Wann merkt man eigentlich ob ein Supplement wirklich was tut??
Zitat von miramira am Mai 31, 2026, 05:03 Uhrhab mich heute beim Laufen gefragt - ich war grad so nach km 14 und hab irgendwie darüber nachgedacht weil ich vorhin in einem Paper (für die Uni, lol) was über Placebo-Effekte gelesen hab. konkret ging's um Schmerzwahrnehmung aber irgendwie hat mich das dann zu Supplements gebracht. weil ich mein: wie soll ich als normale Hobbyläuferin überhaupt wissen ob irgendwas "wirkt". ich hab null Kontrollbedingungen. ich schlaf mal gut mal schlecht, mein Trainingsplan ist auch nicht grad wissenschaftlich sauber strukturiert und dann nehm ich drei Wochen lang irgendwas und denk "uh fühl mich irgendwie besser" - ja und?? das könnte alles mögliche sein. bei uns in der Uni haben wir kurz über diese doppelblind-Sachen geredet und da hab ich mir dann halt gedacht - ich als Konsumentin bin immer in der "ich weiß was ich nehme"-Bedingung. das ist eh per Definition wertlos wenn man über Wirksamkeit reden will. aber trotzdem kaufen wir das Zeug. ich glaub das liegt auch daran dass man das Gefühl haben will dass man irgendwas tut. gerade wenn Training gerade nicht so läuft oder man müde ist. dann ist so ein Supplement irgendwie... ich weiß nicht, ein Handlungsgefühl?? keine ahnung ob das der richtige Begriff ist. interessiert mich ob das andere auch so erleben. habt ihr mal ernsthaft versucht zu checken ob euer Zeug was macht - also wirklich, nicht nur "ich glaub schon"? und wie habt ihr das dann überhaupt gemessen. weil selbst wenn ich meine Laufzeiten vergleiche - zu viele Variablen. bin eh unentschlossen was ich davon halten soll insgesamt
hab mich heute beim Laufen gefragt - ich war grad so nach km 14 und hab irgendwie darüber nachgedacht weil ich vorhin in einem Paper (für die Uni, lol) was über Placebo-Effekte gelesen hab. konkret ging's um Schmerzwahrnehmung aber irgendwie hat mich das dann zu Supplements gebracht. weil ich mein: wie soll ich als normale Hobbyläuferin überhaupt wissen ob irgendwas "wirkt". ich hab null Kontrollbedingungen. ich schlaf mal gut mal schlecht, mein Trainingsplan ist auch nicht grad wissenschaftlich sauber strukturiert und dann nehm ich drei Wochen lang irgendwas und denk "uh fühl mich irgendwie besser" - ja und?? das könnte alles mögliche sein. bei uns in der Uni haben wir kurz über diese doppelblind-Sachen geredet und da hab ich mir dann halt gedacht - ich als Konsumentin bin immer in der "ich weiß was ich nehme"-Bedingung. das ist eh per Definition wertlos wenn man über Wirksamkeit reden will. aber trotzdem kaufen wir das Zeug. ich glaub das liegt auch daran dass man das Gefühl haben will dass man irgendwas tut. gerade wenn Training gerade nicht so läuft oder man müde ist. dann ist so ein Supplement irgendwie... ich weiß nicht, ein Handlungsgefühl?? keine ahnung ob das der richtige Begriff ist. interessiert mich ob das andere auch so erleben. habt ihr mal ernsthaft versucht zu checken ob euer Zeug was macht - also wirklich, nicht nur "ich glaub schon"? und wie habt ihr das dann überhaupt gemessen. weil selbst wenn ich meine Laufzeiten vergleiche - zu viele Variablen. bin eh unentschlossen was ich davon halten soll insgesamt