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Rote-Bete-Saft vs. ganze Knolle - macht das für Ausdauersport einen Unterschied?

Ich frage mich schon länger, ob der Unterschied zwischen gepresstem Saft und der ganzen Knolle beim Nitrat-Gehalt wirklich so relevant ist, wie das manche Quellen behaupten. Konkret: ich hab die letzten Wochen vor Läufen meistens Saft genommen (Betanio PLUS, 70ml, ca. 2-3h vorher), weil das praktischer ist als abends noch frische Knollen zu garen. Letzte Woche hab ich's mal anders gemacht und stattdessen zwei mittelgroße Knollen roh geraspelt als Salat am Vorabend gegessen - und hatte subjektiv keinen spürbaren Unterschied beim Halbmarathon-Training am Samstag. Jetzt ist "subjektiv kein Unterschied" natürlich kein belastbarer Befund, das ist mir klar. Aber mich interessiert die Frage trotzdem: gibt es irgendwas Belegbares dazu, ob der Verarbeitungsgrad die Bioverfügbarkeit relevant beeinflusst? Ich hab einen Artikel (Hord et al., 2009, in AJCN, wenn ich's richtig im Kopf hab) gelesen, der auf die Rolle von Speichelenzymen bei der Nitrit-Konversion hinweist - das würde ja theoretisch für die ganze Knolle sprechen, weil man mehr kaut. Aber das ist eine ziemlich grobe Ableitung, die ich nicht wirklich verifizieren konnte. Was mich auch beschäftigt: frische Knolle vom Markt vs. Saft aus der Flasche - da steckt ja neben dem Verarbeitungsgrad auch noch Lagerzeit und Erhitzung drin. Der Marktstand hier in der Gegend hat gerade Saison, und die Knollen schmecken deutlich erdiger als das was ich im Supermarkt kauf. Hat jemand hier ernsthaft beides über einen längeren Zeitraum verglichen, idealerweise mit irgendwas Messbareren als "ich fühlte mich gut"? Pulsuhr-Daten, Pace-Vergleiche, irgendwas in der Richtung?