Rote Beete roh vs. gekocht – schmeckt das wirklich so anders?
Zitat von leni_k am September 4, 2026, 22:06 Uhrich bin grad ein bisschen verwirrt, ehrlich gesagt. Hab letzte Woche am Naschmarkt frische Rote Beete mitgenommen (das erste Mal nicht vakuumverpackt seit Jahren) und die dann einfach roh in einen Salat gehobelt. Dachte mir, schauen wir mal was passiert. Und irgendwie... war das komplett anders als ich erwartet hab? Der erdige Geschmack war da, aber viel milder, fast süßlich. Die Textur hat mich überrascht, fast wie rohe Karotte. Ich hatte die Rote Beete vorher immer nur gekocht oder aus dem Vakuumbeutel, und das kenne ich halt als dieses weiche, intensive, manchmal fast muffige Ding auf dem Teller. Jetzt frag ich mich ob ich bisher einfach die falschen Zubereitungsarten probiert hab oder ob das wirklich so einen Unterschied macht. Ich lauf seit drei Jahren Halbmarathon und hab angefangen, mehr auf sowas zu achten was ich ess - da ist mir Rote Beete natürlich auch wegen der ganzen Nitrat-Geschichte untergekommen. Aber wenn ich ehrlich bin interessiert mich gerade mehr der Geschmack als der Sportnutzen. Hat wer Erfahrung damit, was mit dem Aroma passiert wenn man die Beete röstet statt kocht? In einem Rezept hab ich das gelesen, klang gut, ich hab aber Angst dass mein Backofen alles lila färbt 😅
Ach ja und das mit dem Schälen - ich hab mir die Finger und das halbe Schneidbrett eingefärbt, Handschuhe hab ich natürlich erst danach gefunden. Irgendwelche Tipps wie man das halbwegs zivilisiert hinkriegt ohne dass die Küche ausschaut wie ein Tatortbefund?
ich bin grad ein bisschen verwirrt, ehrlich gesagt. Hab letzte Woche am Naschmarkt frische Rote Beete mitgenommen (das erste Mal nicht vakuumverpackt seit Jahren) und die dann einfach roh in einen Salat gehobelt. Dachte mir, schauen wir mal was passiert. Und irgendwie... war das komplett anders als ich erwartet hab? Der erdige Geschmack war da, aber viel milder, fast süßlich. Die Textur hat mich überrascht, fast wie rohe Karotte. Ich hatte die Rote Beete vorher immer nur gekocht oder aus dem Vakuumbeutel, und das kenne ich halt als dieses weiche, intensive, manchmal fast muffige Ding auf dem Teller. Jetzt frag ich mich ob ich bisher einfach die falschen Zubereitungsarten probiert hab oder ob das wirklich so einen Unterschied macht. Ich lauf seit drei Jahren Halbmarathon und hab angefangen, mehr auf sowas zu achten was ich ess - da ist mir Rote Beete natürlich auch wegen der ganzen Nitrat-Geschichte untergekommen. Aber wenn ich ehrlich bin interessiert mich gerade mehr der Geschmack als der Sportnutzen. Hat wer Erfahrung damit, was mit dem Aroma passiert wenn man die Beete röstet statt kocht? In einem Rezept hab ich das gelesen, klang gut, ich hab aber Angst dass mein Backofen alles lila färbt 😅
Ach ja und das mit dem Schälen - ich hab mir die Finger und das halbe Schneidbrett eingefärbt, Handschuhe hab ich natürlich erst danach gefunden. Irgendwelche Tipps wie man das halbwegs zivilisiert hinkriegt ohne dass die Küche ausschaut wie ein Tatortbefund?
Zitat von derbasti am September 4, 2026, 22:24 Uhr@leni_k alter das ist krass dass du das so anders wahrgenommen hast! Ich muss ehrlich sagen, roh hatte ich noch nie probiert, immer nur gekocht oder aus der Packung. Aber wenn die Süße durchkommt macht das total Sinn - beim Kochen geht wahrscheinlich einfach viel von den guten Stoffen flöten, ne. Das mit dem Rösten würde ich auf jeden Fall machen bruder vertrau mir. Ich hab das bei nem Kumpel gesehen der viel kocht, der schneidet die in dicke Scheiben, ein bisschen Öl drauf und dann in den Ofen so 20-30 Minuten. Der Backofen färbt sich glaub gar nicht so wild wie befürchtet, die Flecken gehen auch weg wenn man mal durchlüftet. Und der Geschmack soll noch intensiver werden, fast karamellisiert. Das echte Problem ist halt wirklich das Schälen 😅 Ich hab nach nem harten Tag im Lager null Lust auf pinke Hände. Aber jetzt wo ich weiß dass frische Beeten so anders schmecken, werd ich mir wahrscheinlich doch mal Handschuhe kaufen und das durchziehen. Vakuumverpackt war mir eh zu langweilig, das ist wie Plastik-Geschmack irgendwie. Hast du schon überlegt die geriebene Variante zu machen? Also wie Rohkostsalat, hab ich bei Instagram oder so gesehen dass Profis das essen
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weniger reden mehr heben
@leni_k alter das ist krass dass du das so anders wahrgenommen hast! Ich muss ehrlich sagen, roh hatte ich noch nie probiert, immer nur gekocht oder aus der Packung. Aber wenn die Süße durchkommt macht das total Sinn - beim Kochen geht wahrscheinlich einfach viel von den guten Stoffen flöten, ne. Das mit dem Rösten würde ich auf jeden Fall machen bruder vertrau mir. Ich hab das bei nem Kumpel gesehen der viel kocht, der schneidet die in dicke Scheiben, ein bisschen Öl drauf und dann in den Ofen so 20-30 Minuten. Der Backofen färbt sich glaub gar nicht so wild wie befürchtet, die Flecken gehen auch weg wenn man mal durchlüftet. Und der Geschmack soll noch intensiver werden, fast karamellisiert. Das echte Problem ist halt wirklich das Schälen 😅 Ich hab nach nem harten Tag im Lager null Lust auf pinke Hände. Aber jetzt wo ich weiß dass frische Beeten so anders schmecken, werd ich mir wahrscheinlich doch mal Handschuhe kaufen und das durchziehen. Vakuumverpackt war mir eh zu langweilig, das ist wie Plastik-Geschmack irgendwie. Hast du schon überlegt die geriebene Variante zu machen? Also wie Rohkostsalat, hab ich bei Instagram oder so gesehen dass Profis das essen
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Zitat von leni_k am September 4, 2026, 22:39 UhrZitat von derbastifast karamellisiert
okay das klingt jetzt wirklich gut, da krieg ich Appetit. @derbasti den Rohkostsalat hab ich tatsächlich schon spontan gemacht, war das mit dem Hobeln in meinem ersten Post. Aber gerieben ist nochmal was anderes, oder? Ich stell mir das feiner vor, fast wie ein Möhrensalat von der Konsistenz. Was mich aber bei deiner Röst-Beschreibung interessiert: dein Kumpel schält die vor dem Rösten oder danach? Ich hab irgendwo gelesen dass man sie mit Schale röstet und die dann quasi abziehen kann wenn sie weich sind. Das würde das ganze Schälchaos vorher umgehen und ich wäre dabei 😄Und 20-30 Minuten klingt kurz, muss ich sagen. Ich hab ein altes Backrohr das ewig braucht um auf Temperatur zu kommen, bei mir wärs wahrscheinlich eher 45. Edit: Moment, ich hab gerade nochmal überlegt. Beim Rösten mit Schale würde ich wahrscheinlich vorher nochmal kurz abspülen, damit nicht so viel Erde dran ist. Nur falls das jemand anders auch probiert!
Zitat von derbastifast karamellisiert
okay das klingt jetzt wirklich gut, da krieg ich Appetit. @derbasti den Rohkostsalat hab ich tatsächlich schon spontan gemacht, war das mit dem Hobeln in meinem ersten Post. Aber gerieben ist nochmal was anderes, oder? Ich stell mir das feiner vor, fast wie ein Möhrensalat von der Konsistenz. Was mich aber bei deiner Röst-Beschreibung interessiert: dein Kumpel schält die vor dem Rösten oder danach? Ich hab irgendwo gelesen dass man sie mit Schale röstet und die dann quasi abziehen kann wenn sie weich sind. Das würde das ganze Schälchaos vorher umgehen und ich wäre dabei 😄
Und 20-30 Minuten klingt kurz, muss ich sagen. Ich hab ein altes Backrohr das ewig braucht um auf Temperatur zu kommen, bei mir wärs wahrscheinlich eher 45. Edit: Moment, ich hab gerade nochmal überlegt. Beim Rösten mit Schale würde ich wahrscheinlich vorher nochmal kurz abspülen, damit nicht so viel Erde dran ist. Nur falls das jemand anders auch probiert!
Zitat von derbasti am September 4, 2026, 22:55 Uhr@leni_k ah ja stimmt, mit der Schale macht total Sinn! Mein Kumpel macht das tatsächlich so, schält die nicht vorher sondern wirft die ganzen Dinger rein. Die Schale platzt dann irgendwann auf und man kann die einfach abziehen - hat er mir mal gezeigt. Spart dir echt die Sauerei vorher. Aber hier muss ich ehrlich sagen, 45 Minuten ist heftig. Bei dir im Ofen vielleicht ja aber normal sollte das schon bei 200 Grad oder so in 25-35 Minuten durch sein, je nachdem wie groß die sind. Wenn dein Backrohr lange braucht um warm zu werden, würde ich einfach früher anschalten und dann mit Alufolie abdecken falls die Ränder zu dunkel werden. Das hat mir meine Oma mal beigebracht für sowas. Das mit dem Geriebenen - ja krass anders als gehobelt! Wenn ich es gerieben sehe wird das viel feiner und absorbiert mehr von ner Vinaigrette oder sowas weil mehr Oberfläche. Aber ehrlich gesagt bin ich da etwas faul, die Reibe auszupacken nach nem langen Tag im Lager 😅 Der Hobel geht schneller und die Konsistenz find ich auch geil genug. Mich würde echt interessieren wie das bei dir schmeckt wenn dus röstest. Mach doch Bescheid wenn du es probierst, ich bin neugierig ob das bei dir ähnlich krass anders ist wie roh für dich war!
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@leni_k ah ja stimmt, mit der Schale macht total Sinn! Mein Kumpel macht das tatsächlich so, schält die nicht vorher sondern wirft die ganzen Dinger rein. Die Schale platzt dann irgendwann auf und man kann die einfach abziehen - hat er mir mal gezeigt. Spart dir echt die Sauerei vorher. Aber hier muss ich ehrlich sagen, 45 Minuten ist heftig. Bei dir im Ofen vielleicht ja aber normal sollte das schon bei 200 Grad oder so in 25-35 Minuten durch sein, je nachdem wie groß die sind. Wenn dein Backrohr lange braucht um warm zu werden, würde ich einfach früher anschalten und dann mit Alufolie abdecken falls die Ränder zu dunkel werden. Das hat mir meine Oma mal beigebracht für sowas. Das mit dem Geriebenen - ja krass anders als gehobelt! Wenn ich es gerieben sehe wird das viel feiner und absorbiert mehr von ner Vinaigrette oder sowas weil mehr Oberfläche. Aber ehrlich gesagt bin ich da etwas faul, die Reibe auszupacken nach nem langen Tag im Lager 😅 Der Hobel geht schneller und die Konsistenz find ich auch geil genug. Mich würde echt interessieren wie das bei dir schmeckt wenn dus röstest. Mach doch Bescheid wenn du es probierst, ich bin neugierig ob das bei dir ähnlich krass anders ist wie roh für dich war!
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