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Rote Bete aus dem Glas vs. frische Knolle – macht das wirklich einen Unterschied?

Ich stell mir die Frage weil ich grad beim Einkaufen war und wieder vor dem Regal gestanden hab. Die vakuumversiegelten, vorgegarten Dinger aus dem Glas - die hab ich anfangs immer genommen weil's schnell geht. Schichtleiter zwei Kinder, du weißt wie das läuft. Keine Zeit für große Kochaktionen unter der Woche. Aber seit ich auf dem Wochenmarkt mal wirklich frische Knollen mitgenommen hab, naja. Der Unterschied im Geschmack ist mir aufgefallen, das kann ich nicht wegdiskutieren. Die frischen sind erdiger irgendwie, fast etwas bitterer, und das Fleisch hat eine andere Konsistenz wenn man sie selbst gart. Jetzt frag ich mich ob das auch beim Körpergefühl einen Unterschied macht oder ob ich mir das einbilde. Ich mein, beim Erhitzen und beim Einlegen geht doch was verloren, oder? Ich hab in einer Radfahrer-Gruppe gelesen dass das Nitrat beim Verarbeiten teilweise abnimmt aber keiner hat da wirklich eine Quelle genannt und ich trau solchen Gruppen-Posts nicht blind. Betanio PLUS nehme ich manchmal vor langen Ausfahrten, da steckt ja auch Rote-Bete-Extrakt drin. Aber das ist halt konzentriert und standardisiert. Was ist mit dem normalen Glas-Kram vom Discounter - ist der dann quasi wertlos im Vergleich zu frisch? Ich sag mir immer: frisch kaufen, selbst garen. In der Praxis schaff ich das vllt zweimal die Woche. Den Rest der Zeit greife ich dann doch zum Glas. Und ich weiss nicht ob ich mir da einen Abbruch tue oder ob der Unterschied vernachlässigbar ist. Hat jemand da konkrete Erfahrungen gemacht, also wirklich verglichen? Nicht irgendwelche Youtube-Theorien sondern was ihr selbst gemerkt habt.