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Supermarkt-Rote-Beete vs. selbst angebaut – merkt ihr den Unterschied wirklich?

nu ja, ich weiß nicht ob das hier schon mal so direkt besprochen wurde, aber mich beschäftigt das seit der letzten Ernte. Ich bau die Rote Beete jetzt seit gut acht Jahren selbst an, hinten im Garten neben den Möhren. Dieses Jahr hab ich mal einen direkten Vergleich gemacht, aus Neugierde. Ich hatte noch ein Glas von dem vakuumverpackten Zeug aus dem Rewe im Keller und dann gleichzeitig meine eigene frische Beete. Das ist wirklich kein Vergleich. Das sage ich nicht weil ich so eine Eigenbau-Fanatikerin bin. Die aus dem Supermarkt schmeckt nach - nichts. So ein leicht säuerliches Wässriges. Meine eigene hat diesen erdigen Eigengeschmack der ein bisschen intensiver ist, fast nussig wenn sie klein geerntet wird. Ich reib sie dann roh in den Salat und da merkt man das sofort. Was mich aber auch interessiert: ich frag mich ob das auch einen Unterschied macht wie die Beete gewachsen ist. Ich dünge kaum, nehm ein bisschen Kompost, mehr nicht. Im konventionellen Anbau wird ja mehr Stickstoff reingegeben, und ich hab irgendwo gelesen dass das den Nitratgehalt beeinflusst. Ob das stimmt weiß ich nicht genau, meine Hausarztin hat da auch nur gesagt "wahrscheinlich schon" ohne groß drauf einzugehen. Ich will das jetzt nicht als großes Gesundheitsthema aufmachen. Aber der Geschmack allein - der ist wirklich anders. Und ich glaub das hat auch damit zu tun wie lang das Zeug schon in der Packung liegt wenn mans kauft. Hat hier jemand ähnliche Beobachtungen gemacht? Oder kauft ihr trotzdem lieber im Laden weil es einfach praktischer ist?

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Selbstgemacht schlägt Gekauft — immer.