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Rote Bete roh vor dem Training – sinnvoll oder nur Bauchschmerzen?

Ich überleg grad weil ich morgen früh eine längere Ausfahrt plane und hab noch eine frische Knolle liegen. Die Frage ist ob ich die heute Abend noch verwurste oder morgen früh roh irgendwie reinquetsche. Ehrlich gesagt hab ich das mit roh noch nie wirklich konsequent ausprobiert. Beim Betanio nehm ich ja den Saft das ist was anderes. Aber bei der ganzen Knolle - roh ist nochmal ein anderes Kaliber, oder? Ich hab einmal einen Rohkostsalat mit Rote Bete gegessen, irgendwo beim Grillen bei Nachbarn, und mein Magen hat sich danach gemeldet. Nicht dramatisch aber man hat es gemerkt. Jetzt frag ich mich ob das wirklich die Rohkost war oder ob ich einfach zu viel Fleisch und Bier dazu gehabt hab - kann ich ehrlich gesagt nicht sagen. Gekocht ist für mich die entspanntere Variante, das vertrag ich problemlos. Aber ich hab gelesen dass beim Kochen ein Teil der Nitrate verloren geht, was ja der eigentliche Grund ist warum man das Zeug vor dem Sport überhaupt ernstnimmt. Wo ich das gelesen hab weiß ich nicht mehr genau, irgendein Sportnahrungsartikel der mir bei der Betanio-Recherche untergekommen ist. Die Frage für mich ist also weniger ob Rote Bete "was bringt" das glaub ich inzwischen schon halbwegs, sondern eher welche Form am Magen-freundlichsten ist ohne dass man den halben Nährwert beim Kochen rausspült. Vor langen Fahrten will ich keinen unruhigen Magen. Wie macht ihr das so - kocht ihr die immer durch oder gibt es Leute hier die das auch roh hinkriegen ohne Probleme?