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Hallo aus Hamburg, neu hier und ein bisschen unsicher 😊

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@anna_grf

Zitat von anna_grf

beim Messen immer zweimal, kurz nacheinander

ach das wusst ich gar nicht, ich hätte wahrscheinlich einmal gemessen und gedacht das wars

okay also ich fass mal kurz zusammen was ich mitnehm - Gerät kaufen, morgens nach den Kindern, zweimal messen, immer gleiche Uhrzeit. klingt machbarer als ich dachte ehrlich gesagt. aber eine Frage hab ich noch: macht Kaffee davor wirklich so viel aus? ich trink morgens eigentlich immer erstmal einen bevor ich überhaupt Mensch bin, das wär dann halt doof wenn ich den weglassen muss nur wegen dem Messen

@evelyn83

Zitat von evelyn83

macht Kaffee davor wirklich so viel aus

ja, der macht was aus. Nicht dramatisch, aber messbar. Koffein zieht den Blutdruck hoch, das passiert relativ schnell. Wenn du aber ohnehin jeden Morgen Kaffee trinkst, dann trink ihn einfach - nur nicht unmittelbar vor dem Messen. Fünf Minuten später ist der Effekt schon da, aber wenn du deinen Kaffee um 6:30 trinkst und misst dann um 6:45, ist das halt dein Alltag. Das ist die wichtigere Info als die "saubere" Messung ohne Koffein. Sprich - mach es so wie du dein Leben eh lebst, sonst ist die Messung für die Katz. Mich würde eher interessieren - du hast ja drei Kinder. Wie ist denn morgens deine Stress-Situation wirklich. Ich mein, wenn die noch im Haus sind und du die fertig machst, ist das eh schon ein Blutdruck-Turbo. Wenn du dann wartest bis die weg sind, ist das was ganz anderes als wenn du parallel noch einen Rucksack packst und jemanden zum Bus fährst. Das fällt mir bei den ganzen Tipps immer auf - alle sagen "ruhig messen" aber die wenigsten haben morgens Ruhe.

@holli

Zitat von holli

alle sagen "ruhig messen" aber die wenigsten haben morgens Ruhe

ja genau das, danke dass du das sagst. bei mir ist das nämlich so - die Kinder sind 7, 10 und 13, also der kleine muss noch gebracht werden und der mittlere findet morgens grundsätzlich keine Socken. von "ruhig sitzen" ist da wenig. wenn die dann endlich weg sind bin ich eigentlich schon durch und mein Puls läuft sicher noch auf Hochtouren. ich frag mich grad ob das dann überhaupt sinnvolle Werte wären, also kurz nach dem Chaos. vielleicht wäre abends wenn die Kinder im Bett sind eigentlich realistischer für mich - da bin ich zwar müde aber wenigstens halbwegs ruhig

@evelyn83 genau, abends ist realistischer für dich. Und ehrlich - wenn du abends misst und das ist dein Leben dann ist das deine Baseline. Du vergleichst dann Äpfel mit Äpeln immer zur gleichen Tageszeit, gleiche Situation. Das zählt mehr als die "perfekte" Messung um 6:15 Uhr wenn du gerade noch einen Socken-Krieg geschlichtet hast. Aber eine Sache würde ich dir noch mitgeben - wenn du anfängst zu messen, nimm dir Zeit um zu sehen ob es Muster gibt. Nicht drei Wochen lang jeden Tag, das wird langweilig. Aber vielleicht zwei Wochen so vier, fünf Mal, und dann guck dir die Werte an. Variieren die wild oder sind sie relativ stabil. Das sagt dir mehr über dich selbst als alle Tipps von außen. Bei mir war es damals so - ich dacht immer mein Blutdruck ist oben durch, aber wie sich rausgestellt hat, waren das eher Ausreißer nach stressigen Tagen. An normalen Tagen war nix dramatisches. Und noch was - @anna_grf hat recht dass zwei Wochen zu kurz sind für sowas, aber manchmal sieht man auch nach zwei Wochen schon ob man da überhaupt eine Chance hat mit Ernährung. Wenn deine Werte zuhause völlig unauffällig sind, dann brauchst du nicht in Rote-Beete-Säfte zu investieren. Dann war es einfach Praxis-Nervosität und gut is.

@evelyn83, willkommen hier von mir auch. Deine Geschichte mit den drei Kindern und dem Chaos morgens - das kenne ich noch von meiner Mutter, die hat mit vier von uns auch immer gesagt, dass Ruhe ein Luxusgut ist, den sich nicht jeder leisten kann. Was mich gerade bei dem ganzen Austausch interessiert - und das möchte ich gerne wissen - du schreibst, dass deine Werte beim Arzt "nicht so toll" waren, aber @holli und @anna_grf haben sich ja dann beide gefragt, ob das überhaupt ein echtes Problem ist oder nur Praxis-Nervosität. Das ist eine gute Frage, aber ich finde @hollis Punkt noch interessanter: er sagt, dass er dann gemerkt hat, dass seine Ausreißer einfach nach stressigen Tagen kamen. Bei mir und meinem Mann war es ähnlich - ich habe damals angefangen, ein kleines Tagebuch zu führen, nicht nur die Blutdruckwerte, sondern auch wie sein Tag war, ob er viel gegessen hat, ob er gut geschlafen hat. Nicht wissenschaftlich, nur so eine Notiz. Und dann sieht man schnell, ob das überhaupt ein Muster ist oder nur Einzelne Tage. Das mit dem Entsafter - da geb ich dir recht, lass das. Aber eine Sache würde ich dir anders sagen als @anna_grf: frische Rote Beete einfach so gekocht essen, das ist was anderes als Saft. Mein Mann isst jetzt regelmäßig ein Stück gekochte Rote Beete zum Mittagessen, ich mache die immer noch wie früher ein, und das schmeckt ihm deutlich besser als irgendein Saft. Und ob das hilft? Keine Ahnung ehrlich. Aber es schadet nicht und es ist kein Aufwand. Das mit abends messen statt morgens - das ist übrigens auch ein guter Punkt von @holli. Bei uns daheim messe ich jetzt auch immer zur gleichen Zeit weil sonst wird man ja verrückt.

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