Rote Bete und Verträglichkeit beim Sport – Mengen und Timing?
Zitat von rennradhorst am Juli 5, 2026, 15:01 Uhr@markus_b82
Zitat von markus_b82ich verstehen will was da passiert, nicht nur ob es funktioniert
das respektier ich, aber ich frag mich ob das beim Selbstversuch überhaupt sauber auseinanderzuhalten ist. Du bist kein Labor, ich auch net. Irgendwann muss man halt entscheiden ob man ewig optimiert oder einfach mal zwei Wochen was durchzieht und schaut was passiert. Was mich bei deinem Möhren-Vergleich beschäftigt: der ist eigentlich gar nicht so abwegig aber wenn dir die spezifische Bete-Wirkung wichtig ist, würd ich in den zwei Wochen parallel nix anderes groß verändern - also net gleichzeitig anfangen mehr Hülsenfrüchte zu essen oder sonst irgendwas Ballaststoffreiches neu reinzunehmen. Das macht manche Leute nämlich, die fangen mit "gesünder essen" an und alles ändert sich auf einmal, und dann weiß man hinterher noch weniger als vorher. Ich hab das bei mir damals so gemacht: einfach die Bete als Ersatz für was anderes eingebaut, net als Zusatz. Also statt einer Beilage hab ich die Bete genommen, nix extra dazu. Dann blieb das Gesamtvolumen ungefähr gleich und ich hatte wenigstens ein bisschen weniger Rauschen. Den Samstag als Startpunkt klingt gut jedenfalls - nach einem langen Lauf hat man eh oft Hunger auf Dinge die man sonst net isst, da fällt die Knolle auch mental leichter rein.
Zitat von markus_b82ich verstehen will was da passiert, nicht nur ob es funktioniert
das respektier ich, aber ich frag mich ob das beim Selbstversuch überhaupt sauber auseinanderzuhalten ist. Du bist kein Labor, ich auch net. Irgendwann muss man halt entscheiden ob man ewig optimiert oder einfach mal zwei Wochen was durchzieht und schaut was passiert. Was mich bei deinem Möhren-Vergleich beschäftigt: der ist eigentlich gar nicht so abwegig aber wenn dir die spezifische Bete-Wirkung wichtig ist, würd ich in den zwei Wochen parallel nix anderes groß verändern - also net gleichzeitig anfangen mehr Hülsenfrüchte zu essen oder sonst irgendwas Ballaststoffreiches neu reinzunehmen. Das macht manche Leute nämlich, die fangen mit "gesünder essen" an und alles ändert sich auf einmal, und dann weiß man hinterher noch weniger als vorher. Ich hab das bei mir damals so gemacht: einfach die Bete als Ersatz für was anderes eingebaut, net als Zusatz. Also statt einer Beilage hab ich die Bete genommen, nix extra dazu. Dann blieb das Gesamtvolumen ungefähr gleich und ich hatte wenigstens ein bisschen weniger Rauschen. Den Samstag als Startpunkt klingt gut jedenfalls - nach einem langen Lauf hat man eh oft Hunger auf Dinge die man sonst net isst, da fällt die Knolle auch mental leichter rein.
Zitat von rennradrenate am Juli 5, 2026, 16:05 Uhr@rennradhorst der Punkt mit "Ersatz statt Zusatz" ist konkret gesagt der, der mich hier am meisten beschäftigt. Das ist nämlich genau das, was ich bei mir damals auch gemacht habe - und ich glaube das wird im ganzen Optimierungsgespräch hier etwas untergegangen.
Zitat von rennradhorstnet gleichzeitig anfangen mehr Hülsenfrüchte zu essen oder sonst irgendwas Ballaststoffreiches neu reinzunehmen
Das ist wichtig zu wissen, weil ich das in meiner ersten Phase total falsch gemacht habe. Ich hab damals gleichzeitig angefangen mehr Linsen zu essen, mehr Bete, mehr Vollkorn - und mein Magen war entsprechend irritiert. Ich hab dann der Bete die Schuld gegeben, bis mir eine Kollegin gesagt hat: probier mal eines nach dem anderen. Was mich bei @markus_b82 noch interessiert, und das kam wirklich noch nicht vor: Wie sieht dein Abend nach dem langen Lauf aus? Also nicht der Vorabend, sondern danach. Bei mir war es so, dass ich nach intensiven Einheiten abends deutlich hungriger war und dann auch mehr gegessen habe - und da ist mir die Bete manchmal schwerer aufgelegen als an normalen Tagen. Der Darm ist nach langer Belastung einfach anders drauf, das habe ich auch gemerkt. Wenn du den Samstag als Startpunkt nimmst: vielleicht den Samstag-Abend selbst noch ausnehmen und erst Sonntag anfangen.
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Rennrad ist kein Hobby, das ist Therapie.
@rennradhorst der Punkt mit "Ersatz statt Zusatz" ist konkret gesagt der, der mich hier am meisten beschäftigt. Das ist nämlich genau das, was ich bei mir damals auch gemacht habe - und ich glaube das wird im ganzen Optimierungsgespräch hier etwas untergegangen.
Zitat von rennradhorstnet gleichzeitig anfangen mehr Hülsenfrüchte zu essen oder sonst irgendwas Ballaststoffreiches neu reinzunehmen
Das ist wichtig zu wissen, weil ich das in meiner ersten Phase total falsch gemacht habe. Ich hab damals gleichzeitig angefangen mehr Linsen zu essen, mehr Bete, mehr Vollkorn - und mein Magen war entsprechend irritiert. Ich hab dann der Bete die Schuld gegeben, bis mir eine Kollegin gesagt hat: probier mal eines nach dem anderen. Was mich bei @markus_b82 noch interessiert, und das kam wirklich noch nicht vor: Wie sieht dein Abend nach dem langen Lauf aus? Also nicht der Vorabend, sondern danach. Bei mir war es so, dass ich nach intensiven Einheiten abends deutlich hungriger war und dann auch mehr gegessen habe - und da ist mir die Bete manchmal schwerer aufgelegen als an normalen Tagen. Der Darm ist nach langer Belastung einfach anders drauf, das habe ich auch gemerkt. Wenn du den Samstag als Startpunkt nimmst: vielleicht den Samstag-Abend selbst noch ausnehmen und erst Sonntag anfangen.
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Rennrad ist kein Hobby, das ist Therapie.
Zitat von rennradhorst am Juli 5, 2026, 16:28 Uhr@rennradrenate der Punkt mit dem Abend nach dem langen Lauf ist einer den ich selbst ehrlich gesagt nie so explizit bedacht hab. Ich kenn das von mir - nach vier Stunden im Sattel fress ich abends manchmal Sachen die ich sonst net anfass, einfach weil der Körper schreit. Dass der Darm dann anders reagiert als an einem normalen Dienstag macht natürlich Sinn.
Zitat von rennradrenatevielleicht den Samstag-Abend selbst noch ausnehmen und erst Sonntag anfangen
das würd ich @markus_b82 auch empfehlen, schon allein weil man nach einem langen Lauf oft net die Disziplin hat irgendwas kontrolliert zu machen. Man isst was da ist und was schmeckt kein Mensch fängt da mit Protokollieren an. Sonntag ist realistischer. Was mich bei rennradrenates Beitrag aber wirklich aufhält: diese Geschichte mit dem Darm nach Belastung - da gibt's ja tatsächlich was dahinter, meine Hausärztin hat mir mal gesagt dass bei intensivem Ausdauersport die Durchblutung im Verdauungstrakt temporär reduziert wird und das Stunden nachwirken kann. Ich hab das damals im Zusammenhang mit meinem Blutdruck-Thema gehört, net wegen Bete. Wenn das stimmt wär das eigentlich nochmal ein Argument dafür die Bete-Einführungsphase an ganz normalen Trainingstagen zu machen - also net die Woche vor einem Gran Fondo oder sowas, sondern wirklich in ruhigem Fahrwasser. Ob @markus_b82 das hinbekommt zwei ruhige Wochen am Stück zu haben weiß ich net, ich kenn das Problem selbst.
@rennradrenate der Punkt mit dem Abend nach dem langen Lauf ist einer den ich selbst ehrlich gesagt nie so explizit bedacht hab. Ich kenn das von mir - nach vier Stunden im Sattel fress ich abends manchmal Sachen die ich sonst net anfass, einfach weil der Körper schreit. Dass der Darm dann anders reagiert als an einem normalen Dienstag macht natürlich Sinn.
Zitat von rennradrenatevielleicht den Samstag-Abend selbst noch ausnehmen und erst Sonntag anfangen
das würd ich @markus_b82 auch empfehlen, schon allein weil man nach einem langen Lauf oft net die Disziplin hat irgendwas kontrolliert zu machen. Man isst was da ist und was schmeckt kein Mensch fängt da mit Protokollieren an. Sonntag ist realistischer. Was mich bei rennradrenates Beitrag aber wirklich aufhält: diese Geschichte mit dem Darm nach Belastung - da gibt's ja tatsächlich was dahinter, meine Hausärztin hat mir mal gesagt dass bei intensivem Ausdauersport die Durchblutung im Verdauungstrakt temporär reduziert wird und das Stunden nachwirken kann. Ich hab das damals im Zusammenhang mit meinem Blutdruck-Thema gehört, net wegen Bete. Wenn das stimmt wär das eigentlich nochmal ein Argument dafür die Bete-Einführungsphase an ganz normalen Trainingstagen zu machen - also net die Woche vor einem Gran Fondo oder sowas, sondern wirklich in ruhigem Fahrwasser. Ob @markus_b82 das hinbekommt zwei ruhige Wochen am Stück zu haben weiß ich net, ich kenn das Problem selbst.
Zitat von rennradrenate am Juli 5, 2026, 16:44 Uhr@rennradhorst das mit der reduzierten Durchblutung im Verdauungstrakt kenne ich auch, meine Hausärztin hat das ähnlich erklärt - und das ist tatsächlich ein Punkt, der mich beim Thema Timing von Rote Bete noch mal anders denken lässt.
Zitat von rennradhorstdie Bete-Einführungsphase an ganz normalen Trainingstagen zu machen
Ja, das ist konkret gesagt die sinnvollste Empfehlung die hier gefallen ist. Aber ich würde noch einen Schritt weitergehen: Was ich bei mir gemerkt habe ist, dass nicht nur der Abend nach dem langen Lauf problematisch sein kann, sondern auch die zwei Tage danach. Der Körper ist noch in einer Art Regenerationsmodus und reagiert auf Ballaststoffe anders als in einer normalen Trainingswoche. Bei mir war es so, dass ich nach einem Granfondo am Montag noch empfindlicher war als am Samstag selbst. Was mich bei @markus_b82 jetzt wirklich beschäftigt: Er hat erwähnt, dass er die Knolle sporadisch isst, manchmal zwei Wochen gar nicht. Wenn er jetzt nach dem Samstag anfängt täglich kleine Mengen zu essen, wäre es vielleicht sinnvoll, das mit einem ganz normalen Ruhetag zu starten - nicht dem Sonntag nach dem langen Lauf, sondern dem Montag oder Dienstag, wenn der Körper wirklich wieder im Alltag ist. Ich weiß, das klingt pedantisch. Aber diese Feinheiten machen bei der Eingewöhnung nach meiner Erfahrung tatsächlich einen Unterschied.
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Rennrad ist kein Hobby, das ist Therapie.
@rennradhorst das mit der reduzierten Durchblutung im Verdauungstrakt kenne ich auch, meine Hausärztin hat das ähnlich erklärt - und das ist tatsächlich ein Punkt, der mich beim Thema Timing von Rote Bete noch mal anders denken lässt.
Zitat von rennradhorstdie Bete-Einführungsphase an ganz normalen Trainingstagen zu machen
Ja, das ist konkret gesagt die sinnvollste Empfehlung die hier gefallen ist. Aber ich würde noch einen Schritt weitergehen: Was ich bei mir gemerkt habe ist, dass nicht nur der Abend nach dem langen Lauf problematisch sein kann, sondern auch die zwei Tage danach. Der Körper ist noch in einer Art Regenerationsmodus und reagiert auf Ballaststoffe anders als in einer normalen Trainingswoche. Bei mir war es so, dass ich nach einem Granfondo am Montag noch empfindlicher war als am Samstag selbst. Was mich bei @markus_b82 jetzt wirklich beschäftigt: Er hat erwähnt, dass er die Knolle sporadisch isst, manchmal zwei Wochen gar nicht. Wenn er jetzt nach dem Samstag anfängt täglich kleine Mengen zu essen, wäre es vielleicht sinnvoll, das mit einem ganz normalen Ruhetag zu starten - nicht dem Sonntag nach dem langen Lauf, sondern dem Montag oder Dienstag, wenn der Körper wirklich wieder im Alltag ist. Ich weiß, das klingt pedantisch. Aber diese Feinheiten machen bei der Eingewöhnung nach meiner Erfahrung tatsächlich einen Unterschied.
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