Selbst pressen vs. Konzentrat kaufen – lohnt sich der Aufwand wirklich?
Zitat von jana_w am Juli 6, 2026, 16:32 Uhrich stell mir das grad wieder, weil ich heute morgen nach meinem Lauf mal wieder überlegt hab ob ich nicht einfach anfangen soll, meinen Rote-Beete-Saft selbst zu pressen. ich trink das Konzentrat jetzt seit fast einem Jahr, aber ehrlich gesagt hab ich nie wirklich nachgerechnet was das über den Monat kostet. der Hintergedanke: ich weiß nicht ob der Nitratgehalt im fertigen Konzentrat wirklich vergleichbar ist mit frisch gepresstem Saft. ich mein, das wird ja irgendwie aufbereitet und haltbar gemacht, und ich frag mich ob dabei was verloren geht. in einem Podcast hat jemand mal gesagt dass Konzentrate oft sogar konzentrierter sind als Frischsaft, aber das klingt für mich auch nach Marketingargument. das praktische Problem: ich bin selbständig, ich hab manchmal Wochen wo ich gar nicht zum Kochen komme, geschweige denn zum Pressen. der Aufwand mit dem Entsafter, das Putzen danach - ich kenn das von Smoothie-Phasen, das schläft man irgendwann ein. Konzentrat ist halt fertig und ich trinks einfach vor dem Lauf zwei Esslöffel in Wasser, keine Diskussion. aber ich hab letztens in einer Facebook-Gruppe gelesen (ja ich weiß, nicht die beste Quelle), dass frisch gepresster Saft mehr aktive Verbindungen enthält die sich beim Erhitzen zersetzen. ob das stimmt - keine Ahnung, ich hab das nicht nachgeprüft. mich würd interessieren ob hier jemand beides ausprobiert hat, also wirklich über mehrere Wochen verglichen. nicht nur einmal gepresst und dann "schmeckt anders, also besser". ich mein echtes Ausprobieren, mit Gefühl fürs Training dahinter. was habt ihr gemerkt, wenn überhaupt?
ich stell mir das grad wieder, weil ich heute morgen nach meinem Lauf mal wieder überlegt hab ob ich nicht einfach anfangen soll, meinen Rote-Beete-Saft selbst zu pressen. ich trink das Konzentrat jetzt seit fast einem Jahr, aber ehrlich gesagt hab ich nie wirklich nachgerechnet was das über den Monat kostet. der Hintergedanke: ich weiß nicht ob der Nitratgehalt im fertigen Konzentrat wirklich vergleichbar ist mit frisch gepresstem Saft. ich mein, das wird ja irgendwie aufbereitet und haltbar gemacht, und ich frag mich ob dabei was verloren geht. in einem Podcast hat jemand mal gesagt dass Konzentrate oft sogar konzentrierter sind als Frischsaft, aber das klingt für mich auch nach Marketingargument. das praktische Problem: ich bin selbständig, ich hab manchmal Wochen wo ich gar nicht zum Kochen komme, geschweige denn zum Pressen. der Aufwand mit dem Entsafter, das Putzen danach - ich kenn das von Smoothie-Phasen, das schläft man irgendwann ein. Konzentrat ist halt fertig und ich trinks einfach vor dem Lauf zwei Esslöffel in Wasser, keine Diskussion. aber ich hab letztens in einer Facebook-Gruppe gelesen (ja ich weiß, nicht die beste Quelle), dass frisch gepresster Saft mehr aktive Verbindungen enthält die sich beim Erhitzen zersetzen. ob das stimmt - keine Ahnung, ich hab das nicht nachgeprüft. mich würd interessieren ob hier jemand beides ausprobiert hat, also wirklich über mehrere Wochen verglichen. nicht nur einmal gepresst und dann "schmeckt anders, also besser". ich mein echtes Ausprobieren, mit Gefühl fürs Training dahinter. was habt ihr gemerkt, wenn überhaupt?
Zitat von markus_b82 am Juli 6, 2026, 16:51 Uhr@jana_w
Zitat von jana_wob der Nitratgehalt im fertigen Konzentrat wirklich vergleichbar ist mit frisch gepresstem Saft
Die Frage ist berechtigt, aber ich glaub die Podcast-Aussage vermischt da zwei verschiedene Dinge. Nitrat selbst ist hitzestabil - das zerfällt nicht beim Eindampfen. Was möglicherweise verloren geht, sind andere Verbindungen wie Betalaine oder bestimmte Polyphenole, aber die sind für den eigentlichen Nitrat-NO-Weg auch nicht entscheidend. Ich hab da selbst getestet und kann sagen: ich bin damals von frisch gepresstem Saft (ca. 500ml Rote Beete aus dem Entsafter, Sonntagsritual) auf ein Konzentrat umgestiegen, weil mir der Aufwand irgendwann zu groß wurde. Gefühlt kein Unterschied bei der Performance - aber "gefühlt" ist halt kein Messgerät. Was mich bei deinem Post mehr beschäftigt: du trinkst das seit fast einem Jahr und weißt nicht genau, ob es was bringt. Hast du mal eine Pause gemacht, zwei, drei Wochen ohne, und geschaut ob du einen Unterschied merkst beim Training? Das wäre zumindest ein halbwegs kontrollierter Selbstversuch. Ist kein RCT, ich weiß, aber besser als der Vergleich "ich hab mal gegessen und dann war ich gut drauf."
Die Kostenfrage ist übrigens nicht trivial. Ich hab das mal grob ausgerechnet: gute Konzentrateprodukte kosten im Monat locker 25-40 Euro bei regelmäßigem Einsatz. Frische Rote Beete kostet hier beim Wochenmarkt vielleicht einen Bruchteil davon, aber dann kommt der Entsafter, die Zeit, die Flecken auf dem Schneidebrett. Die Facebook-Gruppe würde ich als Quelle wirklich weglegen. Das ist wissenschaftlich nicht haltbar ohne Beleg.
Zitat von jana_wob der Nitratgehalt im fertigen Konzentrat wirklich vergleichbar ist mit frisch gepresstem Saft
Die Frage ist berechtigt, aber ich glaub die Podcast-Aussage vermischt da zwei verschiedene Dinge. Nitrat selbst ist hitzestabil - das zerfällt nicht beim Eindampfen. Was möglicherweise verloren geht, sind andere Verbindungen wie Betalaine oder bestimmte Polyphenole, aber die sind für den eigentlichen Nitrat-NO-Weg auch nicht entscheidend. Ich hab da selbst getestet und kann sagen: ich bin damals von frisch gepresstem Saft (ca. 500ml Rote Beete aus dem Entsafter, Sonntagsritual) auf ein Konzentrat umgestiegen, weil mir der Aufwand irgendwann zu groß wurde. Gefühlt kein Unterschied bei der Performance - aber "gefühlt" ist halt kein Messgerät. Was mich bei deinem Post mehr beschäftigt: du trinkst das seit fast einem Jahr und weißt nicht genau, ob es was bringt. Hast du mal eine Pause gemacht, zwei, drei Wochen ohne, und geschaut ob du einen Unterschied merkst beim Training? Das wäre zumindest ein halbwegs kontrollierter Selbstversuch. Ist kein RCT, ich weiß, aber besser als der Vergleich "ich hab mal gegessen und dann war ich gut drauf."
Die Kostenfrage ist übrigens nicht trivial. Ich hab das mal grob ausgerechnet: gute Konzentrateprodukte kosten im Monat locker 25-40 Euro bei regelmäßigem Einsatz. Frische Rote Beete kostet hier beim Wochenmarkt vielleicht einen Bruchteil davon, aber dann kommt der Entsafter, die Zeit, die Flecken auf dem Schneidebrett. Die Facebook-Gruppe würde ich als Quelle wirklich weglegen. Das ist wissenschaftlich nicht haltbar ohne Beleg.