Frische Rote Beete vs. Glas vs. Saft - macht das überhaupt nen Unterschied?
Zitat von rainer_w64 am Juli 25, 2026, 20:05 Uhrmal ehrlich, ich frag mich das seit Wochen. Ich hab bisher immer die aus dem Glas genommen, weil das praktisch ist und nicht so saut wie die frische. Aber jetzt lese ich überall dass das Nitrat beim Einlegen teilweise verloren geht oder sonst irgendwas passiert. Kann das sein? Ich bin kein Ernährungsprofi, bin Schlosser, nicht Koch. Ich will das nicht zum Hobby machen. Aber wenn ich schon anfange das Zeug regelmäßig zu essen dann will ich zumindest wissen ob ich da die richtige Form erwische. Frische Rote Beete hab ich einmal versucht. Meine Frau hat die gekocht das hat ewig gedauert und alles war rot danach. Der Aufwand steht für mich persönlich in keinem Verhältnis. Also die aus dem Glas bleibt mein Standard fürs erste. Dann gibt es noch diesen Saft, den man im Supermarkt bekommt. Den roten von Biotta oder so ähnlich. Kostet ein bisschen was aber okay. Hab den ein paarmal getrunken, schmeckt erträglich. Ob der jetzt besser ist als das eingelegt Gemüse im Glas - keine Ahnung. Und dann gibts nochmal diese Konzentrate in Flaschen, die hauptsächlich auf Sportler-Seiten beworben werden. Da bin ich sofort raus. Wenn zehn Fitness-Influencer dasselbe Produkt empfehlen ist das für mich kein Empfehlung sondern ein Warnsignal. Hat hier jemand konkret verglichen? Also nicht theoretisch sondern selbst ausprobiert, ob frisch oder Glas oder Saft einen merklichen Unterschied gemacht hat, auch beim Blutdruck. Ich messe ja regelmäßig, könnte sowas im Prinzip selbst beobachten, aber ich will nicht monatelang rumspielen wenn jemand das schon weiß.
mal ehrlich, ich frag mich das seit Wochen. Ich hab bisher immer die aus dem Glas genommen, weil das praktisch ist und nicht so saut wie die frische. Aber jetzt lese ich überall dass das Nitrat beim Einlegen teilweise verloren geht oder sonst irgendwas passiert. Kann das sein? Ich bin kein Ernährungsprofi, bin Schlosser, nicht Koch. Ich will das nicht zum Hobby machen. Aber wenn ich schon anfange das Zeug regelmäßig zu essen dann will ich zumindest wissen ob ich da die richtige Form erwische. Frische Rote Beete hab ich einmal versucht. Meine Frau hat die gekocht das hat ewig gedauert und alles war rot danach. Der Aufwand steht für mich persönlich in keinem Verhältnis. Also die aus dem Glas bleibt mein Standard fürs erste. Dann gibt es noch diesen Saft, den man im Supermarkt bekommt. Den roten von Biotta oder so ähnlich. Kostet ein bisschen was aber okay. Hab den ein paarmal getrunken, schmeckt erträglich. Ob der jetzt besser ist als das eingelegt Gemüse im Glas - keine Ahnung. Und dann gibts nochmal diese Konzentrate in Flaschen, die hauptsächlich auf Sportler-Seiten beworben werden. Da bin ich sofort raus. Wenn zehn Fitness-Influencer dasselbe Produkt empfehlen ist das für mich kein Empfehlung sondern ein Warnsignal. Hat hier jemand konkret verglichen? Also nicht theoretisch sondern selbst ausprobiert, ob frisch oder Glas oder Saft einen merklichen Unterschied gemacht hat, auch beim Blutdruck. Ich messe ja regelmäßig, könnte sowas im Prinzip selbst beobachten, aber ich will nicht monatelang rumspielen wenn jemand das schon weiß.
Zitat von fk_1988 am Juli 25, 2026, 21:22 Uhr@rainer_w64
Zitat von rainer_w64Wenn zehn Fitness-Influencer dasselbe Produkt empfehlen ist das für mich kein Empfehlung sondern ein Warnsignal
ja genau das. Wer da noch Geld ausgibt hat nicht ganz klar im Kopf. Mit deinen regelmäßigen Messungen könntest du das auch beobachten, aber ehrlich - monatelang rumspielen ist genau das Richtige wenn du Unterschiede sehen willst. Das Problem ist halt dass dein Blutdruck nicht nur von der Rote Beete abhängt. Eine stressige Woche bei der Arbeit, schlechter Schlaf, Wetter - alles rauscht da rein. Du müsstest wirklich konstant alles andere halten und nur eine Variable ändern. Das schafft im Alltag keiner wirklich. Was ich selbst merkwürdig finde: du fragst ob frisch besser ist als aus dem Glas. Aber wann hast du denn zuletzt frische gegessen? Du hast doch selbst gesagt deine Frau hat die mal gekocht und dann war es dir zu viel Aufwand. Also ist das für dich sowieso gestorben. Dann lieber die Frage - taugt das Glas oder taugt es nicht. Und ob der Saft dann besser ist als das Glas das musst du selbst messen wenn dich interessiert. Mein Tipp: nimm ne Woche Glas, miss regelmäßig. Dann zwei Wochen Saft. Nicht perfekt wissenschaftlich aber realistisch für deinen Alltag. Dann weißt du ob du selbst nen Unterschied merkst. Wenn nicht, spar dir das Geld beim Saft.
Zitat von rainer_w64Wenn zehn Fitness-Influencer dasselbe Produkt empfehlen ist das für mich kein Empfehlung sondern ein Warnsignal
ja genau das. Wer da noch Geld ausgibt hat nicht ganz klar im Kopf. Mit deinen regelmäßigen Messungen könntest du das auch beobachten, aber ehrlich - monatelang rumspielen ist genau das Richtige wenn du Unterschiede sehen willst. Das Problem ist halt dass dein Blutdruck nicht nur von der Rote Beete abhängt. Eine stressige Woche bei der Arbeit, schlechter Schlaf, Wetter - alles rauscht da rein. Du müsstest wirklich konstant alles andere halten und nur eine Variable ändern. Das schafft im Alltag keiner wirklich. Was ich selbst merkwürdig finde: du fragst ob frisch besser ist als aus dem Glas. Aber wann hast du denn zuletzt frische gegessen? Du hast doch selbst gesagt deine Frau hat die mal gekocht und dann war es dir zu viel Aufwand. Also ist das für dich sowieso gestorben. Dann lieber die Frage - taugt das Glas oder taugt es nicht. Und ob der Saft dann besser ist als das Glas das musst du selbst messen wenn dich interessiert. Mein Tipp: nimm ne Woche Glas, miss regelmäßig. Dann zwei Wochen Saft. Nicht perfekt wissenschaftlich aber realistisch für deinen Alltag. Dann weißt du ob du selbst nen Unterschied merkst. Wenn nicht, spar dir das Geld beim Saft.
Zitat von rainer_w64 am Juli 25, 2026, 21:33 Uhr@fk_1988
Zitat von fk_1988nimm ne Woche Glas, miss regelmäßig. Dann zwei Wochen Saft.
okay, das ist eigentlich der pragmatischste Vorschlag den ich hier bisher gelesen hab. Kein großer Aufwand, kein Hokuspokus. Aber ich merk grad dass ich ein Problem hab was ich vorher nicht bedacht hab: ich mess nicht immer zur gleichen Uhrzeit. Manchmal morgens gleich wenn ich aufsteh, manchmal erst nach dem Frühstück, manchmal abends wenn ich vom Betrieb heim komm und noch leicht gereizt bin. Das ergibt dann Werte die man eigentlich gar nicht vergleichen kann. Also bevor ich da irgendwas mit Glas gegen Saft teste müsst ich erstmal meine eigene Messtechnik in den Griff kriegen. Das ist mir grade aufgegangen. Und noch was: du sagst Wetter rauscht da rein. Das hab ich noch nie ernst genommen aber mein Kollege Horst, der hat schon länger Blutdrucktabletten und der schwört drauf dass er im Sommer immer besser dran ist als im Winter. Ich hab das als Quatsch abgetan, aber vielleicht ist da doch was dran. Heißt das dann dass ich einen Vergleich Glas/Saft im Juli gegen August machen würde wo sowieso alles anders ist als im Herbst. Ich glaub das ganze Selbst-Testen hat mehr Fallstricke als ich dachte.
Zitat von fk_1988nimm ne Woche Glas, miss regelmäßig. Dann zwei Wochen Saft.
okay, das ist eigentlich der pragmatischste Vorschlag den ich hier bisher gelesen hab. Kein großer Aufwand, kein Hokuspokus. Aber ich merk grad dass ich ein Problem hab was ich vorher nicht bedacht hab: ich mess nicht immer zur gleichen Uhrzeit. Manchmal morgens gleich wenn ich aufsteh, manchmal erst nach dem Frühstück, manchmal abends wenn ich vom Betrieb heim komm und noch leicht gereizt bin. Das ergibt dann Werte die man eigentlich gar nicht vergleichen kann. Also bevor ich da irgendwas mit Glas gegen Saft teste müsst ich erstmal meine eigene Messtechnik in den Griff kriegen. Das ist mir grade aufgegangen. Und noch was: du sagst Wetter rauscht da rein. Das hab ich noch nie ernst genommen aber mein Kollege Horst, der hat schon länger Blutdrucktabletten und der schwört drauf dass er im Sommer immer besser dran ist als im Winter. Ich hab das als Quatsch abgetan, aber vielleicht ist da doch was dran. Heißt das dann dass ich einen Vergleich Glas/Saft im Juli gegen August machen würde wo sowieso alles anders ist als im Herbst. Ich glaub das ganze Selbst-Testen hat mehr Fallstricke als ich dachte.
Zitat von fk_1988 am Juli 25, 2026, 21:40 Uhr@rainer_w64
Zitat von rainer_w64ich mess nicht immer zur gleichen Uhrzeit
haha ja das ist tatsächlich das Erste was du fixen solltest. Manche messen morgens nüchtern, andere nach dem Kaffee - das sind zwei völlig unterschiedliche Welten. Ohne Standardisierung kannst du gar nix vergleichen. Aber ehrlich gesagt finds ich gut dass dir das selbst aufgefallen ist. Viele Leute würden da einfach wild rumtesten und sich dann einbilden sie hätten ne Erkenntnis. Du erkennst selbst wo die Fallstricke sind. Zum Wetter-Ding: dein Kollege Horst hat da nicht ganz unrecht. Temperatur, Luftdruck und so - das beeinflusst tatsächlich den Blutdruck. Im Sommer sind die Gefäße entspannter, im Winter angespannter. Das ist keine Esoterik sondern ganz normale Physiologie. Heißt aber auch: wenn du im Juli testest und im Oktober vergleichst dann vermischst du wieder alles. Vielleicht machst du es einfach so: erst zwei, drei Wochen lang immer zur gleichen Zeit messen, ohne was zu ändern. Einfach nur deine Baseline kapieren. Dann weißt du wenigstens wie deine Werte normalerweise aussehen. Dann kannst du später wenn du Lust hast den Saft-Test machen. Aber nicht jetzt.
Zitat von rainer_w64ich mess nicht immer zur gleichen Uhrzeit
haha ja das ist tatsächlich das Erste was du fixen solltest. Manche messen morgens nüchtern, andere nach dem Kaffee - das sind zwei völlig unterschiedliche Welten. Ohne Standardisierung kannst du gar nix vergleichen. Aber ehrlich gesagt finds ich gut dass dir das selbst aufgefallen ist. Viele Leute würden da einfach wild rumtesten und sich dann einbilden sie hätten ne Erkenntnis. Du erkennst selbst wo die Fallstricke sind. Zum Wetter-Ding: dein Kollege Horst hat da nicht ganz unrecht. Temperatur, Luftdruck und so - das beeinflusst tatsächlich den Blutdruck. Im Sommer sind die Gefäße entspannter, im Winter angespannter. Das ist keine Esoterik sondern ganz normale Physiologie. Heißt aber auch: wenn du im Juli testest und im Oktober vergleichst dann vermischst du wieder alles. Vielleicht machst du es einfach so: erst zwei, drei Wochen lang immer zur gleichen Zeit messen, ohne was zu ändern. Einfach nur deine Baseline kapieren. Dann weißt du wenigstens wie deine Werte normalerweise aussehen. Dann kannst du später wenn du Lust hast den Saft-Test machen. Aber nicht jetzt.
Zitat von rainer_w64 am Juli 25, 2026, 21:48 Uhr@fk_1988
Zitat von fk_1988erst zwei, drei Wochen lang immer zur gleichen Zeit messen
ja okay, das leuchtet ein. Aber ich frag mich grad - welche Uhrzeit ist überhaupt die richtige. Ich hab mal irgendwo gelesen dass morgens vor dem Aufstehen am verlässlichsten ist. Aber ich bin um halb sechs auf dem Weg zur Arbeit, da will ich nicht erstmal zehn Minuten rumsitzen und auf das Gerät warten. Realistisch ist bei mir eher kurz nach dem Aufwachen bevor ich Kaffee mach. Ob das "richtig" ist weiß ich nicht. Und noch was das mich beschäftigt. Du sagst Baseline erst kapieren. Das klingt vernünftig. Aber ich hab irgendwo im Hinterkopf dass mein Arzt mir beim letzten Termin gesagt hat ich soll drei Messungen hintereinander machen und den Mittelwert nehmen. Das hab ich nie gemacht, ehrlich gesagt. Immer nur eine Messung, Wert angucken, Gerät weg. Vielleicht ist mein ganzes Bild von meinen eigenen Werten deswegen schiefer als ich dachte. das ist irgendwie unbequem das zuzugeben aber naja.
Zitat von fk_1988erst zwei, drei Wochen lang immer zur gleichen Zeit messen
ja okay, das leuchtet ein. Aber ich frag mich grad - welche Uhrzeit ist überhaupt die richtige. Ich hab mal irgendwo gelesen dass morgens vor dem Aufstehen am verlässlichsten ist. Aber ich bin um halb sechs auf dem Weg zur Arbeit, da will ich nicht erstmal zehn Minuten rumsitzen und auf das Gerät warten. Realistisch ist bei mir eher kurz nach dem Aufwachen bevor ich Kaffee mach. Ob das "richtig" ist weiß ich nicht. Und noch was das mich beschäftigt. Du sagst Baseline erst kapieren. Das klingt vernünftig. Aber ich hab irgendwo im Hinterkopf dass mein Arzt mir beim letzten Termin gesagt hat ich soll drei Messungen hintereinander machen und den Mittelwert nehmen. Das hab ich nie gemacht, ehrlich gesagt. Immer nur eine Messung, Wert angucken, Gerät weg. Vielleicht ist mein ganzes Bild von meinen eigenen Werten deswegen schiefer als ich dachte. das ist irgendwie unbequem das zuzugeben aber naja.
Zitat von fk_1988 am Juli 25, 2026, 21:59 Uhr@rainer_w64
Zitat von rainer_w64Du sagst Baseline erst kapieren. Das klingt vernünftig. Aber ich hab irgendwo im Hinterkopf dass mein Arzt mir beim letzten Termin gesagt hat ich soll drei Messungen hintereinander machen
ah ja genau, das ist Standard. Erste Messung oft zu hoch weil du gerade still gesessen hast, dann wird's stabiler. Dein Arzt hat recht gehabt. Aber ehrlich - wenn du das noch nie gemacht hast dann fang da an bevor du irgendwelche Saft-Vergleiche anstellst. Das ist wie wenn du dein Auto tunen willst aber nicht weißt ob der Motor überhaupt richtig läuft. Zur Uhrzeit: kurz nach dem Aufwachen bevor Kaffee - das ist völlig okay. Hauptsache du machst es immer so. Dein Arzt meint wahrscheinlich morgens nüchtern im allgemeinen Sinne, nicht dass es exakt vor Sonnenaufgang sein muss. Bei mir wars ähnlich, ich mess immer samstags morgens um halb acht nachdem ich aus dem Bett komm. Nicht weil das wissenschaftlich perfekt ist sondern weil ich das wirklich durchhalte. Und das ist ehrlich gesagt wichtiger als die theoretisch beste Uhrzeit wo du dann alle drei Wochen dran denkst. Eine Sache die mir gerade kommt: du schreibst dass dir das alles unbequem ist zuzugeben. Das ist aber genau die richtige Einstellung. Viele Leute würden das einfach ignorieren und dann wundern warum ihre Vergleiche nix zeigen. Du merkst selbst wo es hakt. Mach einfach zwei Wochen lang die drei Messungen hintereinander zur gleichen Zeit, schreib die auf. Dann hast du ne echte Baseline und nicht irgendwelche Einzelwerte die dir nix sagen.
Zitat von rainer_w64Du sagst Baseline erst kapieren. Das klingt vernünftig. Aber ich hab irgendwo im Hinterkopf dass mein Arzt mir beim letzten Termin gesagt hat ich soll drei Messungen hintereinander machen
ah ja genau, das ist Standard. Erste Messung oft zu hoch weil du gerade still gesessen hast, dann wird's stabiler. Dein Arzt hat recht gehabt. Aber ehrlich - wenn du das noch nie gemacht hast dann fang da an bevor du irgendwelche Saft-Vergleiche anstellst. Das ist wie wenn du dein Auto tunen willst aber nicht weißt ob der Motor überhaupt richtig läuft. Zur Uhrzeit: kurz nach dem Aufwachen bevor Kaffee - das ist völlig okay. Hauptsache du machst es immer so. Dein Arzt meint wahrscheinlich morgens nüchtern im allgemeinen Sinne, nicht dass es exakt vor Sonnenaufgang sein muss. Bei mir wars ähnlich, ich mess immer samstags morgens um halb acht nachdem ich aus dem Bett komm. Nicht weil das wissenschaftlich perfekt ist sondern weil ich das wirklich durchhalte. Und das ist ehrlich gesagt wichtiger als die theoretisch beste Uhrzeit wo du dann alle drei Wochen dran denkst. Eine Sache die mir gerade kommt: du schreibst dass dir das alles unbequem ist zuzugeben. Das ist aber genau die richtige Einstellung. Viele Leute würden das einfach ignorieren und dann wundern warum ihre Vergleiche nix zeigen. Du merkst selbst wo es hakt. Mach einfach zwei Wochen lang die drei Messungen hintereinander zur gleichen Zeit, schreib die auf. Dann hast du ne echte Baseline und nicht irgendwelche Einzelwerte die dir nix sagen.
Zitat von rainer_w64 am Juli 25, 2026, 22:06 Uhr@fk_1988
Zitat von fk_1988das ist wie wenn du dein Auto tunen willst aber nicht weißt ob der Motor überhaupt richtig läuft
okay der Vergleich sitzt. Das muss ich lassen. Ich hab grad mal mein Gerät rausgekramt - das Omron-Ding das ich seit zwei Jahren hab. Und ich glaub ich hab noch nie drei Messungen hintereinander gemacht. Nicht ein einziges Mal. Da steh ich jetzt grad ein bisschen doof da, echt jetzt. Aber ich merk auch dass ich gar nicht weiß wie lang ich zwischen den drei Messungen warten soll. Einfach direkt nacheinander drücken? Oder kurz Pause? Das hat mir mein Arzt nicht gesagt, oder er hats gesagt und ich habs vergessen weil ich gedacht hab ist doch einfach. Und noch was das mich grad beschäftigt: du schreibst du misst samstags morgens. Ich bin unter der Woche schon um halb sechs auf den Beinen, samstags schlaf ich manchmal bis acht. Das ist schon ein anderer Körperzustand. Heißt das ich soll unter der Woche messen oder am Wochenende - oder beides, und dann getrennt anschauen. Ich glaub ich habe meinen Blutdruck jahrelang mit einer Methode gemessen die eigentlich keine war. Das Blöde ist, der nächste Arzttermin ist erst in sechs Wochen.
Zitat von fk_1988das ist wie wenn du dein Auto tunen willst aber nicht weißt ob der Motor überhaupt richtig läuft
okay der Vergleich sitzt. Das muss ich lassen. Ich hab grad mal mein Gerät rausgekramt - das Omron-Ding das ich seit zwei Jahren hab. Und ich glaub ich hab noch nie drei Messungen hintereinander gemacht. Nicht ein einziges Mal. Da steh ich jetzt grad ein bisschen doof da, echt jetzt. Aber ich merk auch dass ich gar nicht weiß wie lang ich zwischen den drei Messungen warten soll. Einfach direkt nacheinander drücken? Oder kurz Pause? Das hat mir mein Arzt nicht gesagt, oder er hats gesagt und ich habs vergessen weil ich gedacht hab ist doch einfach. Und noch was das mich grad beschäftigt: du schreibst du misst samstags morgens. Ich bin unter der Woche schon um halb sechs auf den Beinen, samstags schlaf ich manchmal bis acht. Das ist schon ein anderer Körperzustand. Heißt das ich soll unter der Woche messen oder am Wochenende - oder beides, und dann getrennt anschauen. Ich glaub ich habe meinen Blutdruck jahrelang mit einer Methode gemessen die eigentlich keine war. Das Blöde ist, der nächste Arzttermin ist erst in sechs Wochen.
Zitat von fk_1988 am Juli 25, 2026, 22:19 Uhr@rainer_w64
Zitat von rainer_w64ich glaub ich habe meinen Blutdruck jahrelang mit einer Methode gemessen die eigentlich keine war
willkommen im Club haha. Aber ehrlich, das ist jetzt nicht das Drama was es sich anfühlt. Du fängst jetzt an es richtig zu machen, punkt. Das zählt. Zur Pausenfrage: zwischen den drei Messungen einfach ne Minute warten, vielleicht anderthalb. Arm runterlassen, durchatmen. Nicht dass du die ganze Zeit angespannt sitzt. Und ja zwischen Wochentag und Wochenende sind Unterschiede - aber das ist okay. Du brauchst nicht unbedingt getrennte Listen. Schreib einfach auf, unter der Woche morgens vor Arbeit, samstags wenn du aufwachst. Dann siehst du selbst ob da ein Muster rauskommt. Manche Leute sind unter der Woche angespannter, andere entspannter. Das ist dann einfach dein individuelles Bild. Was mich grad beschäftigt: du hast gesagt dein Arzttermin ist in sechs Wochen. Das ist eigentlich perfekt. Wenn du jetzt anfängst regelmäßig richtig zu messen hast du bis dahin ne Datenmenge die wirklich was aussagt. Dann kannst du zum Arzt gehen und nicht nur sagen "mir gehts wohl besser" sondern ihm zeigen was die Werte machen. Ärzte nehmen das ernster wenn du selbst mitgemacht hast statt nur Vermutungen zu äußern. Und zur Roten Beete - vergiss die für jetzt einfach. Erst die Baseline, dann später wenn du sicher bist dass du die Messungen richtig machst, dann kannst du spielen.
Zitat von rainer_w64ich glaub ich habe meinen Blutdruck jahrelang mit einer Methode gemessen die eigentlich keine war
willkommen im Club haha. Aber ehrlich, das ist jetzt nicht das Drama was es sich anfühlt. Du fängst jetzt an es richtig zu machen, punkt. Das zählt. Zur Pausenfrage: zwischen den drei Messungen einfach ne Minute warten, vielleicht anderthalb. Arm runterlassen, durchatmen. Nicht dass du die ganze Zeit angespannt sitzt. Und ja zwischen Wochentag und Wochenende sind Unterschiede - aber das ist okay. Du brauchst nicht unbedingt getrennte Listen. Schreib einfach auf, unter der Woche morgens vor Arbeit, samstags wenn du aufwachst. Dann siehst du selbst ob da ein Muster rauskommt. Manche Leute sind unter der Woche angespannter, andere entspannter. Das ist dann einfach dein individuelles Bild. Was mich grad beschäftigt: du hast gesagt dein Arzttermin ist in sechs Wochen. Das ist eigentlich perfekt. Wenn du jetzt anfängst regelmäßig richtig zu messen hast du bis dahin ne Datenmenge die wirklich was aussagt. Dann kannst du zum Arzt gehen und nicht nur sagen "mir gehts wohl besser" sondern ihm zeigen was die Werte machen. Ärzte nehmen das ernster wenn du selbst mitgemacht hast statt nur Vermutungen zu äußern. Und zur Roten Beete - vergiss die für jetzt einfach. Erst die Baseline, dann später wenn du sicher bist dass du die Messungen richtig machst, dann kannst du spielen.
Zitat von rainer_w64 am Juli 25, 2026, 22:38 Uhr@fk_1988
Zitat von fk_1988hast du bis dahin ne Datenmenge die wirklich was aussagt
okay das ist eigentlich das erste Mal dass mich der Gedanke an einen Arzttermin nicht nervt. Ich geh da normalerweise rein, er guckt kurz auf den Zettel, sagt "Blutdruck noch etwas erhöht, beobachten wir weiter" und dann bin ich wieder draußen. Zehn Minuten. Als ob ich da für nix hin bin. Aber wenn ich da mit nem Heft oder meinetwegen nem Zettel reinkomm wo sechs Wochen Werte draufstehen, dreimal gemessen, Uhrzeit dabei - da kann er schlecht sagen er hat keine Grundlage. Das ist irgendwie ein anderes Gespräch auf Augenhöhe. Das gefällt mir. Was mich grad noch beschäftigt: du sagst Ärzte nehmen das ernster wenn man selbst was aufgeschrieben hat. Das glaub ich dir, aber ich frag mich ob mein Arzt überhaupt Zeit hat das anzugucken. Der hat immer so einen gestressten Gesichtsausdruck. Ich hab das Gefühl ich bin Nummer 23 von 30 an dem Tag. Ich schreib mir das jetzt auf, die Minuten-Pause zwischen den Messungen mein ich. Weil das vergess ich sonst wieder. Hab schon zwei Zettel auf dem Kühlschrank, einer mehr macht auch nix.
Zitat von fk_1988hast du bis dahin ne Datenmenge die wirklich was aussagt
okay das ist eigentlich das erste Mal dass mich der Gedanke an einen Arzttermin nicht nervt. Ich geh da normalerweise rein, er guckt kurz auf den Zettel, sagt "Blutdruck noch etwas erhöht, beobachten wir weiter" und dann bin ich wieder draußen. Zehn Minuten. Als ob ich da für nix hin bin. Aber wenn ich da mit nem Heft oder meinetwegen nem Zettel reinkomm wo sechs Wochen Werte draufstehen, dreimal gemessen, Uhrzeit dabei - da kann er schlecht sagen er hat keine Grundlage. Das ist irgendwie ein anderes Gespräch auf Augenhöhe. Das gefällt mir. Was mich grad noch beschäftigt: du sagst Ärzte nehmen das ernster wenn man selbst was aufgeschrieben hat. Das glaub ich dir, aber ich frag mich ob mein Arzt überhaupt Zeit hat das anzugucken. Der hat immer so einen gestressten Gesichtsausdruck. Ich hab das Gefühl ich bin Nummer 23 von 30 an dem Tag. Ich schreib mir das jetzt auf, die Minuten-Pause zwischen den Messungen mein ich. Weil das vergess ich sonst wieder. Hab schon zwei Zettel auf dem Kühlschrank, einer mehr macht auch nix.
Zitat von fk_1988 am Juli 25, 2026, 22:48 Uhr@rainer_w64
Zitat von rainer_w64ich hab das Gefühl ich bin Nummer 23 von 30 an dem Tag
haha ja das kennt jeder. Aber ehrlich - wenn dein Arzt gestresst ist dann umso besser dass du die Zettel mitbringst. Das entlastet ihn sogar. Der muss nicht erst selbst fragen wie deine Werte aussehen, du legst ihm das hin und er kann direkt sehen ob da ne Tendenz drin ist. Das geht schneller als dich zu befragen. Und wenn er wirklich nur zehn Minuten Zeit hat dann sind deine Daten genau das richtige Material für so kurze Termine. Eine Sache die mir grad kommt: du hast gesagt deine Frau fragt nach, hackt nach. Die ruft an, die fragt, die hakt nach. Ich nicht. Das ist eigentlich ne gute Selbsterkenntnis. Und ja lass deine Frau anrufen wenn dein Arzt dir was sagt das du nicht verstanden hast. Das ist keine Drückebergerei, das ist smart. Wenn der Arzt dir beim nächsten Mal sagt wie lange die Pause zwischen den Messungen sein soll, dann schreib dir das nicht selbst auf - frag ihn ob er es dir aufschreiben kann. Oder mach ein Foto. Das klingt doof aber du vergisst es sonst wieder und dann sitzt du zuhause und grübelst. Bei mir wars ähnlich, ich bin auch eher der Typ der nicht nachfragt. Aber irgendwann hab ich gemerkt dass ich dadurch einfach Sachen falsch mache. Jetzt schreib ich mir alles auf im Moment wo der Arzt spricht, auch wenn es sich blöd anfühlt. Besser blöd in der Praxis als blöd zuhause.
Zitat von rainer_w64ich hab das Gefühl ich bin Nummer 23 von 30 an dem Tag
haha ja das kennt jeder. Aber ehrlich - wenn dein Arzt gestresst ist dann umso besser dass du die Zettel mitbringst. Das entlastet ihn sogar. Der muss nicht erst selbst fragen wie deine Werte aussehen, du legst ihm das hin und er kann direkt sehen ob da ne Tendenz drin ist. Das geht schneller als dich zu befragen. Und wenn er wirklich nur zehn Minuten Zeit hat dann sind deine Daten genau das richtige Material für so kurze Termine. Eine Sache die mir grad kommt: du hast gesagt deine Frau fragt nach, hackt nach. Die ruft an, die fragt, die hakt nach. Ich nicht. Das ist eigentlich ne gute Selbsterkenntnis. Und ja lass deine Frau anrufen wenn dein Arzt dir was sagt das du nicht verstanden hast. Das ist keine Drückebergerei, das ist smart. Wenn der Arzt dir beim nächsten Mal sagt wie lange die Pause zwischen den Messungen sein soll, dann schreib dir das nicht selbst auf - frag ihn ob er es dir aufschreiben kann. Oder mach ein Foto. Das klingt doof aber du vergisst es sonst wieder und dann sitzt du zuhause und grübelst. Bei mir wars ähnlich, ich bin auch eher der Typ der nicht nachfragt. Aber irgendwann hab ich gemerkt dass ich dadurch einfach Sachen falsch mache. Jetzt schreib ich mir alles auf im Moment wo der Arzt spricht, auch wenn es sich blöd anfühlt. Besser blöd in der Praxis als blöd zuhause.