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Rote Beete einfrieren – verliert die beim Auftauen komplett ihre Textur?

Ich steh gerade vor einem echten Problem. Im Garten hab ich dieses Jahr so eine gute Ernte gehabt dass ich gar nicht weiß wohin damit. Einlegen mach ich schon seit Jahren und das klappt gut, aber irgendwann hat man auch genug Gläser im Keller. Jetzt hab ich überlegt ob man die Knollen einfach einfrieren kann. Hab das noch nie probiert, ehrlich gesagt. Ich hab mal irgendwo gelesen dass man sie vorher kurz blanchieren soll, aber ob das wirklich hilft oder ob die dann beim Auftauen so matschig werden dass man sie nur noch pürieren kann - keine Ahnung. Bei meiner Mutter wurde früher alles eingemacht was nicht niet- und nagelfest war, aber einfrieren war bei Rote Beete kein Thema. Ich frag mich ob das einfach nicht üblich war oder ob das wirklich nicht funktioniert. Was mich vor allem interessiert: kann man die aufgetaute Rote Beete dann noch als Scheiben servieren oder für Salat verwenden, oder ist das dann wirklich nur noch was für Suppe? Ich mach gern ein Carpaccio damit und das lebt ja von der Textur, das wäre dann wohl nichts mehr. Habt ihr da erfahrung mit? Ich frag mich auch ob die Farbe leidet oder ob da der Saft rausläuft und man nachher so ein blasses Etwas auf dem Teller hat. Das wäre bei mir der K.o.-Grund, wenn das Ergebnis so aussieht als hätte man es schon verdaut bevor man isst. Ich würde die Knollen vorher garen, nicht roh einfrieren - macht das einen Unterschied? Heute Abend stehen noch vier Kilo auf dem Küchentisch und ich muss irgendwie eine Entscheidung treffen.

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Selbstgemacht schmeckt's immer besser 🥰