocht und ißt. Meine Frau hat mir das Zeugs letztens mitgebracht weil sie irgendwo gelesen hat dass das gut sein soll. Schmeckt wie verdünnter Boden. Mein Hausarzt hat mir auch so was vorgeschlagen - "Ernährung umstellen" - aber mit ner Kapsel oder nem Ritual kriegt man den Druck nicht in den Griff. Da muss man schon mehr tun. @hannelore_b deine klassische Methode funktioniert einfach. Warm einmachen, fertig. Das hältst du 1-2 Jahre und gut is. Die Frage die mich interessiert: wie lange brauchst du vom Ernten bis Einmachen. Weil bei dir im Garten hast du ja den Luxus dass die noch Morgens im Beet stecken und Mittags im Glas sind. Das is was anderes als die Dinger die im Supermarkt schon ne Woche rumliegen bevor die überhaupt in die Küche kommen.
Zitat von ms_77 am August 27, 2026, 07:42 Uhr@rolf_nrw 1-2 Jahre Haltbarkeit, ja das stimmt so ungefähr. Meine Frau macht das mit Gurken genau so und die stehen auch noch nach nem Jahr gut da. Aber was du sagst mit dem Supermarkt-Weg bis in die Küche - das ist eigentlich der einzige Punkt wo ich @hannelore_b wirklich beneide. Nicht wegen irgendwelchem Nitrat-Gedöns oder Blutdruck-Optimierung, sondern weil frisches Gemüse einfach besser schmeckt. Das weiß man auch ohne Forum. Mein Vater hatte früher Tomaten im Garten, da war der Unterschied auch brutal.
Zitat von rolf_nrwTeuer und am Ende auch nur Rote Beete
genau das. Und das ist das was mich an dem ganzen Ding aufregt. Das Gemüse selbst ist billig und gut. Dann fangen Leute an daraus ein Produkt zu machen, flaschen das ab, schreiben "kaltgepresst" drauf und verlangen das Dreifache. Mein Schwager kauft sowas. Der hat mir letztens stolz so eine Flasche gezeigt, 4,90 für 250ml. Da hätte er für denselben Preis drei Kilo Rote Beete kaufen können. Ich sag ja nichts gegen das Gemüse. Aber das drumherum ist inzwischen eine eigene Industrie.
@rolf_nrw 1-2 Jahre Haltbarkeit, ja das stimmt so ungefähr. Meine Frau macht das mit Gurken genau so und die stehen auch noch nach nem Jahr gut da. Aber was du sagst mit dem Supermarkt-Weg bis in die Küche - das ist eigentlich der einzige Punkt wo ich @hannelore_b wirklich beneide. Nicht wegen irgendwelchem Nitrat-Gedöns oder Blutdruck-Optimierung, sondern weil frisches Gemüse einfach besser schmeckt. Das weiß man auch ohne Forum. Mein Vater hatte früher Tomaten im Garten, da war der Unterschied auch brutal.
Zitat von rolf_nrwTeuer und am Ende auch nur Rote Beete
genau das. Und das ist das was mich an dem ganzen Ding aufregt. Das Gemüse selbst ist billig und gut. Dann fangen Leute an daraus ein Produkt zu machen, flaschen das ab, schreiben "kaltgepresst" drauf und verlangen das Dreifache. Mein Schwager kauft sowas. Der hat mir letztens stolz so eine Flasche gezeigt, 4,90 für 250ml. Da hätte er für denselben Preis drei Kilo Rote Beete kaufen können. Ich sag ja nichts gegen das Gemüse. Aber das drumherum ist inzwischen eine eigene Industrie.
Zitat von rennradroland am August 27, 2026, 08:16 Uhrmoin @hannelore_b, willkommen - schön dass jemand dabei ist der das Gemüse noch selbst anbaut statt nur drüber zu reden.
Zitat von ms_77das drumherum ist inzwischen eine eigene Industrie
da hast du nicht unrecht, und ich sage das als jemand der seit drei Wochen Betanio PLUS schluckt. Ehrlich gesagt zahle ich da auch zu viel für etwas das ich wahrscheinlich günstiger hinkriegen würde. Aber der Punkt mit der Industrie gilt für beides - für das überteuerte Kapselzeug und für die 4,90 Flasche deines Schwagers. Das Problem ist nicht das Konzentrat an sich, sondern was die Hersteller draus machen. Was mich bei dem ganzen Thread hier aber eigentlich interessiert: @hannelore_b du sagst dein Arzt hat was zum Blutdruck gesagt. Hat er irgendwas Konkretes erwähnt, also Mengen oder wie oft? Meine Hausärztin hat mir zu dem Thema nichts gesagt, ich bin da über einen Vereinskollegen drauf gekommen. Und der hat natürlich keine Quelle geliefert, nur Erfahrungsbericht. Ich wäre neugierig was ein Arzt der sowas empfiehlt eigentlich dahinter steckt - ob das pauschal war oder ob er da wirklich was gelesen hat. Das fragt man sich halt wenn man selbst rumtestet und nicht weiß ob es Placebo ist.
moin @hannelore_b, willkommen - schön dass jemand dabei ist der das Gemüse noch selbst anbaut statt nur drüber zu reden.
Zitat von ms_77das drumherum ist inzwischen eine eigene Industrie
da hast du nicht unrecht, und ich sage das als jemand der seit drei Wochen Betanio PLUS schluckt. Ehrlich gesagt zahle ich da auch zu viel für etwas das ich wahrscheinlich günstiger hinkriegen würde. Aber der Punkt mit der Industrie gilt für beides - für das überteuerte Kapselzeug und für die 4,90 Flasche deines Schwagers. Das Problem ist nicht das Konzentrat an sich, sondern was die Hersteller draus machen. Was mich bei dem ganzen Thread hier aber eigentlich interessiert: @hannelore_b du sagst dein Arzt hat was zum Blutdruck gesagt. Hat er irgendwas Konkretes erwähnt, also Mengen oder wie oft? Meine Hausärztin hat mir zu dem Thema nichts gesagt, ich bin da über einen Vereinskollegen drauf gekommen. Und der hat natürlich keine Quelle geliefert, nur Erfahrungsbericht. Ich wäre neugierig was ein Arzt der sowas empfiehlt eigentlich dahinter steckt - ob das pauschal war oder ob er da wirklich was gelesen hat. Das fragt man sich halt wenn man selbst rumtestet und nicht weiß ob es Placebo ist.
Zitat von leni_k am August 27, 2026, 09:03 Uhr@rennradroland das ist eigentlich die interessante Frage die ich mir auch stelle - ob Ärzte das wirklich mit Substanz empfehlen oder halt so nebenbei "mehr Gemüse" sagen und Rote Beete irgendwie drunter fällt.
Zitat von rennradrolandich bin da über einen Vereinskollegen drauf gekommen
das kenn ich, so läuft das ja meistens. Kein Mensch fängt damit an weil er sich durch Fachliteratur gewühlt hat. Ich hab damals auch zuerst von einer Trainingspartnerin gehört dass das was bringen soll für die Ausdauer, und die hat's von irgendwem anderen. Was mich bei dir interessiert: du schluckst das jetzt seit drei Wochen - merkst du irgendwas konkret beim Training, also wirklich messbar, oder ist das grad noch zu früh zum Sagen? Ich frag weil drei Wochen für mich noch in dem Bereich liegt wo ich mir nicht sicher wäre ob ich da schon was zuschreiben kann. @ms_77 und @rolf_nrw versteh ich übrigens schon, der Punkt mit der Industrie ist nicht falsch. Aber ich glaub das Gemüse und das Konzentrat sind zwei verschiedene Gespräche - das eine ist kochen und das andere ist halt was anderes. Muss man nicht vermischen. @hannelore_b übrigens - ich wäre wirklich neugierig was dein Arzt konkret gesagt hat, auch wenn's vielleicht nur so ein Halbsatz war. Manchmal steckt da mehr dahinter als man denkt, manchmal auch weniger.
@rennradroland das ist eigentlich die interessante Frage die ich mir auch stelle - ob Ärzte das wirklich mit Substanz empfehlen oder halt so nebenbei "mehr Gemüse" sagen und Rote Beete irgendwie drunter fällt.
Zitat von rennradrolandich bin da über einen Vereinskollegen drauf gekommen
das kenn ich, so läuft das ja meistens. Kein Mensch fängt damit an weil er sich durch Fachliteratur gewühlt hat. Ich hab damals auch zuerst von einer Trainingspartnerin gehört dass das was bringen soll für die Ausdauer, und die hat's von irgendwem anderen. Was mich bei dir interessiert: du schluckst das jetzt seit drei Wochen - merkst du irgendwas konkret beim Training, also wirklich messbar, oder ist das grad noch zu früh zum Sagen? Ich frag weil drei Wochen für mich noch in dem Bereich liegt wo ich mir nicht sicher wäre ob ich da schon was zuschreiben kann. @ms_77 und @rolf_nrw versteh ich übrigens schon, der Punkt mit der Industrie ist nicht falsch. Aber ich glaub das Gemüse und das Konzentrat sind zwei verschiedene Gespräche - das eine ist kochen und das andere ist halt was anderes. Muss man nicht vermischen. @hannelore_b übrigens - ich wäre wirklich neugierig was dein Arzt konkret gesagt hat, auch wenn's vielleicht nur so ein Halbsatz war. Manchmal steckt da mehr dahinter als man denkt, manchmal auch weniger.