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Rote Beete roh reiben – lohnt der Aufwand wirklich?

ich hab das jetzt zum dritten Mal versucht und bin immer noch nicht sicher ob ich das mag oder nicht. roh gerieben über einen Salat, so wie's überall empfohlen wird. die Textur ist ja tatsächlich interessanter als gekocht, das stimmt schon. aber ich steh da mit pinken Händen pinkm Schneidbrett und irgendwie auch pinken Gedanken über meinen weißen Küchentextilien. Handschuhe hab ich mittlerweile immer griffbereit, das passt. aber das Reiben selbst - meine Küchenreibe ist danach jedes Mal aussieht wie ein Tatort. kriegt ihr das wirklich sauber? mit normaler Spülmittel-Aktion oder braucht's da irgendwas Spezielles? und zum Geschmack: ich bin Läuferin und hab gelesen dass rohe Rote Beete mehr von dem Zeugs enthält das für die Ausdauerleistung relevant ist (Nitrate oder so). also hab ich einen konkreten Grund das öfter zu essen. nur - ehrlich gesagt ist der erdige Geschmack roh viel intensiver als gekocht. ich hab's mit Apfel kombiniert versucht, das war okay. mit Ziegenkäse auch. aber irgendwie schmeckt's mir gekocht in einer Suppe einfach viel angenehmer. die Frage ist halt ob das Kochen den Nutzen zerstört. meine Hausärztin hat keine Ahnung wovon ich rede wenn ich "Nitrate aus Roter Beete" sage, das war klar. also basier ich das gerade auf einem Artikel den ich irgendwann gelesen hab und auf dem was Leute hier schreiben. hat wer wirklich Erfahrung damit, roh vs. gekocht im Alltagseinsatz? nicht für Sportwissenschaft, einfach - was funktioniert in der Küche und schmeckt trotzdem noch nach was?