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Rote Bete roh – hat das jemand dauerhaft in den Alltag integriert?

Ich frage mich gerade, ob das nur bei mir so ist: Gekochte Rote Bete esse ich seit Jahren, kein Problem, gehört dazu. Aber roh - das ist eine andere Geschichte, und ich bin noch nicht sicher, was ich davon halten soll. Letzte Woche habe ich nach einer langen Mittwochsausfahrt einen Rohkostsalat ausprobiert, ganz simpel, fein gehobelt mit Apfel und etwas Zitrone. Und der hat mir tatsächlich besser geschmeckt als erwartet, etwas erdiger, aber angenehm knackig. Das Körpergefühl danach war auch interessant - ob das Einbildung ist, lasse ich mal offen. Was mich aber wirklich beschäftigt: Ich habe gelesen, dass bei roher Rote Bete die Oxalsäure eine Rolle spielen kann, besonders wenn man größere Mengen isst. Meine Hausärztin hat das kurz erwähnt, aber nicht weiter ausgeführt, weil ich sie nicht direkt danach gefragt hatte. Hat jemand hier konkrete Erfahrungen damit? Ich frage, weil ich die Menge gerne etwas erhöhen würde, aber nicht blauäugig vorgehen möchte. Bei mir war es so, dass ich mit dem Saft angefangen habe, dann zum Konzentrat gewechselt bin, und jetzt frage ich mich ob der Umweg über rohe Knollen nochmal eine andere Wirkung hat. Das klingt vielleicht nach zu viel Aufwand für ein Gemüse, aber ich finde das Thema Zubereitungsform tatsächlich relevant, nicht nur geschmacklich. Konkret gesagt: Wer von euch isst Rote Bete regelmäßig roh, und wie viel pro Woche wäre da noch vertretbar? Und wie bereitet ihr sie zu, damit es alltagstauglich bleibt?

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Rennrad ist kein Hobby, das ist Therapie.