Rote Beete roh reiben – lohnt der Aufwand wirklich?
Zitat von leni_k am September 1, 2026, 00:45 Uhrich hab das jetzt zum dritten Mal versucht und bin immer noch nicht sicher ob ich das mag oder nicht. roh gerieben über einen Salat, so wie's überall empfohlen wird. die Textur ist ja tatsächlich interessanter als gekocht, das stimmt schon. aber ich steh da mit pinken Händen pinkm Schneidbrett und irgendwie auch pinken Gedanken über meinen weißen Küchentextilien. Handschuhe hab ich mittlerweile immer griffbereit, das passt. aber das Reiben selbst - meine Küchenreibe ist danach jedes Mal aussieht wie ein Tatort. kriegt ihr das wirklich sauber? mit normaler Spülmittel-Aktion oder braucht's da irgendwas Spezielles? und zum Geschmack: ich bin Läuferin und hab gelesen dass rohe Rote Beete mehr von dem Zeugs enthält das für die Ausdauerleistung relevant ist (Nitrate oder so). also hab ich einen konkreten Grund das öfter zu essen. nur - ehrlich gesagt ist der erdige Geschmack roh viel intensiver als gekocht. ich hab's mit Apfel kombiniert versucht, das war okay. mit Ziegenkäse auch. aber irgendwie schmeckt's mir gekocht in einer Suppe einfach viel angenehmer. die Frage ist halt ob das Kochen den Nutzen zerstört. meine Hausärztin hat keine Ahnung wovon ich rede wenn ich "Nitrate aus Roter Beete" sage, das war klar. also basier ich das gerade auf einem Artikel den ich irgendwann gelesen hab und auf dem was Leute hier schreiben. hat wer wirklich Erfahrung damit, roh vs. gekocht im Alltagseinsatz? nicht für Sportwissenschaft, einfach - was funktioniert in der Küche und schmeckt trotzdem noch nach was?
ich hab das jetzt zum dritten Mal versucht und bin immer noch nicht sicher ob ich das mag oder nicht. roh gerieben über einen Salat, so wie's überall empfohlen wird. die Textur ist ja tatsächlich interessanter als gekocht, das stimmt schon. aber ich steh da mit pinken Händen pinkm Schneidbrett und irgendwie auch pinken Gedanken über meinen weißen Küchentextilien. Handschuhe hab ich mittlerweile immer griffbereit, das passt. aber das Reiben selbst - meine Küchenreibe ist danach jedes Mal aussieht wie ein Tatort. kriegt ihr das wirklich sauber? mit normaler Spülmittel-Aktion oder braucht's da irgendwas Spezielles? und zum Geschmack: ich bin Läuferin und hab gelesen dass rohe Rote Beete mehr von dem Zeugs enthält das für die Ausdauerleistung relevant ist (Nitrate oder so). also hab ich einen konkreten Grund das öfter zu essen. nur - ehrlich gesagt ist der erdige Geschmack roh viel intensiver als gekocht. ich hab's mit Apfel kombiniert versucht, das war okay. mit Ziegenkäse auch. aber irgendwie schmeckt's mir gekocht in einer Suppe einfach viel angenehmer. die Frage ist halt ob das Kochen den Nutzen zerstört. meine Hausärztin hat keine Ahnung wovon ich rede wenn ich "Nitrate aus Roter Beete" sage, das war klar. also basier ich das gerade auf einem Artikel den ich irgendwann gelesen hab und auf dem was Leute hier schreiben. hat wer wirklich Erfahrung damit, roh vs. gekocht im Alltagseinsatz? nicht für Sportwissenschaft, einfach - was funktioniert in der Küche und schmeckt trotzdem noch nach was?
Zitat von elvira_k am September 1, 2026, 09:44 Uhr@leni_k das mit den Nitraten verstehe ich, aber ich muss ehrlich sagen dass ich da skeptisch bin. Mein Hausarzt hat mir geraten mehr Rote Beete zu essen wegen des Blutdrucks, aber der hat sich da eher auf die Gesamtwirkung konzentriert, nicht auf einzelne Stoffe die beim Kochen kaputt gehen oder nicht. Wenn ich das richtig verstanden habe, ist das eher was für Sportlerinnen die auf jeden Prozentpunkt Leistung schauen. Zitat von leni_k. Nur ehrlich gesagt ist der erdige Geschmack roh viel intensiver als gekocht. Ja, das ist die Crux. Bei mir im Garten hab ich festgestellt dass der Geschmack wirklich sehr unterschiedlich ist je nachdem wann ich ernte und wie ich sie lagere, aber ob man das roh oder gekocht isst macht für den Geschmack tatsächlich einen großen Unterschied. Wenn dir gekocht besser schmeckt dann wirst du doch auch eher dabei bleiben und regelmäßig essen statt es dreimal zu versuchen und dann frustriert zu sein, oder? Mit der Küchenreibe. Ja, die bekomme ich auch nie wieder richtig sauber. Aber ehrlich gesagt wäre das für mich persönlich kein Grund es zu machen. Ich schneide sie lieber in dünne Scheiben oder gare sie sanft. Das ist weniger Drama mit den Textilien und ich esse sie am Ende auch auf. Die große Frage ist vielleicht eher: Was bringt dir mehr im Alltag? Edit: kleine Korrektur beim Zitat. Sollte "nur" statt "nur -" sein, und bei "aber ehrlich" habe ich noch "gesagt" eingefügt, das passt besser zum Ton.
@leni_k das mit den Nitraten verstehe ich, aber ich muss ehrlich sagen dass ich da skeptisch bin. Mein Hausarzt hat mir geraten mehr Rote Beete zu essen wegen des Blutdrucks, aber der hat sich da eher auf die Gesamtwirkung konzentriert, nicht auf einzelne Stoffe die beim Kochen kaputt gehen oder nicht. Wenn ich das richtig verstanden habe, ist das eher was für Sportlerinnen die auf jeden Prozentpunkt Leistung schauen. Zitat von leni_k. Nur ehrlich gesagt ist der erdige Geschmack roh viel intensiver als gekocht. Ja, das ist die Crux. Bei mir im Garten hab ich festgestellt dass der Geschmack wirklich sehr unterschiedlich ist je nachdem wann ich ernte und wie ich sie lagere, aber ob man das roh oder gekocht isst macht für den Geschmack tatsächlich einen großen Unterschied. Wenn dir gekocht besser schmeckt dann wirst du doch auch eher dabei bleiben und regelmäßig essen statt es dreimal zu versuchen und dann frustriert zu sein, oder? Mit der Küchenreibe. Ja, die bekomme ich auch nie wieder richtig sauber. Aber ehrlich gesagt wäre das für mich persönlich kein Grund es zu machen. Ich schneide sie lieber in dünne Scheiben oder gare sie sanft. Das ist weniger Drama mit den Textilien und ich esse sie am Ende auch auf. Die große Frage ist vielleicht eher: Was bringt dir mehr im Alltag? Edit: kleine Korrektur beim Zitat. Sollte "nur" statt "nur -" sein, und bei "aber ehrlich" habe ich noch "gesagt" eingefügt, das passt besser zum Ton.
Zitat von leni_k am September 1, 2026, 10:03 Uhr@elvira_k du hast einen Punkt mit dem "wirst du dabei bleiben" - das stimmt eigentlich. wenn ich es dreimal roh versuche und jedes Mal ein bisschen leide, dann ess ich's halt gar nicht mehr. das wäre kontraproduktiv. aber was mich jetzt beschäftigt ist was du über deinen Garten sagst. du merkst wirklich einen Unterschmied je nach Erntezeitpunkt? ich kauf immer vakuumverpackt weil's praktisch ist, frage mich grad ob das schon der erste Fehler ist. vielleicht schmeckt das roh einfach deutlich anders wenn's frischer ist - der Markt um die Ecke hat jetzt im September ja eigentlich Saison, da könnt ich mal schauen was die haben.
Zitat von elvira_kWas bringt dir mehr im Alltag?
ja okay, das ist die ehrliche Frage. ich glaub ich fahr momentan zweigleisig - roh in Salat wenn ich mir was dabei denke (Trainingstag), gekocht sonst. aber vielleicht ist das auch Selbstbetrug und ich bild mir ein ich "optimiere" was. was mir noch nicht klar ist: du schneidest in dünne Scheiben und gars sanft - wie dünn, mit Mandoline oder einfach mit dem Messer? weil das könnte für mich das Reibe-Problem lösen ohne dass ich komplett auf roh verzichten muss
@elvira_k du hast einen Punkt mit dem "wirst du dabei bleiben" - das stimmt eigentlich. wenn ich es dreimal roh versuche und jedes Mal ein bisschen leide, dann ess ich's halt gar nicht mehr. das wäre kontraproduktiv. aber was mich jetzt beschäftigt ist was du über deinen Garten sagst. du merkst wirklich einen Unterschmied je nach Erntezeitpunkt? ich kauf immer vakuumverpackt weil's praktisch ist, frage mich grad ob das schon der erste Fehler ist. vielleicht schmeckt das roh einfach deutlich anders wenn's frischer ist - der Markt um die Ecke hat jetzt im September ja eigentlich Saison, da könnt ich mal schauen was die haben.
Zitat von elvira_kWas bringt dir mehr im Alltag?
ja okay, das ist die ehrliche Frage. ich glaub ich fahr momentan zweigleisig - roh in Salat wenn ich mir was dabei denke (Trainingstag), gekocht sonst. aber vielleicht ist das auch Selbstbetrug und ich bild mir ein ich "optimiere" was. was mir noch nicht klar ist: du schneidest in dünne Scheiben und gars sanft - wie dünn, mit Mandoline oder einfach mit dem Messer? weil das könnte für mich das Reibe-Problem lösen ohne dass ich komplett auf roh verzichten muss
Zitat von elvira_k am September 1, 2026, 10:55 Uhr@leni_k mit Mandoline würde ich dir nicht raten, das wird noch chaotischer. Ich mache das mit einem scharfen Messer, so vier, fünf Millimeter dick, und dann schneide ich die Scheiben noch in Stifte - das ist einfach handhabbarer. Und ehrlich gesagt, wenn du das mit Bedacht machst, dauert das nicht länger als reiben, nur deutlich weniger Sauerei. Das mit dem vakuumverpackten verstehe ich, aber da hast du recht dass das ein anderes Ding ist. Ich würde dir wirklich raten, mal auf dem Markt zu schauen, wenn die gerade Saison haben. Der Unterschied zwischen frisch geernteter und vakuumverpackt, die weiß Gott wie lange rumgefahren ist - das merkst du einfach. Saftiger, intensiver im Geschmack, weniger mehlig. Das könnte dir auch bei roh ganz anders schmecken als bei dem, was du bisher probiert hast. Aber
Zitat von leni_kdu schneidest in dünne Scheiben und gars sanft
- damit meine ich nicht roh sondern gekocht! Ich schäle sie, schneide sie in Scheiben, gare sie in der Pfanne kurz an oder koche sie sanft auf. Das ist immer noch "gegarte" Rote Beete, nur eben nicht dieses gequetschte Einmach-Ding. Textur bleibt besser, und der Geschmack ist feiner. Vielleicht verwirrt das noch mehr, entschuldige, aber ich wollte das klarstellen. Für dein Nitrat-Anliegen nützt dir das wahrscheinlich nicht, da hast du recht.
@leni_k mit Mandoline würde ich dir nicht raten, das wird noch chaotischer. Ich mache das mit einem scharfen Messer, so vier, fünf Millimeter dick, und dann schneide ich die Scheiben noch in Stifte - das ist einfach handhabbarer. Und ehrlich gesagt, wenn du das mit Bedacht machst, dauert das nicht länger als reiben, nur deutlich weniger Sauerei. Das mit dem vakuumverpackten verstehe ich, aber da hast du recht dass das ein anderes Ding ist. Ich würde dir wirklich raten, mal auf dem Markt zu schauen, wenn die gerade Saison haben. Der Unterschied zwischen frisch geernteter und vakuumverpackt, die weiß Gott wie lange rumgefahren ist - das merkst du einfach. Saftiger, intensiver im Geschmack, weniger mehlig. Das könnte dir auch bei roh ganz anders schmecken als bei dem, was du bisher probiert hast. Aber
Zitat von leni_kdu schneidest in dünne Scheiben und gars sanft
- damit meine ich nicht roh sondern gekocht! Ich schäle sie, schneide sie in Scheiben, gare sie in der Pfanne kurz an oder koche sie sanft auf. Das ist immer noch "gegarte" Rote Beete, nur eben nicht dieses gequetschte Einmach-Ding. Textur bleibt besser, und der Geschmack ist feiner. Vielleicht verwirrt das noch mehr, entschuldige, aber ich wollte das klarstellen. Für dein Nitrat-Anliegen nützt dir das wahrscheinlich nicht, da hast du recht.
Zitat von leni_k am September 1, 2026, 11:12 UhrZitat von elvira_kdamit meine ich nicht roh sondern gekocht
ah okay, das hab ich tatsächlich falsch verstanden - danke für die Klarstellung. ich hab mir schon gedacht, irgendwas passt da nicht zusammen. die Stifte-Variante klingt eigentlich machbar. ich hab immer gedacht Messer = mehr Aufwand als Reibe, aber wenn's weniger Chaos ist dann ist die Rechnung vermutlich anders. muss ich mal ausprobieren ob ich das an einem normalen Werktag hinkriege ohne dass die halbe Küche aussieht wie ein Tatort. was mich aber grad mehr beschäftigt: du sagst "für dein Nitrat-Anliegen nützt dir das wahrscheinlich nicht" - hast du da irgendwo was gelesen, oder ist das mehr Bauchgefühl? ich frag nicht um dich festzunageln, ich hab nämlich das Geühl dass ich da auch nur Halbwissen weitertrage von dem Artikel. der war auf einer Sportseite, kein Journal oder so. also weiß ich ehrlich gesagt auch nicht wie verlässlich das ist. vielleicht ist das Sinnvollste wirklich erstmal auf dem Markt schauen und die frische Variante roh probieren - bevor ich weiter über Zubereitungsmethoden diskutiere die ich so noch nicht mal mit gutem Ausgansmaterial getestet hab.
Zitat von elvira_kdamit meine ich nicht roh sondern gekocht
ah okay, das hab ich tatsächlich falsch verstanden - danke für die Klarstellung. ich hab mir schon gedacht, irgendwas passt da nicht zusammen. die Stifte-Variante klingt eigentlich machbar. ich hab immer gedacht Messer = mehr Aufwand als Reibe, aber wenn's weniger Chaos ist dann ist die Rechnung vermutlich anders. muss ich mal ausprobieren ob ich das an einem normalen Werktag hinkriege ohne dass die halbe Küche aussieht wie ein Tatort. was mich aber grad mehr beschäftigt: du sagst "für dein Nitrat-Anliegen nützt dir das wahrscheinlich nicht" - hast du da irgendwo was gelesen, oder ist das mehr Bauchgefühl? ich frag nicht um dich festzunageln, ich hab nämlich das Geühl dass ich da auch nur Halbwissen weitertrage von dem Artikel. der war auf einer Sportseite, kein Journal oder so. also weiß ich ehrlich gesagt auch nicht wie verlässlich das ist. vielleicht ist das Sinnvollste wirklich erstmal auf dem Markt schauen und die frische Variante roh probieren - bevor ich weiter über Zubereitungsmethoden diskutiere die ich so noch nicht mal mit gutem Ausgansmaterial getestet hab.
Zitat von elvira_k am September 1, 2026, 11:40 Uhr@leni_k das ist ehrlich gesagt eine faire Frage und ich muss dir sagen, das ist mehr Bauchgefühl gewesen von mir. Mein Hausarzt hat mir nie was über Nitrate und Kochen erzählt, der hat einfach gesagt ich soll mehr Rote Beete essen, punkt. Aber du hast recht dass du da nur Halbwissen weitergibst wenn der Artikel von einer Sportseite kommt und nicht von irgendwo wissenschaftlichem. Ich würde da ganz ehrlich sagen frag deinen Arzt wenn es dir wichtig ist. Das ist nicht etwas wo ich im Internet rumraten würde, nur weil irgendwelche Leute Theorien haben. Was ich aber konkret sagen kann ist dass frisch vom Markt tatsächlich alles verändert. Letzte Woche bin ich zum Wochenmarkt gegangen und hab eine frische Rote Beete roh probiert, weil meine Nachbarin das gemacht hat und mich überredet hat. Ich war selbst überrascht wie viel milder das war, weniger von diesem erdigen, das dich so störte. Also das zu testen mit gutem Material macht wirklich Sinn bevor du auf Zubereitungsmethoden optimierst. Das mit dem Messer und den Stiften - versuch das ruhig mal. Wenn du es schnell brauchst geht's flotter als du denkst. Und ob das für die Nitrate hilft oder nicht, geschmacklich wirst du davon profitieren, das kann ich dir versprechen. Edit: Kleine Korrektur - "Stifte" war natürlich "Stiften" gemeint, hab das eben nochmal gelesen.
@leni_k das ist ehrlich gesagt eine faire Frage und ich muss dir sagen, das ist mehr Bauchgefühl gewesen von mir. Mein Hausarzt hat mir nie was über Nitrate und Kochen erzählt, der hat einfach gesagt ich soll mehr Rote Beete essen, punkt. Aber du hast recht dass du da nur Halbwissen weitergibst wenn der Artikel von einer Sportseite kommt und nicht von irgendwo wissenschaftlichem. Ich würde da ganz ehrlich sagen frag deinen Arzt wenn es dir wichtig ist. Das ist nicht etwas wo ich im Internet rumraten würde, nur weil irgendwelche Leute Theorien haben. Was ich aber konkret sagen kann ist dass frisch vom Markt tatsächlich alles verändert. Letzte Woche bin ich zum Wochenmarkt gegangen und hab eine frische Rote Beete roh probiert, weil meine Nachbarin das gemacht hat und mich überredet hat. Ich war selbst überrascht wie viel milder das war, weniger von diesem erdigen, das dich so störte. Also das zu testen mit gutem Material macht wirklich Sinn bevor du auf Zubereitungsmethoden optimierst. Das mit dem Messer und den Stiften - versuch das ruhig mal. Wenn du es schnell brauchst geht's flotter als du denkst. Und ob das für die Nitrate hilft oder nicht, geschmacklich wirst du davon profitieren, das kann ich dir versprechen. Edit: Kleine Korrektur - "Stifte" war natürlich "Stiften" gemeint, hab das eben nochmal gelesen.
Zitat von leni_k am September 1, 2026, 12:12 Uhr@elvira_k okay, das "frag deinen Arzt" ist natürlich der richtige Rat - aber meine Hausärztin hat buchstäblich geschaut wie ein Fragezeichen als ich das Thema angeschnitten hab. die ist super für alles Sonstige, aber Sporternährung ist da einfach nicht ihr Ding. ich glaub da müsste ich explizit eine Ernährungsberaterin suchen, und das ist dann schon ein Aufwand für eine Frage die ich eigentlich nur "so nebenbei" beantwortet haben wollte.
Zitat von elvira_kfrisch vom Markt tatsächlich alles verändert
das glaub ich dir, und ich glaub es auch wirklich. was mich jetzt beschäftigt: ich hab den Naschmarkt quasi vor der Türe und geh trotzdem immer noch in den Hofer für vakuumverpackt weil's schneller geht. das ist schon irgendwie absurd wenn ich drüber nachdenke. samstags bin ich sowieso oft dort für anderes Gemüse, also wäre das kein Extra-Weg. was mich bei deiner Nachbarin-Geschichte interessiert: hat sie die roh einfach so probiert, als Stück, oder war das schon irgendwie zubereitet? ich frag weil ich mir nicht sicher bin ob ich mich traue einfach reinzubeißen ohne dass da irgendwas drumherum ist das den Geschmack abfedert 😄
@elvira_k okay, das "frag deinen Arzt" ist natürlich der richtige Rat - aber meine Hausärztin hat buchstäblich geschaut wie ein Fragezeichen als ich das Thema angeschnitten hab. die ist super für alles Sonstige, aber Sporternährung ist da einfach nicht ihr Ding. ich glaub da müsste ich explizit eine Ernährungsberaterin suchen, und das ist dann schon ein Aufwand für eine Frage die ich eigentlich nur "so nebenbei" beantwortet haben wollte.
Zitat von elvira_kfrisch vom Markt tatsächlich alles verändert
das glaub ich dir, und ich glaub es auch wirklich. was mich jetzt beschäftigt: ich hab den Naschmarkt quasi vor der Türe und geh trotzdem immer noch in den Hofer für vakuumverpackt weil's schneller geht. das ist schon irgendwie absurd wenn ich drüber nachdenke. samstags bin ich sowieso oft dort für anderes Gemüse, also wäre das kein Extra-Weg. was mich bei deiner Nachbarin-Geschichte interessiert: hat sie die roh einfach so probiert, als Stück, oder war das schon irgendwie zubereitet? ich frag weil ich mir nicht sicher bin ob ich mich traue einfach reinzubeißen ohne dass da irgendwas drumherum ist das den Geschmack abfedert 😄
Zitat von elvira_k am September 1, 2026, 12:34 Uhr@leni_k meine Nachbarin hat das tatsächlich einfach so gegessen, als rohes Stück. Aber sie hat es vorher geschält und in kleine Würfel geschnitten, so dass es nicht ganz so massiv wirkt. Das hat sie mir auch gesagt, dass sie sich anfangs nicht traut hat einfach reinzubeißen wie in einen Apfel, das verstehe ich vollkommen. Was mich aber bei deinem letzten Satz beschäftigt - du gehst sowieso samstags zum Naschmarkt und kaufst dann trotzdem vakuumverpackt im Hofer. Das ist wirklich seltsam wenn man es so sieht! Ich meine, du hast Lauftraining und brauchst gutes Material dafür, und dann sparst du dir ein paar Minuten beim Einkaufen? Das ergibt für mich nicht so richtig zusammen. Der Wochenmarkt ist doch auch Teil des Einkaufs-Erlebnisses, nicht nur die Schnelligkeit zählt. Ehrlich gesagt denke ich du solltest es einfach mal anders angehen. Nicht "ich probiere roh", sondern nächsten Samstag am Naschmarkt eine frische Rote Beete kaufen, sie geschält in Würfel schneiden wie bei meiner Nachbarin, und einfach probieren. Kein großes Ding machen kein Reiben, kein Drama. Nur mal schauen wie das schmeckt wenn's wirklich frisch ist. Das wäre für dich ja auch eine echte Antwort auf deine ursprüngliche Frage, ob der Aufwand sich lohnt - aber mit Material das du vorher noch nie getestet hast.
@leni_k meine Nachbarin hat das tatsächlich einfach so gegessen, als rohes Stück. Aber sie hat es vorher geschält und in kleine Würfel geschnitten, so dass es nicht ganz so massiv wirkt. Das hat sie mir auch gesagt, dass sie sich anfangs nicht traut hat einfach reinzubeißen wie in einen Apfel, das verstehe ich vollkommen. Was mich aber bei deinem letzten Satz beschäftigt - du gehst sowieso samstags zum Naschmarkt und kaufst dann trotzdem vakuumverpackt im Hofer. Das ist wirklich seltsam wenn man es so sieht! Ich meine, du hast Lauftraining und brauchst gutes Material dafür, und dann sparst du dir ein paar Minuten beim Einkaufen? Das ergibt für mich nicht so richtig zusammen. Der Wochenmarkt ist doch auch Teil des Einkaufs-Erlebnisses, nicht nur die Schnelligkeit zählt. Ehrlich gesagt denke ich du solltest es einfach mal anders angehen. Nicht "ich probiere roh", sondern nächsten Samstag am Naschmarkt eine frische Rote Beete kaufen, sie geschält in Würfel schneiden wie bei meiner Nachbarin, und einfach probieren. Kein großes Ding machen kein Reiben, kein Drama. Nur mal schauen wie das schmeckt wenn's wirklich frisch ist. Das wäre für dich ja auch eine echte Antwort auf deine ursprüngliche Frage, ob der Aufwand sich lohnt - aber mit Material das du vorher noch nie getestet hast.
Zitat von leni_k am September 1, 2026, 13:09 Uhr@elvira_k okay, das mit dem "du sparst dir ein paar Minuten und kaufst trotzdem vakuumverpackt" - ja, ich weiß, das klingt absurd wenn man's so formuliert. aber ich glaub ich kenn den Grund: samstags bin ich am Naschmarkt im Kopf schon im "Wochenend-Einkaufs-Modus" und Rote Beete ist bei mir mental noch nicht als "Grundnahrungsmittel" angekommen. ich kauf dort Paradeiser, Zucchini, was gerade schön ausschaut - aber Rote Beete? die hab ich da ehrlich gesagt noch nie aktiv gesucht. das ist vielleicht der eigentliche Punkt.
Zitat von elvira_knächsten Samstag am Naschmarkt eine frische Rote Beete kaufen
das mach ich eigentlich. nicht wegen dem Plan, sondern weil ich samstags sowieso dort bin und jetzt neugierig bin ob ich sie an einem Stand überhaupt finde - ich hab da nie drauf geachtet. falls ja, probier ich das mit den Würfeln. was mich gerade noch beschäftigt komplett abseits vom Nitrat-Thema: du hast gesagt deine Nachbarin hat sie einfach so gegessen, ohne was drumherum. ich frag mich ob man da schon einen Unterschied schmeckt wenn's wirklich frisch geerntet ist und nicht eine Woche in Plastik gelegen hat. weil meine drei Roh-Versuche waren alle mit vakuumverpackter - also ich hab eigentlich gar keine Vergleichsbasis.
@elvira_k okay, das mit dem "du sparst dir ein paar Minuten und kaufst trotzdem vakuumverpackt" - ja, ich weiß, das klingt absurd wenn man's so formuliert. aber ich glaub ich kenn den Grund: samstags bin ich am Naschmarkt im Kopf schon im "Wochenend-Einkaufs-Modus" und Rote Beete ist bei mir mental noch nicht als "Grundnahrungsmittel" angekommen. ich kauf dort Paradeiser, Zucchini, was gerade schön ausschaut - aber Rote Beete? die hab ich da ehrlich gesagt noch nie aktiv gesucht. das ist vielleicht der eigentliche Punkt.
Zitat von elvira_knächsten Samstag am Naschmarkt eine frische Rote Beete kaufen
das mach ich eigentlich. nicht wegen dem Plan, sondern weil ich samstags sowieso dort bin und jetzt neugierig bin ob ich sie an einem Stand überhaupt finde - ich hab da nie drauf geachtet. falls ja, probier ich das mit den Würfeln. was mich gerade noch beschäftigt komplett abseits vom Nitrat-Thema: du hast gesagt deine Nachbarin hat sie einfach so gegessen, ohne was drumherum. ich frag mich ob man da schon einen Unterschied schmeckt wenn's wirklich frisch geerntet ist und nicht eine Woche in Plastik gelegen hat. weil meine drei Roh-Versuche waren alle mit vakuumverpackter - also ich hab eigentlich gar keine Vergleichsbasis.
Zitat von n.feld am September 1, 2026, 15:34 Uhr@leni_k
Zitat von leni_kmeine drei Roh-Versuche waren alle mit vakuumverpackter - also ich hab eigentlich gar keine Vergleichsbasis
Das ist faktisch der wichtigste Satz im ganzen Thread. Alles was du bisher über roh vs. gekocht gesagt hast, bezieht sich auf ein Produkt das mit frisch geernteter Roter Beete wenig gemeinsam hat. Die Geschmacksdiskussion läuft damit im Leeren. Was mich dabei beschäftigt: du optimierst gerade Zubereitungsmethoden für ein Ausgangsprodukt, das du noch nie in der relevanten Form hattest. Das wäre so als würde jemand sagen Tomaten schmecken ihm nicht und hat nur Dosenware gegessen. Ob der erdige Geschmack bei frischer Ware wirklich milder ist, kann ich aus eigener Erfahrung bestätigen - zumindest bei dem was ich im Herbst auf dem Wochenmarkt hier kaufe. Nicht dramatisch anders, aber merkbar. Die vakuumverpackte hat so eine stumpfe Hintergrundnote die ich schwer beschreiben kann, bei frischer fehlt die. Das Nitrat-Thema würde ich an deiner Stelle vorerst parkieren. Konkret gesagt: der Artikel von der Sportseite ist keine Grundlage für irgendwelche Schlüsse, und solange du keine Quelle hast die erklärt wie viel Nitrat beim Kochen tatsächlich verloren geht und unter welchen Bedingungen, ist das Spekulation. Meine Hausärztin würde da auch nur mit den Schultern zucken, vermute ich. Samstag wirst du sehen ob du sie am Naschmarkt überhaupt findest. September ist eigentlich guter Zeitpunkt.
Zitat von leni_kmeine drei Roh-Versuche waren alle mit vakuumverpackter - also ich hab eigentlich gar keine Vergleichsbasis
Das ist faktisch der wichtigste Satz im ganzen Thread. Alles was du bisher über roh vs. gekocht gesagt hast, bezieht sich auf ein Produkt das mit frisch geernteter Roter Beete wenig gemeinsam hat. Die Geschmacksdiskussion läuft damit im Leeren. Was mich dabei beschäftigt: du optimierst gerade Zubereitungsmethoden für ein Ausgangsprodukt, das du noch nie in der relevanten Form hattest. Das wäre so als würde jemand sagen Tomaten schmecken ihm nicht und hat nur Dosenware gegessen. Ob der erdige Geschmack bei frischer Ware wirklich milder ist, kann ich aus eigener Erfahrung bestätigen - zumindest bei dem was ich im Herbst auf dem Wochenmarkt hier kaufe. Nicht dramatisch anders, aber merkbar. Die vakuumverpackte hat so eine stumpfe Hintergrundnote die ich schwer beschreiben kann, bei frischer fehlt die. Das Nitrat-Thema würde ich an deiner Stelle vorerst parkieren. Konkret gesagt: der Artikel von der Sportseite ist keine Grundlage für irgendwelche Schlüsse, und solange du keine Quelle hast die erklärt wie viel Nitrat beim Kochen tatsächlich verloren geht und unter welchen Bedingungen, ist das Spekulation. Meine Hausärztin würde da auch nur mit den Schultern zucken, vermute ich. Samstag wirst du sehen ob du sie am Naschmarkt überhaupt findest. September ist eigentlich guter Zeitpunkt.