Rote Beete roh schälen – geht das überhaupt ohne Chaos?
Zitat von elvira_k am September 19, 2026, 15:14 UhrIch habe letztens gelesen, dass man Rote Beete auch roh schälen kann, und seitdem lässt mich das nicht los. Bei mir im Garten wachsen die ja regelmäßig und ich koche sie meistens, aber jetzt bin ich neugierig geworden auf diese rohe Variante. Der Gedanke ist ja verlockend, weniger Flecken vielleicht, und der Geschmack soll intensiver sein. Nur, und das ist meine große Frage: Wie macht man das praktisch ohne danach wie ein Schlachthaus auszusehen? Wenn ich die gekochte Beete schäle, färbt sich ja ohnehin schon alles rot, aber die rohe muss ja deutlich schlimmer sein. Einmalhandschuhe helfen da wahrscheinlich, aber reicht das wirklich? Mein Hausarzt hat mir ja geraten, mehr Rote Beete zu essen wegen des Blutdrucks, und ich dachte mir, vielleicht mache ich das ja auch öfter, wenn ich sie einfach schnell roh kleinschneiden könnte statt lange zu kochen. Dann hätte man ja auch schneller ein paar Scheiben für einen Salat. Aber ich stelle mir vor, wie ich da mit meinen Fingernägeln rumfuchtle und nachher aussehe wie nach einem Kampf. Hat das jemand von euch regelmäßig gemacht? Braucht man spezielle Werkzeuge oder ist es nur eine Frage der Handgriffe? Und wie lange hält sich die rohe geschälte Beete, wenn ich sie vorbereite. Wird die schnell braun oder verfärbt?
Ich habe letztens gelesen, dass man Rote Beete auch roh schälen kann, und seitdem lässt mich das nicht los. Bei mir im Garten wachsen die ja regelmäßig und ich koche sie meistens, aber jetzt bin ich neugierig geworden auf diese rohe Variante. Der Gedanke ist ja verlockend, weniger Flecken vielleicht, und der Geschmack soll intensiver sein. Nur, und das ist meine große Frage: Wie macht man das praktisch ohne danach wie ein Schlachthaus auszusehen? Wenn ich die gekochte Beete schäle, färbt sich ja ohnehin schon alles rot, aber die rohe muss ja deutlich schlimmer sein. Einmalhandschuhe helfen da wahrscheinlich, aber reicht das wirklich? Mein Hausarzt hat mir ja geraten, mehr Rote Beete zu essen wegen des Blutdrucks, und ich dachte mir, vielleicht mache ich das ja auch öfter, wenn ich sie einfach schnell roh kleinschneiden könnte statt lange zu kochen. Dann hätte man ja auch schneller ein paar Scheiben für einen Salat. Aber ich stelle mir vor, wie ich da mit meinen Fingernägeln rumfuchtle und nachher aussehe wie nach einem Kampf. Hat das jemand von euch regelmäßig gemacht? Braucht man spezielle Werkzeuge oder ist es nur eine Frage der Handgriffe? Und wie lange hält sich die rohe geschälte Beete, wenn ich sie vorbereite. Wird die schnell braun oder verfärbt?
Zitat von derbasti am September 19, 2026, 15:45 UhrZitat von elvira_kder Geschmack soll intensiver sein
. Ja krass ey, das stimmt echt! ich hab das vor ner weile mal gehört und gedacht ok interessant, aber dann nie ausprobiert weil mir die gekochte variante reicht. aber alter, wenn dein hausarzt das empfohlen hat dann solltest du das ernst nehmen ne. meine frage ist eher. Warum machst du dir das so kompliziert? ich mein, wenn du die beete eh gekocht isst, warum dann auf einmal roh schälen? das dauert doch genauso lange wie kochen, oder? die ganzen arbeitsschritte sind ja nicht weg. was ich nicht verstehe: du schreibst dass die rohe mehr färbt, aber hast du das selbst schon getestet oder ist das nur ne vermutung? weil bei mir war es umgekehrt. Gekochte beete färbt deutlich mehr weil die flüssigkeit ausfärbt und überall läuft. roh ist es eher trocken, geht mir zumindest leichter von den händen. einmalhandschuhe sind auf jeden fall wichtig ja, aber die brauchst du ja auch beim kochen danach. und diese rüstschäler. Da hab ich gehört die gehen besser als messer, aber genau weiß ich das nicht. vielleicht muss man da auch einfach ausprobieren ne. wie lange hält sich das fragst du. Gute frage. ich vermute aber dass das schneller oxidiert wenn es roh ist und offenliegt. das hast du aber wahrscheinlich ganz schnell gegessen wenn du es direkt für nen salat brauchst ne
--
weniger reden mehr heben
Zitat von elvira_kder Geschmack soll intensiver sein
. Ja krass ey, das stimmt echt! ich hab das vor ner weile mal gehört und gedacht ok interessant, aber dann nie ausprobiert weil mir die gekochte variante reicht. aber alter, wenn dein hausarzt das empfohlen hat dann solltest du das ernst nehmen ne. meine frage ist eher. Warum machst du dir das so kompliziert? ich mein, wenn du die beete eh gekocht isst, warum dann auf einmal roh schälen? das dauert doch genauso lange wie kochen, oder? die ganzen arbeitsschritte sind ja nicht weg. was ich nicht verstehe: du schreibst dass die rohe mehr färbt, aber hast du das selbst schon getestet oder ist das nur ne vermutung? weil bei mir war es umgekehrt. Gekochte beete färbt deutlich mehr weil die flüssigkeit ausfärbt und überall läuft. roh ist es eher trocken, geht mir zumindest leichter von den händen. einmalhandschuhe sind auf jeden fall wichtig ja, aber die brauchst du ja auch beim kochen danach. und diese rüstschäler. Da hab ich gehört die gehen besser als messer, aber genau weiß ich das nicht. vielleicht muss man da auch einfach ausprobieren ne. wie lange hält sich das fragst du. Gute frage. ich vermute aber dass das schneller oxidiert wenn es roh ist und offenliegt. das hast du aber wahrscheinlich ganz schnell gegessen wenn du es direkt für nen salat brauchst ne
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Zitat von n.feld am September 19, 2026, 16:27 UhrZitat von elvira_knachher aussehe wie nach einem Kampf
Das ist etwas übertrieben, aber nicht völlig falsch. Ich hab das vor zwei Jahren mal systematisch durchgetestet, weil mich genau diese Frage interessiert hat. Roh ist die Färbekraft tatsächlich anders als gekocht - derbasti hat da einen Punkt, die Flüssigkeit bleibt beim rohen Schälen gebundener, läuft nicht so. Das Problem sind eher Schnittflächen, die dann auf dem Brett rubbeln. Konkret gesagt: ein normaler Sparschäler reicht. Kein Spezialwerkzeug nötig. Was hilft, ist die Beete unter fließendem Wasser zu halten beim Schälen, dann verteilt sich kaum was. Brett danach direkt abwischen, nicht trocknen lassen. Die Oxidationsfrage von @derbasti ist aber berechtigt und ich würde das nicht so abtun. Roh und angeschnitten hält die Beete im Kühlschrank vielleicht zwei Tage ohne merklichen Qualitätsverlust, mit etwas Zitronensaft drüber vielleicht etwas länger. Braun wird sie nicht wirklich, aber die Schnittfläche verändert sich optisch leicht. Was mich bei elvira_ks Beschreibung eher beschäftigt: der Hausarzt empfiehlt Rote Beete wegen des Blutdrucks, und der Reflex ist dann, nach der schnellsten Zubereitungsvariante zu suchen. Die Datenlage zu roher vs. gekochter Beete in Bezug auf Nitratgehalt ist da nicht so eindeutig, wie man annehmen würde. Kochen reduziert einiges davon. Ob das für einen Blutdruckeffekt relevant ist, weiß ich nicht mit Sicherheit - hab dazu keine belastbare Quelle zur Hand.
Zitat von elvira_knachher aussehe wie nach einem Kampf
Das ist etwas übertrieben, aber nicht völlig falsch. Ich hab das vor zwei Jahren mal systematisch durchgetestet, weil mich genau diese Frage interessiert hat. Roh ist die Färbekraft tatsächlich anders als gekocht - derbasti hat da einen Punkt, die Flüssigkeit bleibt beim rohen Schälen gebundener, läuft nicht so. Das Problem sind eher Schnittflächen, die dann auf dem Brett rubbeln. Konkret gesagt: ein normaler Sparschäler reicht. Kein Spezialwerkzeug nötig. Was hilft, ist die Beete unter fließendem Wasser zu halten beim Schälen, dann verteilt sich kaum was. Brett danach direkt abwischen, nicht trocknen lassen. Die Oxidationsfrage von @derbasti ist aber berechtigt und ich würde das nicht so abtun. Roh und angeschnitten hält die Beete im Kühlschrank vielleicht zwei Tage ohne merklichen Qualitätsverlust, mit etwas Zitronensaft drüber vielleicht etwas länger. Braun wird sie nicht wirklich, aber die Schnittfläche verändert sich optisch leicht. Was mich bei elvira_ks Beschreibung eher beschäftigt: der Hausarzt empfiehlt Rote Beete wegen des Blutdrucks, und der Reflex ist dann, nach der schnellsten Zubereitungsvariante zu suchen. Die Datenlage zu roher vs. gekochter Beete in Bezug auf Nitratgehalt ist da nicht so eindeutig, wie man annehmen würde. Kochen reduziert einiges davon. Ob das für einen Blutdruckeffekt relevant ist, weiß ich nicht mit Sicherheit - hab dazu keine belastbare Quelle zur Hand.