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Rote-Beete-Blätter im Kochtopf – wer macht das wirklich und wie?

so das hat mich heute morgen beim Kochen beschäftigt und ich wollte das mal in die Runde werfen. Ich hab nämlich gestern auf dem Markt (freitags, wie immer) einen Bund frische Rote Beete gekauft, mit dem kompletten Grün dran, und die Verkäuferin hat mich komisch angeschaut als ich gefragt hab ob die Blätter was taugen. "Die meisten schmeißen die weg" hat sie gesagt, und das hat mich irgendwie geärgert. Weil - meine Oma hat die nie weggeschmissen. Die hat die Blätter wie Mangold in der Pfanne gedünstet, bisschen Knoblauch rein, fertig. Ich hab das früher als Kind immer ein bißchen seltsam gefunden (diese leicht erdige Note, ihr kennt das) aber neulich hab ich das nochmal probiert und es war eigentlich gar nicht schlecht. Jetzt frag ich mich was man damit sonst noch machen kann. In Suppen? Als Salat roh? Ich hab irgendwo gelesen dass die Blätter mehr Eisen haben als Spinat, aber da bin ich vorsichtig mit solchen Behauptungen, das wird ja heutzutage von allem behauptet. Was mich auch beschäftigt: lohnt es sich die Blätter einzufrieren wenn man gerade viel davon hat? Ich hab diesen Sommer zum ersten Mal einen kleinen Garten (naja, eher ein Hochbeet) und wenn da alles auf einmal reif wird dann hab ich plötzlich kiloweise Grün und keine Ahnung was ich damit soll. 25 Jahre im Einzelhandel und ich hab noch nie einen Kunden gesehen der extra nach Rote-Beete-Blättern gefragt hat. Die landen alle im Kompost oder Müll, das finde ich nu wirklich schade wenn man mal nachdenkt wie viel davon einfach verschwendet wird. Wer hat hier konkrete Rezepte oder zumindest Ideen?

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Eingemachtes schlägt Konzentrat — jeden Tag.