Fermentierte Rote Beete – traut sich das hier jemand wirklich ran?
Zitat von renate_b63 am Mai 30, 2026, 03:51 UhrIch hab dieses Jahr zum ersten Mal probiert Rote Beete zu fermentieren also richtig, mit Salzlake, ohne Essig. Nicht einlegen wie ich das sonst mache, sondern dieses Milchsäuregärungs-Zeugs das man überall liest. Muss ich sagen, ich war skeptisch bis zum Schluss. Das Ergebnis nach zwei Wochen war - nun ja. Komplett anders als ich erwartet hatte. Der Geschmack ist viel runder, weniger scharf als beim Essigeinlegen, und dieser Erdgeschmack der Roten Beete kommt noch mehr durch. Manche werden das nicht mögen, ich fands gut. Mein Mann hat die Nase gerümpft und ist bei seinem Sauerbraten geblieben. Was mich interessiert: Hat das hier schon jemand gemacht? Ich hab nämlich keinen blassen Schimmer ob ich das richtig gemacht hab. Meine Gläser haben zwischendurch ganz komisch gebrubbelt und ich dachte schon das wars. Meine Hausarztin meint Fermentiertes ist eh gut für den Darm, aber das weiß ich ja auch selber - das ist doch nu mal so, da muss ich keine Ärztin fragen. Was ich nicht rauskriege: Wie lange kann man das eigentlich aufheben? Im Keller steht das jetzt, kühl, dunkler Platz. Ich hab keine Ahnung ob das nach drei Monaten noch gut ist oder ob ich das bis Herbst vergessen kann. Und die Salzmengeist wichtig! Ich hab irgendwo gelesen zwei Prozent, woanders stand drei Prozent. Da bin ich mit dem Rechnen rumgegessen eine halbe Stunde. Für eine Buchhalterin eigentlich peinlich aber so ists halt. Aus meiner Erfahrung sag ich: Einlegen mit Essig ist einfacher und der Schwamm bleibt röter. Aber ob das Fermentieren sich lohnt, das weiß ich noch nicht so recht.
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Selbstgemacht schlägt Gekauft — immer.
Ich hab dieses Jahr zum ersten Mal probiert Rote Beete zu fermentieren also richtig, mit Salzlake, ohne Essig. Nicht einlegen wie ich das sonst mache, sondern dieses Milchsäuregärungs-Zeugs das man überall liest. Muss ich sagen, ich war skeptisch bis zum Schluss. Das Ergebnis nach zwei Wochen war - nun ja. Komplett anders als ich erwartet hatte. Der Geschmack ist viel runder, weniger scharf als beim Essigeinlegen, und dieser Erdgeschmack der Roten Beete kommt noch mehr durch. Manche werden das nicht mögen, ich fands gut. Mein Mann hat die Nase gerümpft und ist bei seinem Sauerbraten geblieben. Was mich interessiert: Hat das hier schon jemand gemacht? Ich hab nämlich keinen blassen Schimmer ob ich das richtig gemacht hab. Meine Gläser haben zwischendurch ganz komisch gebrubbelt und ich dachte schon das wars. Meine Hausarztin meint Fermentiertes ist eh gut für den Darm, aber das weiß ich ja auch selber - das ist doch nu mal so, da muss ich keine Ärztin fragen. Was ich nicht rauskriege: Wie lange kann man das eigentlich aufheben? Im Keller steht das jetzt, kühl, dunkler Platz. Ich hab keine Ahnung ob das nach drei Monaten noch gut ist oder ob ich das bis Herbst vergessen kann. Und die Salzmengeist wichtig! Ich hab irgendwo gelesen zwei Prozent, woanders stand drei Prozent. Da bin ich mit dem Rechnen rumgegessen eine halbe Stunde. Für eine Buchhalterin eigentlich peinlich aber so ists halt. Aus meiner Erfahrung sag ich: Einlegen mit Essig ist einfacher und der Schwamm bleibt röter. Aber ob das Fermentieren sich lohnt, das weiß ich noch nicht so recht.
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Selbstgemacht schlägt Gekauft — immer.